<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406</id><updated>2011-10-06T08:52:49.295-07:00</updated><title type='text'>Inken in Australien</title><subtitle type='html'>Moin,
ich bin Inken und reise ein Jahr lang mit einem Working Holiday Visum durch Australien</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>32</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-2258520741058776021</id><published>2007-07-27T15:57:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:40.753-08:00</updated><title type='text'>Hong Kong und das Ende einer Reise</title><content type='html'>&lt;div&gt;Mittlererweile bin ich zurueck in Deutschland, und fasse nun von hier aus die letzten Tage meiner Reise zusammen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166913280719316530" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R7SQQNqF5jI/AAAAAAAAAEY/jlgUt5IAQqU/s400/WA+-+NT+-+Ende+1262.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Ankunft des Cathay Pacific-Fluges in Hong Kong war fruehmorgens, noch vor Sonnenaufgang. Da wir eine der ersten Maschinen ueberhaupt waren, die landeten, ging es bei der Passkontrolle auch schoen schnell. Mein Ziel war nun, den Bahnhof zu finden und ein Ticket in die Stadt zu kaufen.Das war leichter getan als gesagt, da Hong Kongs Flughafen sehr modern und erstklassig beschildert ist. Gluecklicherweise findet man unter den chinesischen Schriftzeichen durchgehend englische Uebersetzungen:-) Der erste Zug wuerde in einer halben Stunde fahren; noch waren die Bahnsteige mit Rolllaeden verbarrikadiert.Puenktlich auf die Minute rollte der Zug, wie die Skyline des Frankfurter Flughafens, hinter Glasscheiben ein. Die Tueren des Zuges befinden sich exakt hinter den Glasschiebetueren, die sich automatisch alle zeitgleich oeffnen.Waehrend der Fahrt daemmert es draussen und ich nehme erstaunt zur Kenntnis, dass die Gegend sehr bergig und sehr gruen ist. Ziemlich hoch und steil sogar, was sich mir da auftut!Mein Zielbahnhof heisst 'Hong Kong'. Die Stadt besteht aus mehreren Teilen: einem Festlandteil, 'Wan Chai', und mehreren Inseln, von denen Hong Kong Island die groesste und wohl auch bedeutsamste ist. Die markante Skyline der Stadt befindet sich dort, sowie auch das Crewhotel der Lufthansa, das ich nun ausfindig machen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Stadtplan, den ich mir noch am Flughafen zu Eigen gemacht hatte, entnahm ich, dass es vom Bahnhof zum Hotel noch gute drei Kilometer waeren. Das Glueck war auf meiner Seite: am Metrobahnhof wartete ein kostenloser Shuttlebus, der die Passagiere zu ausgewaehlten Hotels chauffierte. Wie nicht anders zu erwarten, stand auch das Crewhotel auf der Liste:-) Etwas fehl am Platze kam ich mir schon vor, als ich in ausgefranster Jeans und Flipflops sowie meinem Drizabone-Outbackmantel und mit Rucksack auf dem Ruecken aus dem Bus ausstieg und auf das noble grosse Gebaeude zusteuerte - und dann auch noch ein geschniegelter Page in weinroter Uniform hinzukam, um mir die in Gold eingefasste Glastuer zu oeffnen und offen zu halten, bis ich durch war! Innen im Hotel fuehrt erstmal eine Rolltreppe hoch zur Lobby, neben der sich Rezeption, Concierge und Bell Captain befinden (ich weiss immer noch nicht genau, wer wofuer zustaendig ist:-). Ich behaupte, gespuert zu haben, wie die Blicke des Personals und der anderen Gaeste meine unangemessene Erscheinung durchbohrten - nachdem ich jedoch an der Rezeption erklaert hatte, ich sei hier mit meinem Vater verabredet, der mittags mit der Lufthansa-Crew aus Frankfurt eintreffen wuerde, war man ausserst zuvorkommend und bot mir an, meinen Rucksack beim Gepaeckaufbewahrungsservice unterzustellen. Dieses Angebot nahm ich gerne an, da der Rucksack mit der Zeit immer schwerer zu werden schien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142853651294015618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18WJdkzUII/AAAAAAAAAC8/c5B7YQaPAoQ/s320/WA+-+NT+-+Ende+1201.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Den Vormittags verbrachte ich teils damit, die Umgebung des Hotels zu erkunden, Tai Chi-ausuebende Chinesen in diversen Parks zu beobachten, zu fruehstuecken und mich in den bequemen Sesseln der Hotellobby auszuruhen.Gegen Mittag traf dann die Lufthansa-Crew ein und ich sah Papi nach einem Jahr wieder! Aus den Augenwinkeln hatte ich ihn gerade schraeg hinter mir erspaeht, aber zum Umdrehen blieb mir keine Zeit mehr: er hatte mich bereits von hinten gepackt und hielt mich in seinen Faengen fest. Das war schoen!!! Da er sich nachmittags vom langen Flug ausruhen wollte, erkundete ich nochmal die Gegend und gelangte auf einen chinesischen Markt mit Lebensmitteln, denen man die Herkunft noch deutlich ansah.&lt;br /&gt;Abends fuhren wir mit einem Bus eine enge, steile Bergstrasse hinauf, ueber den Pass und auf der anderen Seite wieder hinunter zu den Stanley Markets. Die Fahrt war wunderschoen, auch wenn die Berge teilweise wolkenverhangen waren und wir auch durch diese hindurchfuhren.Da Hong Kong flaechenmaessig begrenzt ist, baut man dort in die Hoehe. Fuer deutsche Augen sind die hohen Wohnhaeuser bedenklich schlank; wie Schaschlikspiesse ragen sie auf. Einige sehen aus wie der 'Grande Arche' in Paris - die freie Mitte ist ein Feng Shui-Fenster, durch welches die boesen Geister hindurchfliegen koennen, ohne durch die Wohnungen zu muessen und diese so heimzusuchen. Da Hong Kong Island eigentlich nur aus Gebirge besteht, ist der Bauplatz natuerlich begrenzt: frueher muss es wunderschoen ausgesehen haben: das blaue Wasser, dann ein paar Gebaeude, hinter denen steil und hoch die regenwaldbewachsenen Berge aufragten.Heute schuettet man zusaetzlich Land vor der natuerlichen Kueste auf, und das hoechste Gebaeude Hong Kongs erreicht die Hoehe des hoechsten Berggipfels. Wo bleiben da die Dimensionen?&lt;br /&gt;An diesem Abend reservierten wir noch Plaetze fuer morgen in einem Restaurant, in dem ein Teil der Crew 'beggar chicken' essen wollte. Anschliessend fuhren wir mit der Faehre rueber nach Wan Chai, wo wir in einem Restaurant fast an der Spitze eines Wolkenkratzers zu Abend assen. Erst schuettete es wie aus Eimern, aber puenktlich um viertel neun hoerte es auf, und wir konnten die allabendliche 'light show' bestaunen, die sich uns vom Ufer Hong Kong Islands bot: die vielen Gebaeude stahlen sich gegenseitig die Schau (oder ergaenzten sich, wie man's nimmt), indem sie mithilfe von Laserstrahlen unglaubliche Lichteffekte und -spiele erzeugten. Wahnsinn! Nach einer Viertelstunde war das Spektakel vorbei, aber auch die normale bunte und helle Nachtbeleuchtung der Hochhaeuser fesselte immer wieder den Blick des Besuchers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen fuhren wir erneut mit der Faehre nach Wan Chai, und stiegen dort in die Metro, um den groessten buddhistischen Tempel Hong Kongs zu besuchen. Dort roch es stark nach Raeucherstaebchen; da viele Glaeubige zeitgleich eine ganze Hand voll waehrend des Gebets entzuendeten. Ausserdem fuhren wir oefters mit der einwaggonigen, doppelstoeckigen Strassenbahn, deren einfache Fahrt 20 HKG-Cent kostet, egal, wie weit man faehrt, und deren Fenster sich auch im Obergeschoss oeffnen lassen und aus denen man sich so weit hinauslehnen kann, wie man moechte. Stoert niemanden.Abends ging ein Teil der Crew (wir waren zu acht) 'beggar chicken', Bettlerhuhn, essen. Dazu wird ein Huhn in Alufolie gewickelt und mit Lehm umhuellt, bevor es stundenlang gegart wird. Beim Servieren schlaegt man dann mit einem Hammer die harte Lehmkruste auf und wickelt das Huhn aus. Hat gut geschmeckt, und vor allem war das Fleisch ganz zart! Anschliessend fuhren Papi, der Copilot Helge und ich mit einer Strassenbahn ein steiles Ende zum Victoria Peak hinauf. Von oben hat man einen gigantischen Ausblick ueber die ganze Stadt, die wie ein riesiges Lichtermeer, unterbrochen nur durch das schwarze Wasser des Meeres, zu unseren Fuessen lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142854029251137682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18WfdkzUJI/AAAAAAAAADE/0iVYcGfjMeU/s320/WA+-+NT+-+Ende+1263.jpg" border="0" /&gt;Zu guter Letzt sahen wir uns noch eine Stunde im Vergnuegungsviertel der Stadt um, bevor wir mit der Strassenbahn zum Hotel zurueck fuhren und in den Sesseln der Lounge einer Live-Band zuhoerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.April. Papi wollte bis zum 'wake-up', dem offiziellen Weckruf fuer die gesamte Crew, ausschlafen, um fuer den langen Flug geruestet zu sein. So lief ich noch ein letztes Mal durch den Grossstadtdschungel von Hong Kong Island, betrachtete ein letztes Mal den berufsverkehrbedingten Stau, schoss noch einige Fotos und besorgte Muffins zum Fruestueck.Dann ging's mit dem Crewbus ab zum Flughafen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort wurde mir aergerlicherweise eine furchtbare Dame aufgehalst, die wohl die Freundin einer Stewardess war und diese begleitet hatte. Jedenfalls war sie schrecklich unbeholfen und konnte kein Englisch, sodass es letztendlich darauf hinauslief, dass ich fuer sie uebersetzen musste. Natuerlich hatte sie dann auch noch einen zerlegten Bilderrahmen dabei, den sie unter gar keinen Umstaenden mit ihrem Koffer zusammen aufgeben wollte, sondern der unbedingt mit in die Kabine sollte.Auf den Hinweis an der Gepaeckkontrolle, dass der Rahmen die zulaessigen Masse ueberschreite und viel zu gross fuer die Kabine sei, reagierte sie nur mit dem dreimaligen Ausruf, sie sei Angehoerige der Crew und das MUESSE ja wohl gehen.Ich uebersetzte ihr, dass wir zurueck zum Check-In gehen und uns eine Sondergenehmigung geben lassen sollten, was sie zuerst ablehnte mit der Begruendung, es sei eine Zumutung, uns zurueckLAUFEN zu lassen, bloss weil hier irgendeine Angestellte nicht akzeptierte, dass Mitglieder der Crew (ihrer Auffassung nach) Sonderrechte haben. Schliesslich ueberzeugte ich sie doch noch, indem ich sagte, die Zeit wuerde knapp und ich selbst wuerde mich gleich zum Gate begeben. Da gab sie nach.&lt;br /&gt;Hatte ich gehofft, sie beim Einsteigen abzuschuetteln, so lag ich falsch. Zwar hatte ich eine Bordkarte fuer die Business Class und sie eine fuer die Eco - das hinderte sie jedoch nicht daran, sich beim BusinessClass-Aufruf ebenfalls einzureihen. Sie habe ja schliesslich eine Bordkarte und deshalb koenne niemand sie am Einsteigen hindern, und ueberhaupt - sie allein bestimme, wann sie das Flugzeug betreten wolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Flugzeug drin entwischte ich ihr dann, indem ich mich schleunigst die Treppe hinauf verdrueckte, um waehrend des Starts im Cockpit zu sitzen. Spaeter begab ich mich dann zu meinem Sitzplatz, schaute mir diverse Filme an, spielte 'Wer wird Millionaer' auf der Bordkonsole, und lernte Englisch mit einem Anfaenger-Lernprogramm. Jetzt kann ich die Zahlen von eins bis zwanzig und die wichtigsten Saetze, die man waehrend einer Reise braucht. Mit dem Sitz konnte man auch herumspielen, da er sich wie ein Zahnarztstuhl annaehernd in die Waagrechte legen liess:-)&lt;br /&gt;Was ich nur ueberhaupt nicht verstand, war die Sache mit der Zeit: wir waren mittags gestartet (Ortszeit) und sollten um 19.20 Uhr deutscher Zeit, also gegen ein Uhr nachts nach HKG-Zeit, in Frankfurt landen. Ein Tagflug mit spaeter Landung also. Nach dem Start wurde warmes Essen serviert, Mittagessen in meinen Augen. Danach wurden allerdings die Kabinenleuchten ausgeschaltet und die Menschen schlossen die Sonnenblenden an den Fenstern und schliefen!!! Warum??? Ich verstand es nicht - dann waren sie doch abends, wenn wir in Frankfurt landeten, ausgeschlafen!Etwa drei Stunden vor der Landung wurde tatsaechlich Fruehstueck (17 Uhr deutscher Zeit!) serviert! Anschliessend begab ich mich umgehend ins Cockpit, um Europa von oben zu betrachten (unten in der Kabine hatte ich einen Mittelplatz gehabt), und um die Landung im Cockpit zu erleben. Dort erzaehlte ich den dreien erstmal von der, ja, Aufforderung an die Passagiere, sich schlafen zu legen. Sie verstanden es auch nicht. Wie anders sah doch Europa von oben aus, verglichen mit Australien! Wir naeherten uns Frankfurt ueber Moskau, Polen und Berlin. Alles sah so kultiviert, so dicht besiedelt, und vom Ackerbau gepraegt, aus. Waehrend der Landungsvorbereitung begann irgendetwas im Cockpit zu piepen. Ich hatte dieses Geraeusch noch nie gehoert; die Crew aber scheinbar auch nicht, was mich amuesierte:&lt;br /&gt;Captain: "Was piept denn da?"&lt;br /&gt;Copilot: "Keine Ahnung, weisst du es nicht?"&lt;br /&gt;Captain: "Noe, weiss ich jetzt auch nicht."&lt;br /&gt;Somit wurde das Piepen zu seinem Aerger ignoriert, sodass es auch bald wieder schwieg.Ich fand es nur schade, dieses Gespraech nicht aufgezeichnet zu haben, immerhin hatte ich meine Kamera auf dem Schoss. Dafuer drehte ich ein Kurzvideo von der Landung:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142854291244142754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18WutkzUKI/AAAAAAAAADM/S7WMHaD3CAE/s320/WA+-+NT+-+Ende+1272.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;19 Uhr. Ueberpuenktliche Landung in Frankfurt/Main. Die Passkontrolle geht schnell, da fuer EU-Buerger doppelt so viele Durchgaenge geoeffnet sind wie fuer 'Sonstige'. Hinter der Gepaeckannahme holt mich Mami ab. Aeusserlich hat sie sich in dem einen Jahr ganz schoen veraendert, die Haare sind kinnlang geworden, so kenne ich sie gar nicht:-) Trotzdem erkennen wir uns wieder:-) und schliessen uns in die Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Epilog: "Das Schoenste, was der Mensch hat, ist seine Freiheit." Dieser Satz stand auf einem Willkommensposter, und wenn ich an die Zeit in Australien, in der ich ungebunden war, zurueckdenke, kann ich das nur bestaetigen. Egal, wie man fuer sich selbst Freiheit definiert. Das Eingewoehnen in Deutschland war teilweise recht schwierig, vor allem der Rechtsverkehr war gewoehnungsbeduerftig. An ihn traute ich mich die erste Woche nur mit dem Fahrrad heran, und selbst da war es manchmal verwirrend. Ausserdem war es komisch, dass ploetzlich alle Welt Deutsch sprach. Dass ich oft noch auf Englisch dachte fuehrte dazu, dass mir deutsche Woerter nicht auf Anhieb einfielen. Inzwischen habe ich damit keine Schwierigkeiten mehr, was ich manchmal sogar bedauere.&lt;br /&gt;Auch vermisste ich es, unter Menschen zu sein. Natuerlich kann man ein "normales" Privatleben nie mit einem Leben in Hostels vergleichen, in dem man tagtaeglich neue Leute trifft und immer Menschen da sind, mit denen man sich unterhalten und Erfahrungen austauschen kann.Obwohl ich vieles aus Australien vermisse (in einem Jahr denke ich sicher anders, aber noch sind die Erinnerungen so frisch und lebendig) bin ich dankbar, dass ich eine fremde Kultur so lange und so intensiv erleben durfte.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall habe ich viel gelernt, nicht nur, was Daten und Fakten betrifft, sondern vor allem ueber Menschen. Diese Erfahrung vermag ich mit nichts gleichzusetzen, was ich ansonsten bisher erlebt habe.Ich denke, dass man ueberall gluecklich leben kann, solange man sich und seine Umwelt und Mitmenschen respektiert und mit sich selbst zufrieden ist, indem man etwas schafft, das einem einen Weg, ein Ziel und damit einen Sinn gibt.&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Hoo-roo, mates!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-2258520741058776021?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/2258520741058776021/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=2258520741058776021' title='32 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/2258520741058776021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/2258520741058776021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/07/hong-kong-und-das-ende-einer-reise.html' title='Hong Kong und das Ende einer Reise'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R7SQQNqF5jI/AAAAAAAAAEY/jlgUt5IAQqU/s72-c/WA+-+NT+-+Ende+1262.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>32</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-5926231502493927819</id><published>2007-07-26T03:12:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:41.431-08:00</updated><title type='text'>Goodbye Australia</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Dienstag gab es dann doch keine Ostereier mehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ostermontag war mein letzter Tag in Adelaide. Da es ein hoher australischer Feiertag ist, war die Stadt wie ausgestorben. Und heiss war es, heiss, heiss, heiss! Die Sonne brannte erbarmungslos vom blauen Himmel, sodass man es sich zweimal ueberlegte, ob man draussen spazieren ging oder nicht! Ich unterhielt mich ein bisschen mit Paul und Stefan, einem Deutschen, den ich in Alice Springs kennengelernt hatte, und der jetzt zufaellig auch hier war, bevor ich mit der Strassenbahn nach Glenelg fuhr, um ein erfrischendes Bad im Meer zu nehmen.&lt;br /&gt;Nicht, ohne vorher noch einmal auf die Gefahren des Ozeans hingewiesen zu werden, der bei Glenelg normalerweise spiegelglatt und ohne jede Stroemung ist:-)&lt;br /&gt;Paul:"What are you doing today?"&lt;br /&gt;ich: "I'm going for a swim."&lt;br /&gt;Paul:"Where?"&lt;br /&gt;ich: "In the sea."&lt;br /&gt;Paul:"In Glenelg???!!!"&lt;br /&gt;Ich hebe fragend die Augenbrauen.&lt;br /&gt;Paul:"I hope you're a good swimmer - you know, there are sharks, and the rips are really dangerous - beware, and take care!"&lt;br /&gt;:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Meer war schoen erfrischend, nur eben, wie gesagt, fehlen aufgrund der geschützten Bucht-Lage jegliche Wellen.&lt;br /&gt;Abends, nach Kartenspielen, Abendessen und einem letzten Mal Apple Pie mit Eis, machte ich einen kleinen Spaziergang um die Haeuser. In einem Restaurant, in dem eine geschlossene Gesellschaft stattfand, spielten zwei Maenner Dudelsack. Es war so schoen, dass ich mich draussen hinsetzte und einfach zuhoerte. Eine vorbeikommende Polizeistreife hielt an und fragte, ob alles in Ordnung sei, weil ich hier draussen im Dunkeln saesse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wurde es Dienstag, und es gab keine Ostereier. Ich hatte es naemlich schon total vergessen! Um neun Uhr morgens brachte mich Chris mit dem Hostelbus zum Keswick Rail Terminal, von welchem um zehn Uhr der Indian Pacific nach Sydney abfuhr. Neben mir sass eine aeltere Dame, die bis Broken Hill fuhr, wo wir am fruehen Abend eintreffen wuerden. Die Fahrt war sehr schoen, und als wir endlich in Broken Hill (der "Silver City") eintrafen, stand die Sonne schon tief. Auch hier nahm ich an einer "Off-train tour" teil; mit einem Bus fuhren wir durch die Stadt, bekamen Geschichten zu diversen Bauwerken erzaehlt, und besuchten die Royal Flying Doctor Base. Das Buero mit dem Funkraum sah genauso aus wie das in Alice Springs. Das Besondere hier war, dass sich direkt dahinter der Hangar mit den drei kleinen Flugzeugen befand, in den wir hinein durften! Alle drei Maschinen waren zuhause, was bedeutete, dass momentan alles in Ordnung war. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142856193914654898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18YddkzULI/AAAAAAAAADU/FgvryHdgBNo/s320/WA+-+NT+-+Ende+1126.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend der Ruckfahrt zum Bahnhof sahen wir aus dem Busfenster einen wunderschoenen -fuer mich allerletzten- Outback-Sonnenuntergang! So einen hatte ich das ganze Jahr ueber nicht gesehen: ein in allen nur denkbaren Farben gluehender Himmel, von koenigsblau ueber quietschgelb und knallpink, orange, rot und violett war alles vertreten. Waere es ein gemaltes Bild gewesen, haette ich es vermutlich fuer unnatuerlich und kitschig befunden. Wir stoppten noch kurz an einer Kunstgalerie, da Broken Hill eine fuer ihre Kuenstler beruehmte Stadt ist, aber ich ging nicht hinein; die Ausstellungsstuecke im Schaufenster reichten schon:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts naeherte sich der Indian Pacific immer mehr der Kueste, und als ich morgens aufwachte, befanden wir uns schon in den westlichen Auslaeufern der Blue Mountains. Langsam schlaengelte sich der lange Zug durch Schluchten und an Kanten entlang; ueberall stieg von der Kuehle der Nacht Nebel auf; es sah wunderschoen aus. Wir passierten Katoomba, das ich vier Monate zuvor besucht hatte, und erreichten schliesslich um viertel elf Sydney Central.&lt;br /&gt;Der Indian Pacific hatte seine Reise beendet, aber fuer mich sollte es dabei nicht bleiben, ich hatte nicht vor, ganze fuenf Tage in Sydney zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Alice Springs hatte mich dieses Thema beschaeftigt, ich wollte noch moeglichst viel unternehmen. Da ich noch drei verbleibende Tage auf meinem Bahnpass hatte entschloss ich mich, diese auch zu nutzen.&lt;br /&gt;Kaum in Sydney angekommen, begab ich mich ins Country Link-Buero und buchte noch fuer denselben Abend einen Platz im XPT nach Brisbane, Ankunft am naechsten Morgen. Den Tag wuerde ich noch einmal in der Stadt, die ich mittlererweile so gut kannte, verbringen, bevor ich in der darauffolgenden Nacht abermals im Zug, naemlich nach Sydney zurueck, schlafen wollte.&lt;br /&gt;Damit schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe: meinen Bahnpass nutzte ich noch aus, und sparte zudem das Geld fuer zwei Hosteluebernachtungen. Ausserdem stellte ich meinen eigenen Rekord auf: drei Naechte hintereinander im Zug!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit bis zum spaeten Nachmittag verbrachte ich in Sydneys Innenstadt; ich holte mir beim General Post Office meine Rueckflugtickets und Post aus Deutschland ab, und buchte drei Naechte im "George", in dem ich auch schon ueber Weihnachten und Silvester gewohnt hatte.&lt;br /&gt;Dann war es Zeit, in den XPT einzusteigen. Diese Strecke kannte ich per Bahn ja noch gar nicht, aber sie war toll. Noerdlich von Sydney wanden sich die Gleise entlang von Bergen umgebenen Seen, durch Tunnel hindurch, bis Newcastle. Ab dann war es dunkel. Gluecklicherweise hatte ich eine Zweierreihe fuer mich; der Waggon war insgesamt recht leer.&lt;br /&gt;Als wir morgens (mit einer Stunde Verspaetung, die mir aber egal war)gegen sieben Uhr Brisbane erreichten, war ich noch nicht annaehernd ausgeschlafen. Meinen grossen Rucksack verstaute ich in einem Schliessfach im Roma St Transit Centre, waehrend ich den kleinen mit in die Stadt nahm.&lt;br /&gt;Es war toll, noch einmal in Brisbane zu sein, die mir vetrauten Strassen entlangzulaufen, am Flussufer spazieren zu gehen, in der Queen St Mall zu sitzen und im Food Court des Myer Centre noch einmal einen frisch gebackenen Cookie von Mrs Fields zu geniessen:-)&lt;br /&gt;Mit meinem gelben Peter Pan-Armband durfte ich kostenlos ins Internet, bis es dann ploetzlich schon wieder Zeit zur Rueckfahrt nach New South Wales wurde. Diesmal fuhr leider kein Zug direkt von Brisbane durch bis Sydney; wir mussten erst mit einem Country Link-Reisebus bis Casino (das liegt kurz hinter der NSW'schen Grenze) fahren und dort auf den XPT nach Sydney warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schoene daran war, dass dieser Bus am 'Hyperdome' vorbei, durch Beenleigh, Surfers Paradise und Coolangatta fuhr. So sah ich durch das Busfenster nochmal all jene Orte, an denen so viele Erinnerungen haengen. In Casino angekommen war es schon dunkel, wir hatten drei Stunden gebraucht. Der Zug, so teilte man uns mit, habe eine Stunde Verspaetung. Als er dann nach 20 Minuten in den Bahnhof einfuhr, freuten wir uns. Wir durften jedoch nicht einsteigen. Der Zug, so hiess es, muesse erst gereinigt werden. Nach weiteren 25 Minuten liess man uns hinein. Ich hatte wieder zwei Sitze fuer mich, was nachts ein schoener Luxus ist, da es sich so gleich viel besser schlaeft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag, dem 13. April war ich zurueck in Sydney, checkte im "George" ein, und ging einkaufen. Montag Abend wollte ich versuchen, standby mit Cathay Pacific nach Hong Kong zu fliegen; und bis es so weit war, hatte ich mir noch viel vorgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag und Samstag machte ich letzte Besorgungen, ging nochmal zur Didgeridoo-Show ins Outback Centre am Darling Harbour, schlenderte durch den Botanischen Garten und unternahm mehrere Versuche, mich bei Qantas und Cathay Pacific zu listen, die aber allesamt fehlschlugen. Bei Cathay, so sagte man mir, solle ich einfach drei Stunden vor Abflug am Schalter auftauchen, das sei dann schon ok. Na, hoffentlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag fuhr ich mit dem Bus nach Bronte, um mich vom Pazifik zu verabschieden. Ich schwamm ueber eine Stunde draussen in der Brandung der grossen Brecher und konnte mich nicht dazu durchringen, zum Strand zurueckzuschwimmen. Da die Sonne jedoch unbarmherzig brannte und ich nicht am letzten Tag -mal wieder- einen Sonnenband vom Schwimmen bekommen wollte, nahm ich schweren Herzens Abschied vom Meer und fuhr zurueck in die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war auch ganz gut so, denn nach einer notwendigen Dusche, um das Salz abzuspuelen, nahm das Packen dann doch mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht haette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als alles soweit fertig war, war es schon dunkel draussen, und ich machte einen Spaziergang; erstens, um etwas zu essen, zweitens, um das naechtlich erleuchtete Sydney zu sehen und zu fotografieren, und drittens, um am Darling Harbour unten noch ein echt australisches Ginger Beer zu trinken. Mein Spaziergang fuehrte mich erst zum Darling Harbour, wo ich bestimmt eine Stunde lang, wie viele andere auch, sass, um einfach nur auf die erleuchtete Skyline zu blicken, und fasziniert das Wetterleuchten zu beobachten, das aus Richtung Port Jackson / Parramatta zu kommen schien. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142856477382496450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18Yt9kzUMI/AAAAAAAAADc/RQPHp1TFPmY/s320/WA+-+NT+-+Ende+1145.jpg" border="0" /&gt; Weiter ging's durch ein dunkles Industriegebiet zu den 'Rocks', dem Stadtteil, das Sydneys Anfaenge wiederspiegelt. Nachts in den steilen holprigen Strassen der 'Rocks'; da konnte ich mich ploetzlich problemlos in der Handlung von "Abby Lynn" wiederfinden! &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142856975598702818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18ZK9kzUOI/AAAAAAAAADs/I6DC7298jqo/s320/WA+-+NT+-+Ende+1153.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich kam ich doch noch am Circular Quay heraus, blickte auf das stille, dunkle Wasser des Hafens; auf die Faehren, die noch jetzt fast geraeuschlos in den Circular Quay hineinfuhren, betrachtete das weiss strahlende Opernhaus auf der anderen Seite des Wassers und fragte mich, warum mich Staedte bei Nacht immer wieder faszinieren. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142856713605697746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18Y7tkzUNI/AAAAAAAAADk/SLf5KUyOf3s/s320/WA+-+NT+-+Ende+1151.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Viel zu schnell war es Montag, ich musste um zehn Uhr auschecken, konnte mein Gepaeck aber zum Glueck in einem Raeumchen abstellen, bis ich abends zum Flughafen musste. Eigentlich hatte ich mit dem Zug dorthin fahren wollen, entdeckte aber noch rechtzeitig ein Schild "Airport Shuttle Bus, 12 AUD".&lt;br /&gt;Die nette Dame an der Rezeption fragte nur, wann ich denn abgeholt werden wolle. Um 22 Uhr sollte das Flugzeug starten, ich war also grosszuegig und sagte, 17 Uhr. Sie regelte alles fuer mich, und ich verbrachte den Tag nochmal in der Innenstadt, u.a. am World Square, im Hyde Park und an Mrs Macquaries Chair im Botanischen Garten, von dem aus man einen wunderschoenen Blick ueber das klare blaue Wasser des Hafens auf Opernhaus vor Harbour Bridge hat. Postkarten-Motiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Stunde vor Abfahrt sass ich im Hostel am Computer und ueberpruefte noch einmal die Buchungslage fuer meinen Wunschflug nach Hong Kong. Sah soweit ganz gut aus. Puenktlich auf die Minute sammelte mich der Fahrer des Shuttle Busses ein. Anstatt jedoch direkt zum Flughafen zu fahren, klapperten wir ueber eine Stunde lang diverse Hotels in Sydney ab; der Fahrer in konstanter Hoffnung, es wuerden sich doch noch irgendwelche weiteren zahlenden Gaeste finden, die zum Flughafen wollten. So sah ich noch einige Vororte der Stadt. Am Ende gesellte sich dann doch noch eine fuenfkoepfige Familie zu uns, sodass wir dann gegen halb sieben am Sydney Airport aufkreuzten. Gerade richtig, denn bis ich am Schalter war, waren es noch genau die drei Stunden bis zum Abflug, die ich vorher hatte dort sein sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Angestellten von Cathay Pacific allerdings nicht so genau nahmen, sie selbst erschienen naemlich erst um 20 Uhr, um die Check-in-Schalter zu oeffnen. Mit meinem Standby-Ticket wussten sie zuerst nichts anzufangen, bis dann ein netter Herr einfach meinte, ach was, ich check dich jetzt einfach ein, und damit hat sich's, was soll denn der ganze Heckmeck. Und damit hatte ich direkt einen Sitzplatz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puenktlich starteten wir in die Nacht hinein, von oben warf ich einen letzten Blick auf das sich entfernende Sydney - die naechsten Stunden wuerden wir noch ueber's australische Outback fliegen, wovon man allerdings nachts nichts sehen konnte. Nur auf den Bildschirmen, auf denen die Flugroute mitverfolgt werden kann, sah ich, wie weit es noch war, bis wir Australien endgueltig hinter uns lassen wuerden.&lt;br /&gt;Mir schlichen sich diverse Lieder in den Sinn, Lieder wie "Home Among the Gum Trees", "And the Band Played Waltzing Matilda", oder "I Still Call Australia Home"; und mir war ploetzlich klar, dass der Abschied von diesem wunderschoenen Land, so schwer er auch fiel, bestimmt nicht fuer immer sein wuerde. Mir wurde ganz leicht ums Herz und ich schaute nach vorne, waehrend wir uns wie ein Vogel im Wind unserem Ziel, Hong Kong, naeherten.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-5926231502493927819?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/5926231502493927819/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=5926231502493927819' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5926231502493927819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5926231502493927819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/07/goodbye-australia.html' title='Goodbye Australia'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/R18YddkzULI/AAAAAAAAADU/FgvryHdgBNo/s72-c/WA+-+NT+-+Ende+1126.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-4222003540423617957</id><published>2007-04-07T21:59:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:42.051-08:00</updated><title type='text'>Wieder mal in Adelaide!</title><content type='html'>Die letzten Tage in Alice Springs waren noch sehr schoen, auch deshalb, weil ich Mittwoch nicht zum Arbeiten eingeteilt war, und somit meinen letzten Tag in der Stadt frei hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050922509594721154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhh7QvRq-4I/AAAAAAAAACk/DNORdLqspoI/s320/PIC_1246.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Da ich unbedingt noch in die West McDonnell Ranges fahren wollte, schaute ich mir die Karte im Lonely Planet an und entdeckte einen Fahrradweg mitten durch den Nationalpark, welcher zum Simpsons Gap fuehrte. Da brauchte ich nicht lange zu ueberlegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen lieh ich mir also vom Hostel ein Fahrrad aus und fuhr los... zuerst 7km auf der Strasse, dem Larapinta Drive, bis zu Flynns Grave. Das ist ein Gedenkstein fuer den Gruender des Royal Flying Doctor Service. Dort zweigte dann der Fahrradweg in den Nationalpark hinein ab, welcher wunderschoen war. 18km wand er sich durch Wiesen, ueber Huegel, und es war niemand anderes dort!!! Bis zum Simpsons Gap, also 18 km lang, sah ich keine Menschenseele! Nur ein massiges Rotes Kaenguru, welches vor mir ueber den Weg huepfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050922170292304754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhh68_Rq-3I/AAAAAAAAACc/AZWWP-LCBFs/s320/PIC_1209.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am Simpsons Gap selbst war auch niemand; eine ganze Stunde lang genoss ich den natuerlichen Spielplatz;-) Felsen hochklettern, Handstandversuche im Sandbett des trockenen Baches, Schweinebaumel an Baeumen - solche Sachen eben;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050923342818376610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhh8BPRq-6I/AAAAAAAAAC0/Fy0XWwNl0Y4/s320/PIC_1227.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Erst, als ich den Bereich verliess, kamen drei Autos auf einmal an.&lt;br /&gt;Der Rueckweg war sehr anstrengend, weil es einfach unglaublich heiss und trocken war. Man trinkt einen Liter, und nach zehn Minuten ist man schon wieder voellig ausgetrocknet.&lt;br /&gt;Da war es toll, dass ich noch etwas Ablenkung hatte, zB von einem Bearded Dragon (=Batagame), den ich auf einem Baum entdeckte; dann unternahm ich einen Spaziergang auf einen kleinen Aussichtshuegel, und anschliessend rauschte ein "willy willy" direkt durch mich hindurch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050922857487072146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhh7k_Rq-5I/AAAAAAAAACs/6pI7AaOrOSE/s320/PIC_1250.JPG" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Willy Willies" sind so eine Art Mini-Wuesten-Tornados, die Blaetter und Sand spiralfoermig in die Luft saugen, aber Tieren und Menschen nichts anhaben koennen. Sieht man im Outback oefters, allerdings war ich so einem noch nie so nahe! Es begann mit einem komischen Fauchen links von mir, und als ich hinschaute, sah ich die vielen aufgewirbelten Blaetter! Das Fauchen wurde immer lauter, und dann fuehlte es sich ca. 2 Sekunden lang so an, als stuende man in einer heftigen Windboe, bevor er auf der rechten Seite des Weges weiterzog. Wahnsinn!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Donnerstag hiess es dann Abschied nehmen... und rein in den Ghan, ab nach Adelaide! Leider gibt's auf der Strecke keine Zwischenstopps. Jetzt bin ich noch bis Dienstag hier in Adelaide, und wieder im Backpackers Inn, meinem Lieblings-Hostel. Ich traute ja kaum meinen Augen, als ich Paul und Dennis sah, zwei Englaender, die auch schon vor zwei Monaten hier waren! Es war wieder alles beim Alten, Kartenspiele am Abend, Apple Pie...&lt;/p&gt;Tja, und heute ist Ostersonntag, ich war schon in der Innenstadt auf einem Markt und habe einem Strassenzauberer zugeschaut... heute Morgen war ich in der Kirche, und nachher wird wahrscheinlich wieder Karten gespielt... Dienstag gibt's dann Ostereier;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-4222003540423617957?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/4222003540423617957/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=4222003540423617957' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/4222003540423617957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/4222003540423617957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/04/wieder-mal-in-adelaide.html' title='Wieder mal in Adelaide!'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhh7QvRq-4I/AAAAAAAAACk/DNORdLqspoI/s72-c/PIC_1246.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-5983824741706983899</id><published>2007-03-30T01:03:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:42.482-08:00</updated><title type='text'>Who the **** is Alice???</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc5GfRq-2I/AAAAAAAAACU/9woKZzzYr08/s1600-h/PIC_1092.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050568290756918114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc5GfRq-2I/AAAAAAAAACU/9woKZzzYr08/s320/PIC_1092.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Aaaalso, irgendwas stimmt hier nicht!!! Ich bin Alice Springs, in der Mitte von Australien, im zentralsten Outback ueberhaupt; Australien erlebt zur Zeit die schlimmste Duerre seit hundert, wenn nicht sogar seit tausend Jahren - und hier ist es kuehl und regnet haeufig, bzw. es schuettet wie aus Eimern!!! Der Kings Canyon ist ueberflutet und somit gesperrt, der Todd River fuehrt Wasser (der normalerweise das ganze Jahr ueber ausgetrocknet ist), es ist nachts eiskalt, ich wurde in den letzten Tagen oefters bis auf die Haut nass -von einer Sekunde auf die naechste- und von Tag zu Tag schwanken die Temperaturen zwischen 17 und 38 Grad!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute zum Beispiel war den ganzen Tag strahlend blauer Himmel bei angenehmen 24 Grad - gestern sah das gaaanz anders aus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlererweile ist die Haelfte meiner Zeit in Alice vergangen. Die letzten zwei Tage konnte ich leider nicht staubsaugen, weil der Sauger krank war: er hat nicht mehr gesaugt, bzw. es kam alles schwungvoll wieder heraus, was ich gerade aufgesaugt hatte. Vielleicht hat er eine Stauballergie und musste staendig niesen... heute jedenfalls war er wieder gesund:-)&lt;br /&gt;Ansonsten mache ich immer im Wechsel einen Tag Baeder sauber, und die anderen Tage wie gesagt staubsaugen, Kueche putzen, und Bar und Restaurant saugen und wischen.&lt;br /&gt;Nebenbei eine Waschmaschine nach der anderen fuellen, mit Handtuechern, Laken, Kopfkissenhuellen... das Ganze dann in den Trockner, wenn es fertig ist, usw...&lt;br /&gt;Und dann die Laken falten!!! Da kommt Freude auf, wenn man das alleine erledigen soll: diese Laken sind naemlich die unpraktischsten, die man sich vorstellen kann: ca 1,50m breit und 3,50m (!) lang!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Maedels, mit denen ich hier arbeite, sind alle sehr nett, und mit fuenf von ihnen wohne ich zusammen in einem tollen Bungalow grad umme Ecke. Sind alles Britinnen. Sehr angenehm, da ansonsten hier viel zu viele Deutsche herumlaufen:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorgestern habe ich an einem Didgeridoo-Workshop teilgenommen. Ist ganz schoen schwierig, die Dinger zu spielen! Ansonsten war ich mal bei den Royal Flying Doctors, und habe mich da etwas umgesehen, und auf dem Anzac Hill, dem Aussichtshuegel von Alice Springs. Der Ausblick von oben war total schoen, ueber die Stadt und das Umland mit Bergketten, die sich in der Ferne verlieren - da haette ich am liebsten meine Stiefel angezogen und waere mit Rucksack und Swag losgezogen! &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050567801130646354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc4p_Rq-1I/AAAAAAAAACM/-E20pSuAPGU/s320/PIC_1117.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Bis Mittwoch arbeite ich noch, und Donnerstag geht's weiter nach Adelaide, wieder mit dem Ghan. Dort werde ich Ostern hoffentlich wieder in dem tollen Hostel mit Apple Pie verbringen!!!:-)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-5983824741706983899?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/5983824741706983899/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=5983824741706983899' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5983824741706983899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5983824741706983899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/03/who-is-alice.html' title='Who the **** is Alice???'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc5GfRq-2I/AAAAAAAAACU/9woKZzzYr08/s72-c/PIC_1092.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-5308518983510213515</id><published>2007-03-20T00:35:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:43.075-08:00</updated><title type='text'>A Town Like Alice</title><content type='html'>Ich bin wieder aus dem Outback zurueck!&lt;br /&gt;Die letzten drei Tage verbrachte ich im "Roten Herz" Australiens, um Uluru, Kata Tjuta und Watarrka (Kings Canyon). Uluru ist halt... ein Felsen. Ich fand die Olgas (Kata Tjuta) viel beeindruckender: riesige, ca 500m hohe rote Felsendoeme, die ganz steil aufragen, und zwischen denen sich ein toller Weg entlangschlaengelt. Das Tal zwischen den Felsendoemen heisst "Valley of the Winds" und traegt den Namen zu Recht: ausserhalb der Olgas war ueberhaupt kein Wind, aber da drinnen im Tal rauschte er in den Baeumen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050566705913985826" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc3qPRq-yI/AAAAAAAAAB0/fV-IhRCMJnE/s320/PIC_0910.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Kings Canyon war auch sehr schoen. Oben entlang des Rims fuehrt ein 6km langer Pfad, der tolle Aussichtspunkte mitnimmt, und unten im Canyon befindet sich ein Wasserloch, umrundet von ganz viel Gruen ("Garden of Eden"). Allerdings war es sehr heiss, wodurch das Laufen recht anstrengend war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050566272122288914" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc3Q_Rq-xI/AAAAAAAAABs/E2Tl99raGKE/s320/PIC_0846.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Und wie gesagt - Uluru ist halt ein Felsen. Ich meine, beeindruckend war er schon, so hoch und steil und die verschiedenen Farben, aber irgendwie wird da zu viel Wirbel drum gemacht, und fuer meinen Geschmack ist er viel zu sehr kommerzialisiert.&lt;br /&gt;Allein die vielen Tourbusse, die am Sonnenuntergangsbeobachtungspunkt anhalten, wo dann die Tische mit Glaesern voll Champagner aufgebaut werden, und alle darauf warten, dass der Felsen Chamaeleon spielt und seine Farbe aendert.&lt;br /&gt;Wirklich viel haben wir von der Farbveraenderung nicht gesehen, nur das Rot wurde intensiver. ABER: wir hatten Regen, und was fuer einen!!! Wenn's im Outback erstmal anfaengt, dann aber richtig. DAS war was Besonderes, das Wasser schoss den Felsen runter - Wahnsinn!&lt;br /&gt;Viele aus der Gruppe haben das leider gar nicht geschaetzt, sondern sich beschwert, dass sie nass werden und sich dann erkaelten... in der Waerme!&lt;br /&gt;Und am naechsten Morgen hatten wir genau die richtige Bewoelkung fuer einen kunterbunten Himmel hinter dem Felsen. Das sah wunderschoen aus. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050566972201958194" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc35vRq-zI/AAAAAAAAAB8/dFLKCB3IiVo/s320/PIC_0999.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die zwei Naechte, die wir "da draussen" waren, verbrachten wir im Swag unter freiem Himmel. Die sind sowas von gemuetlich, die Dinger, das glaubt man gar nicht! Abends wurde das Essen immer am/im Lagerfeuer gekocht, und auf dem tragbaren Gasherd. Lecker;-)&lt;br /&gt;Wir hatten Glueck, Wolken zu haben, denn wenn die gerade nicht da waren, war man der Sonne schutzlos ausgeliefert, was bedeutete, 52 Grad. Mit Wolken nur 41 oder 42. Den Unterschied merkt man schon:)&lt;br /&gt;Dann gibt es noch ein sehr informatives Cultural Centre, das den Weissen die Kultur der Anangu, der dortigen Ureinwohner, naeher bringen soll, sodass hoffentlich irgendwann alle einmal verstehen werden, warum man den Felsen nicht besteigen sollte.&lt;br /&gt;Von den vielen Touristen, die alle da hochklettern (und deshalb von den Anangu 'mingas' genannt werden - das heisst Ameisen:-) ist am Aufstieg die ganze rote Farbe ab und es zieht sich eine weisse Linie den Felsen hoch, entlang einer Sicherheitskette zum Festhalten. Sehr haesslich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und jetzt bin ich wieder zurueck in Alice Springs und bleibe zwei oder zweieinhalb Wochen hier, um zu arbeiten. Heute habe ich Rollenverteilerin im Hostel "Annie's Place" gespielt - in jede Toilette eine:-) Ansonsten habe ich Baeder geputzt, und morgen darf ich staubsaugen, mit so einem australischen Staubsauger, den man sich auf den Ruecken schnallt. Und wenn ich Glueck habe, kann ich bald abends in der Kueche oder Bar arbeiten.&lt;br /&gt;Jetzt wohne ich -zum ersten Mal seit langer Zeit- nicht mehr in einem Hostel, sondern mit anderen Maedels, die auch im Hostel arbeiten, (wieviele es sind, weiss ich noch nicht so genau) in einem krassen riesigen heruntergekommenen Bungalow. Dort teilen wir uns immer zu zweit ein Zimmer, statt zu sechst oder acht wie in den meisten Hostels, haben eine Waschmaschine, bei der die Muenzen unten wieder rauskommen (kostenlos waschen, muss ich direkt ausnutzen, das letzte Mal konnte ich das auf der Pferderanch in Kalbarri!), eigene Kueche, Bad, Dusche, ein riesiges Sofa, Fernseher, Garten... koennen den Hostelpool benutzen und uns Waschpulver stibitzen:-)&lt;br /&gt;Heute habe ich zwei Dollar in die Waschmaschine gesteckt und es kamen drei wieder raus - wenn das jedes Mal so geht, brauche ich gar nicht zu arbeiten;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten geniesse ich die Zeit in Alice. Die Stadt gefaellt mir richtig gut, hat einen tollen Outbackcharakter (auch wenn es etwas rau zugeht und man alleine eigentlich gar nicht raus soll - naja). Sogar der Todd River, der fast immer ausgetrocknet ist, fuehrt momentan Wasser, eine Sensation! Da wuerden die Boote der Henley-on-Todd-Regatta gnadenlos versinken, stimmt's, Torsten? Du warst ja letztes Jahr dabei;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machtet jut und jeniesst den Winter:-) Hebt mir mal ein bischen Schnee auf, falls welcher kommt, ok?&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050567405993655106" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc4S_Rq-0I/AAAAAAAAACE/5SSq7QjBuVI/s320/PIC_0790.JPG" border="0" /&gt;P.S.: Von Darwin nach Alice bin ich uebrigens mit dem "Ghan" gefahren, mit dem es auch nach Beendigung der Arbeit weiter nach Adelaide gehen wird. Mir gefiel die Fahrt mit dem Indian Pacific viel besser - lag aber wahrscheinlich auch daran, dass ich mich diesmal nicht schon im Voraus auf die Zugfahrt gefreut habe, weil ich eigentlich gar nicht vom Top End wegwollte... aber das ist eine andere Geschichte;-) In der Katherine Gorge war ich auch beim Halt in Katherine - aber im Gegensatz zu anderen Gorges in zum Beispiel WA war sie nichts Besonderes. Wir sind da mit einem Speedboot durchgefahren, weil der Wasserstand für langsame Boote und Kajaks zu hoch war.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-5308518983510213515?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/5308518983510213515/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=5308518983510213515' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5308518983510213515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/5308518983510213515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/03/town-like-alice.html' title='A Town Like Alice'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc3qPRq-yI/AAAAAAAAAB0/fV-IhRCMJnE/s72-c/PIC_0910.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-4355191300787436475</id><published>2007-03-15T21:39:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T06:16:43.718-08:00</updated><title type='text'>Kakadu NP &amp; Litchfield NP</title><content type='html'>Die zwei Tage im Kakadu Park waren schoen - aber gut, dass ich diese Tour vor der Litchfield-Tour gemacht habe, denn im Vergleich dazu war es gar nichts!!!&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050564768883735282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc15fRq-vI/AAAAAAAAABc/cmQxO6f7Jgs/s320/PIC_0639.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das Beste an der Kakadu-Tour war die "Aboriginal Cultural Experience", die wir gleich morgens an einem Strand in der Naehe von Darwin auf dem Programm stehen hatten. Zuallererst wateten wir knietief ins Meer und wuschen Haende und Fuesse (ich versuchte, den Gedanken an Wuerfelquallen zu verdraengen), um der Erde unseren Respekt zu zeigen. Am Strand uebten wir uns anschliessend im Speerwerfen, mit und ohne Speerwerfer. Unglaublich, der Unterschied. Ohne Speerwerfer trudelt der Speer durch die Luft, aber mit fliegt er weit und schnurgerade, wenn man es richtig anstellt. Das Styroporkaenguru in der Ferne hat allerdings niemand getroffen. Anschliessend spielten wir ein bisschen Didgeridoo, bzw versuchten es, bevor uns als Letztes gezeigt wurde, wie die Aboriginals traditionell Schmuck aus Pflanzen und Muscheln herstellen, wobei auch wir Hand anlegen durften.&lt;br /&gt;Als wir schliesslich Richtung Kakadu aufbrechen wollten, fuhr das Auto nicht mehr. Maschin kaputt. Nach ungefaehr einer Stunde bekamen wir ein Ersatzfahrzeug, und es konnte endlich losgehen. Naechster Stopp: Darwin Crocodile Farm. Viele Gehege mit Salties und Freshies, die gerade mit ganzen, allerdings toten, Huehnern bzw Huehnerkoepfen gefuettert wurden. Es war sogar ein Star unter den Salties: Burt,ein Krokodil, das in "Crocodile Dundee" mitgespielt hat! Wiedererkannt habe ich es allerdings nicht;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, endlich, ging es zum Kakadu National Park. Viele Bereiche im Park waren noch aufgrund der Ueberflutungen gesperrt, und aergerlicherweise war der Highway in den Park, der Darwin am naechsten liegt, unpassierbar, da eine Bruecke weggewaschen wurde. Eine Bruecke aus Beton. Also mussten wir einen Umweg fahren, sodass es knappe 4 Stunden dauerte, bis wir am Park ankamen. Wir luden unsere Sachen am Campingplatz des Mary River Roadhouse ab, auf dem wir uebernachten wuerden, assen Mittag und fuhren nachmittags endlich in den Park hinein, zum Nourlangie Rock. Einem grossen Felsen mit viel alter Aboriginal-Malerei. Das war sehr interessant, vor allem, auch die Geschichten hinter den Bildern zu lesen.&lt;br /&gt;Irgendwann begann dann das alltaegliche tropische Gewitter, und es wurde frueh dunkel. Auf der Fahrt zurueck zum Roadhouse sahen wir einige Tatars (?) (=winkende Lizards), und waren zum ersten mal live beim makabren Sport des 'Cane Toad Popping' dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag war insgesamt besser, wir wanderten durch den Busch (insgesamt ca 8km) zu zwei Wasserfaellen, in deren Rock Pools wir schwammen. Beim ersten, den Kurrundie Falls, ware eine unheimlich starke Stroemung im Pool. Wir schwammen auf die andere Seite des Pools, von wo aus wir einen perfekten Blick auf den Wasserfall hatten. Das Wasserloch des zweiten Wasserfalls, den Motorcar Falls, war groesser und hatte kaum Stroemung. An einer Stelle konnte man sogar von einem Felsen aus hinein springen, weil es tief genug war und sich keine Felsen im Wasser verbargen. Ich versuchte zweimal, unter den Wasserfall zu schwimmen. Das war sehr schwierig, da, je dichter man sich ihm naeherte, die Stroemung umso staerker wurde. Aber das Schwierigste war, dass ab ca drei Meter vor der Aufprallstelle die Luft so voller Gischt war, dass man kaum vernuenftig Luft holen konnte. Hat sehr viel Spass gemacht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050564330797071074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc1f_Rq-uI/AAAAAAAAABU/M8Ovuspetgk/s320/PIC_0683.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss ging's noch zu den Boulder Creek Falls, welche am allerschoensten waren. Mehrere kleine Wasserfaelle, die treppenstufenartig hinabfielen, und zwischen denen sich immer ein Pool befand. Man konnte in einem Pool liegen, direkt an der Kante zum naechsten Wasserfall, und ins naechste Wasserloch hinabblicken. Wunderschoen, zumal die Stelle von sattgruenen Pflanzen umwachsen war. Das Allerbeste allerdings war, wieder einmal in normalem Suesswasser zu baden! Ohne Chemikalien, wie das Leitungswasser ueberall, und ohne Salz wie das Wasser in den Hostelpools oder natuerlich das Meer.&lt;br /&gt;Und dann ging's auch schoen wieder die 4 Stunden zurueck nach Darwin, wo wir abends zusammen im Vic Hotel ein kostenloses Backpacker-Essen bekamen und als Gruppe das Pub Quiz gewannen, einen Gutschein fuer Getraenke im Wert von AUD 100;-)&lt;br /&gt;Spaeter gingen wir noch in den Irish Pub zur Karaoke Night.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und am naechsten Morgen ging's dann in den Litchfield NP! Unser Tourguide Joey war super. Zuerst sahen wir beeindruckende Termitenhuegel, Magnetic Termite Mounds und Cathedral Termite Mounds, bevor es zum ersten Wasserfall, den Wangi Falls ging. Wow! Was da an Wassermassen herunterkam! Schwimmen war leider verboten, da der Pool dieses Wasserfalls in der Regenzeit wohl von Krokos besiedelt ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5050565344409352962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc2a_Rq-wI/AAAAAAAAABk/Ts8DkxBbp2E/s320/PIC_0737.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafuer badeten wir nach einem leckeren Mittagessen in den Florence Falls und im Buley Rockhole, einem System aus kleinen Wasserfaellen, Wasserloechern und Stromschnellen. Man konnte von einem Wasserloch ins andere klettern, von einem Wasserfall zum anderen... toll. Dort regnete es noch richtig heftig.&lt;br /&gt;Eine Englaenderin und ich waren so begeistert, dass Joey uns Extra-Programmpunkte anbot, waehrend die anderen badeten - eine exzellente Didgeridoo-Stunde in einem Bach im Regenwald, und ein Entspannungsprogramm in einem anderen Bach - super;-) Aber davon erzaehle ich dann lieber persoenlich, sonst fände dieser Eintrag heute kein Ende mehr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist meine Zeit im Internet vorbei. Morgen geht's fuer drei Tage ins Rote Zentrum zu Uluru, Kata Tjuta und Kings Canyon, und anschliessend wird in Alice Springs fuer ca 2 Wochen gearbeitet - muss sein;-) Liebe Wuestengruesse nach Deutschland!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-4355191300787436475?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/4355191300787436475/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=4355191300787436475' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/4355191300787436475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/4355191300787436475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/03/kakadu-np-litchfield-np.html' title='Kakadu NP &amp; Litchfield NP'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Rhc15fRq-vI/AAAAAAAAABc/cmQxO6f7Jgs/s72-c/PIC_0639.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-560238108427247340</id><published>2007-03-09T19:02:00.000-08:00</published><updated>2008-11-13T06:16:44.062-08:00</updated><title type='text'>Darwin</title><content type='html'>Ich bin in Darwin! Nach einem schoenen Flug mit Fensterplatz, einigen Turbulenzen und 1:15h Verspaetung bin ich am Donnerstag Abend hier gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5040195247126512226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/RfJe34eWgmI/AAAAAAAAABE/3PYiLjlpGm8/s320/PIC_0604.JPG" border="0" /&gt;Vom Flughafen aus habe ich versucht, die Gecko Lodge anzurufen, in der ich uebernachten wollte. Habe keinen erreicht, aber da es erst 6.15pm war, dachte ich mir nichts weiter und liess mich vom Airport Shuttle-Bus dort absetzen - und stand vor geschlossenen Tueren. Ein Maedchen oeffnete mir zwar das Tor, aber die Rezeption war schon geschlossen! Mist... nach einigem Ueberlegen beschloss ich, die Nacht auf dem Sofa auf der ueberdachten Terrasse zu schlafen. Nach und nach lernte ich an dem Abend die anderen aus dem Hostel kennen, insgesamt ca 12 oder 13. Zwei Aussies, ein Deutscher und ich unterhielten uns schliesslich noch ganz lange und es wurde immer spaeter, sodass ich letztendlich gar nicht mehr "illegal" schlafen musste - wir quatschten bis 6.30 Uhr und um 8 Uhr oeffnete die Rezeption:-) Ausserdem hatten sie mir alle angeboten, in einem freien Bett in ihrem Zimmer zu schlafen.&lt;br /&gt;Jetzt wohne ich also ganz legal in der Gecko Lodge (die ihren Namen zu Recht traegt, da abends haufenweise Geckos zu sehen und hoeren sind - diese schnalzenden, keckernden Geraeusche sind einfach suess), lasse mir jeden Morgen zum Fruehstueck kostenlose Pancakes vom BBQ schmecken und geniesse die Atmosphaere und die beiden suessen Katzen, von denen die eine ein Thea-/Schroeder-Mix ist: Fell, Ohrenhaare und Wesen von Thea, Fellzeichnung von Schroeder).&lt;br /&gt;Darwin gefaellt mir ganz gut, vielleicht auch deshalb, weil ich von Broome als "tropischer Stadt" enttaeuscht war. Aber es ist sehr heiss und schwuel, ueberall wachsen Palmen, und abends entlaedt sich immer ein Gewitter mit heftigstem Regen. Die Temperatur sinkt dann immer mit einem Schlag um 10 Grad, was sehr toll ist.&lt;br /&gt;Gestern und heute schaute ich mich etwas in der Stadt um, am Hafen, und besuchte das "Museum and Art Gallery of the Northern Territory", ein sehr informatives und schoen gestaltetes Museum. Besonders beeindruckend waren "Sweetheart", ein ausgestopftes 5m-Kroko, und eine Ausstellung ueber den Zyklon 'Tracy', der am Weihnachtsabend 1974 ueber Darwin hinwegfegte und quasi nichts Brauchbares von ihr uebrig liess. In einer dunklen Kammer konnte man sich Tonbandaufnahmen des Zyklons anhoeren - und ich ertappte mich einmal selbst dabei, wie ich mich duckte, als scheinbar ein Metalldach neben mir ueber die Stasse geweht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5040195749637685874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/RfJfVIeWgnI/AAAAAAAAABM/PLQeDdSqsKU/s320/PIC_0624.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Morgen geht's fuer zwei Tage in den Kakadu NP (der nach und nach wieder geoeffnet wird, nachdem aufgrund heftigster Stuerme der Park groesstenteils gesperrt war), Dienstag in den Litchfield NP, und Mittwoch fahre ich mit dem 'Ghan' nach Alice Springs, wo ich Donnerstag ankomme (nur 23,5 h diesmal:-).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-560238108427247340?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/560238108427247340/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=560238108427247340' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/560238108427247340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/560238108427247340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/03/darwin.html' title='Darwin'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/RfJe34eWgmI/AAAAAAAAABE/3PYiLjlpGm8/s72-c/PIC_0604.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-6656830342716788939</id><published>2007-03-07T00:21:00.000-08:00</published><updated>2008-11-13T06:16:44.908-08:00</updated><title type='text'>Die Westkueste Perth -&gt; Broome</title><content type='html'>Ich habe wieder Internet!!!:-)&lt;br /&gt;Deshalb fange ich jetzt gleich mal dort an, wo ich aufgehoert habe. Naemlich bei Perth...&lt;br /&gt;Per Telefon wurde die Arbeit auf der Big River Ranch in Kalbarri vereinbart, und am 10.Februar war es dann soweit: ich stieg in den Easyrider-Bus, um die erste Etappe entlang der Westkueste zurueckzulegen.&lt;br /&gt;Nach einigen Stopps in kleinen Orten fuhren wir in den Nambung National Park zu den "Pinnacles". Das sind lustige Sandsteinzapfen unterschiedlicher Groesse, die aus der gelben Sandwueste herausragen.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039359976147772146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9nMtmb4vI/AAAAAAAAAAU/DatD95PG8m4/s320/PIC_0051.JPG" border="0" /&gt;Weiter ging's ueber Julien Bay und einen Strand mit dem Namen "Hangover Bay", bevor wir nach Geraldton kamen. Die letzte groessere Stadt, in der wir die letzte Ampel fuer die naechsten 5000(!) km sahen. Ein letzter Stopp bei den Pink Lakes, deren Wasser wirklich pinkfarben aussieht. Faszinierend! Schliesslich erreichten wir abends Kalbarri, und zufaellig, als wir gerade am Bottleshop hielten, stieg eine junge Frau aus einem Ute und fragte, wer von uns zur Big River Ranch wolle. Es war Skye, die die Farm leitet, auf der ich arbeiten bzw wwoofen wollte!&lt;br /&gt;Ich warf also meinen Rucksack auif die Ladeflaeche, stieg ein, und ab gings zur Ranch!&lt;br /&gt;Skye war sehr nett, zeigte mir an dem Abend noch ein bisschen die Ranch, fragte nach meiner Reiterfahrung (hm......), und zeigte mir die 32 Pferde und die Katze Whingey.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten 2 1/2 Wochen verbrachte ich auf der Ranch, und hatte kaum was zu tun, jedenfalls nichts, was ich wirklich Arbeit nennen wuerde. Morgens und abends fuetterte ich die Pferde (d.h. morgens wurde ein Heuballen ausgerollt, und abends, was laenger dauerte, in 7 grossen Bottichen Kornpampe angeruehrt. Dabei stand ich, mit Maske versehen, mit einem sehr langen, dicken und schweren Wasserschlauch auf der Koppel und spritzte so lange Wasser auf die staubtrockenen Kornhuelsen, bis das Ganze feucht war und keine Staubwolken mehr aufstiegen); und ansonsten war das Einzige, was ich zu tun hatte, Pferde zu satteln, wenn Kunden kamen. Das machte immer am meisten Spass, die Pferde von der Weide zu holen, zu buersten, die Hufe auszukratzen, und sie dann zu satteln. Dann ritten Skye und ich mit den Kunden aus, was sehr viel Spass machte, vor allem, wenn man sah, wie Leute, die noch nie auf einem Pferd gesessen hatten, Spass am Galoppieren hatten (was fast immer der Fall war!)!&lt;br /&gt;Samstags war Sattelclub - da kamen die Kinder aus dem Ort, um etwas ueber Pferde zu lernen, und zu reiten.&lt;br /&gt;Ansonsten konnte ich reiten, so oft ich wollte. Ich ritt viele verschiedene Pferde, aber mein Liebling war Millie, ein richtiges Energiebuendel:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Mittwoch hatte ich frei und machte eine Tour in den Kalbarri NP mit, zu den wunderschoenen Schluchten aus rotem Sandstein. In einer fuhren wir Kanu, und ich lernte Kate aus Victoria kennen, die am naechsten Tag mit ihren franzoesischen Freunden auf die Ranch zum Reiten kommen wollte. Das taten sie dann auch, und anschliessend luden sie mich ein, mit ihnen in den Ort zu kommen, erst in den Pub, und dann mit auf den Campingplatz, wo sie uebernachteten. Dort kochte Morgan, der Franzose (und von Beruf Koch:-) ist, ein ganz leckeres Abendessen!&lt;br /&gt;Was noch Spass machte: Skye hatte ein Problem mit wilden Ziegen, die immer in die Scheune einbrachen und die Heuballen auseinandernahmen. Ich durfte immer, wenn ich die Herde sah, diese wegjagen. Das war sehr lustig. Einen Abend kamen zwei Aussies aus dem Ort, schossen eine, nahmen sie auseinander und behielten das "gute" Fleisch fuers BBQ. Die Reste wurden zur "Pit" gebracht, zu der Skye und der eine Aussie mich mitnahmen: mit dem 4WD gings quer durch den Sand zu einer Stelle, die aussah wie der Elefantenfriedhof in "Koenig der Loewen".&lt;br /&gt;Abends sass ich oft in der Kueche, hatte Whingey auf dem Schoss und loeste Kreuzwortraetsel aus australischen Frauenzeitschriften, die im Regal lagen. Mit der Zeit geht es immer besser:-) &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039360324040123138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9ng9mb4wI/AAAAAAAAAAc/dZh-OOkiqWI/s320/PIC_0161.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Leider war irgendwann auch die Zeit auf der Ranch vorbei, und es ging weiter die Kueste hoch. Ich waere gerne laenger geblieben, und die Pferde (v.a. Millie:-) wuerden mir fehlen...&lt;br /&gt;Der letzte Ritt war noch eine komplette Katastrophe, aber Skye und ich konnten nur darueber lachen, weil wirklich alles schief ging. Dummerweise waren Kunden dabei:)&lt;br /&gt;Waehrend der Zeit in Kalbarri sah ich haufenweise Kaengurus ("Voll die Seuche!"), einen Echidna und ein paar wedge-tailed eagles, einige feral pigs (verwilderte Hausschweine), am letzten Tag euros (Bergkaengurus)...und endlos viele wilde Ziegen...&lt;br /&gt;Einen Nachmittag lief ich zum Fluss runter, quer durch den Busch, schwamm auf die andere Seite, und kletterte dort auf den Castle Rock, von dem aus die Aussicht ueber den Kalbarri NP einfach grandios war. Schade, dass ich keine Kamera dabeihatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, den 28.Februar ging es dann weiter... in der Nacht zuvor schwamm ich bei Mondschein ein letztes Mal im Pool der Farm, in den ich jeden Abend nach Beendigung der Arbeit gehuepft war, bevor Skye mich morgens um 6 Uhr in den Ort brachte, wo ich wieder in den Easyrider-Bus einstieg.&lt;br /&gt;An diesem Tag fuhren wir bis Denham. Auf dem Weg hielten wir an zwei "roadhouses" mitten im Nichts (man kann an der Westkueste stundenlang fahren, ohne einem Auto geschweige denn Anzeichen von Zivilisation zu begegnen...toll!), bevor wir die Shark Bay World Heritage Area erreichten. Zuerst wollten wir die Stromatolithen sehen - die waren suess!!! Putzige kleine Fellbuendel mit schwaerzen Knopfaugen und niedlichen kleinen Ohren und Pfoetchen...&lt;br /&gt;Nein, in Wirklichkeit sind es schwarze Felshaufen, die Hinterlassenschaften von abgestorbenen Cyanobakterien. Es gibt nur sehr sehr wenige Gebiete auf der Erde, in denen man sie noch sehen kann. Was daran so besonders ist? Sie waren die ersten Lebensformen auf der Erde, produzierten Sauerstoff ueber Millionen von Jahren, sodass die Atmosphaere entstand und sich weiteres Leben entwickeln konnte. Wenn man ganz genau hinschaute, sah man kleine Luftblaeschen aufsteigen.&lt;br /&gt;Abends gingen wir alle in den Pub von Denham... kein Kommentar dazu, jedenfalls nicht im Blog:-) Nur: die Einheimischen von Denham spinnen total, geben aber ne gute Show ab.&lt;br /&gt;Uebrigens ist Denham "home of the bilby", einer suessen kleinen, vom Aussterben bedrohten, langohrigen Beutelratte. Um diese und viele andere selten gewordene Arten zu schuetzen, laeuft in der Shark Bay das "Project Eden".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen ging's erst frueh rueber nach Monkey Mia zu den weltberuehmten Delphinen. Die begeisterten mich aber nicht sehr, nachdem ich in Adelaide die tolle Delphintour mitgemacht hatte. Vielmehr waren es, wir schon der Name des Ortes sagt, Affen, die dort den Touristen zur Schau gestellt wurden. Weiter ging's an dem Tag bis Coral Bay, einem winzigen Ort in the middle of nowhere. Freitag schnorchelten wir morgens vom Strand aus, da Coral Bay am Ningaloo Reef liegt. Dieses ist das Westkuestenpendant zum Great Barrier Reef an der Ostkueste, aber viel schoener, ueberhaupt nicht kommerzialisiert und daher nicht ueberlaufen, und was das Beste ist: es ist direkt vom Strand aus zu sehen, man muss nicht erst mit Booten rausfahren! Das Schnorcheln in Coral Bay war super; wir sahen viele bunte Fische. Mittags erreichten wir Exmouth, checkten schnell ein, liehen nochmal Schnorchelzeug aus und fuhren in den Cape Range NP zur Turquoise Bay, deren Wasser wirklich tuerkis und glasklar war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039360654752604946" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9n0Nmb4xI/AAAAAAAAAAk/9M1a3C9cM0s/s320/PIC_0417.JPG" border="0" /&gt; Das Schnorcheln dort war fantastisch, Korallen in allen Farben und Fische jeder Groesse... wow! Viel besser als am Great Barrier Reef!!! Abends glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen, als wir zum Campingplatz zurueckkehrten und ich James, den Idioten von der Great Ocean Road sah... der auch noch am naechsten Tag in unseren Bus einsteigen sollte - was hiess, dass ich ihn mindestens drei Tage am Hals haben wuerrde... grrr... aber meine anderen Reisegefaehrten, die mit mir seit Kalbarri im Bus waren, leisteten gute Arbeit:-) Und er war immer noch die gleiche beleidigte Leberwurst und ignorierte mich zu meiner Freude komplett! Gab nur oefters giftige Kommentare ueber "die Deutschen" ab:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag war ein gaaanz langer Tag, wir fuhren zehn Stunden durch's Outback. Klasse. Ausserdem sahen wir ellenlange und schwere Roadtrains - einen anfahren zu sehen war besonders beeindruckend (alle 2 Sekunden ein hoeherer Gang, wobei das Gefaehrt kaum sichtbar an Geschwindigkeit gewann - 18 Gaenge insgesamt!), und in einer sass ich sogar im Fahrerhaeuschen. Abends campten wir in Auski, einem Campingplatz mit Roadhouse in der Naehe von Tom Price. Ich schlief draussen auf dem Rasen statt in einem der grossen Zelte - war fantastisch, besonders der Outback-Sternenhimmel!&lt;br /&gt;Am naechsten Tag besuchten wir den Karijini NP, eine Stunde Fahrtzeit von Auski. Dort wanderten wir in der Dales Gorge, einer wunderschoenen tiefen roten Schlucht. An beiden Enden befand sich je ein Wasserloch, in dem wir schwammen. Besonders toll war, auf Felsvorspruengen zu sitzen und einen der Wasserfaelle auf sich herabprasseln zu lassen -herrlich erfrischend! Der Nationalpark war traumhaft schoen. Auf dem Foto zu sehen ist der Fern Pool, ein Paradies, eine Oase mitten im Nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039359662615159522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9m6dmb4uI/AAAAAAAAAAM/I8w92pjTJ4E/s320/PIC_0513.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Tag ging's noch ueber Port Hedland bis zur Pardoo Cattle Station, wo wir uebernachteten. Und dort erlebten wir einen richtig krassen tropischen Gewittersturm!!! Von einer Sekunde auf die andere heulte der Sturm, und es goss wie aus Bottichen. Dazu wunderschoene riesige Blitze und gewaltiger Donner. Nach 2 Sekunden draussen war man klitschnass, und die Sachen komplett vollgesogen, aber es war herrlich. Als das Gewitter uns noch nicht ganz erreicht hatte, waren wir alle zusammen bei stroemendem Regen im großen Pool, sahen die Blitze und hörten den Donner grollen...&lt;br /&gt;Kleiner Ersatz fuer den Zyklon, der uns um ca 200 km verfehlte... wir hatten alle gehofft, er wuerde unseren Wg kreuzen:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann war auch schon der letzte Tag der Easyrider-Tour: wir fuhren nach Broome! Unterwegs hielten wir nur einmal am Eighty Mile Beach, um uns die Fuesse zu vertreten, an einem Roadhouse zum Tanken, und an einem einsamen Rastplatz (Goldwire), auf dem Chris, unser netter Tourguide, ein fast reines Kluempchen Eisenerz aufhob und mir gab. Die Gegend dort ist sehr reich an Bodenschaetzen, und die Bergbauindustrie boomt (schrecklich neudeutsch, was ich hier schreibe...).&lt;br /&gt;Schliesslich erreichten wir nachmittags Broome, sahen den Cable Beach, der in Wirklichkeit gar keinen richtig weissen Sand hat, und verbrachten nach Einchecken etc. sechs Stunden im Pool des Backpacker-Resorts. Es ist hier naemlich richtig heiss und schwuel, selbst das Poolwasser ist eklig warm, aber immer noch besser als die Luft:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten zwei Tage verbrachte ich in Broome, schaute mir die "Innenstadt" (Chinatown genannt) an (Broome ist ungefaher so gross wie Oestrich alleine..., aber eine der groessten Staedte der Westkueste!), ging zum Town Beach, was aber eher frustrierend war, da man nicht ins Wasser darf (niedliche kleine Wuerfel- und Irukandji-Quallen, und Man-o-wars/Portugiesische Galeeren... ausserdem bin ich wieder in Crocodile Country!!!).&lt;br /&gt;Den Rest der Zeit verbrachte ich mit meinen Easyrider-Gefaehrten im Pool, und abends gingen wir zweimal in den Pub, was immer sehr lustig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039361067069465378" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9oMNmb4yI/AAAAAAAAAAs/kcCYvqon-rE/s320/PIC_0578.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das Hostel, der "Kimberley Klub", ist eher ein Resort, mit einem riesigen tropischen Swimmingpool, ueberall Palmen, Bar direkt am Pool, Beach Volleyball-Feld, Badmintonplatz, Haengematten...; richtig toll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute regnet es sehr heftig, schon seit gestern Abend, die ganze Nacht hindurch, und es ist kein Ende absehbar. Teilweise wird sogar die doch eher laute Musik der Bar vom Rauschen des Wassers uebertoent! Vorhin habe ich ausgecheckt, und jetzt warte ich darauf, dass es Zeit wird, zum Flughafen zu gehen, von dem aus gegen 15 Uhr mein Flugzeug nach Darwin abfliegt. Hoffentlich regnet es bis dann nicht mehr so heftig - der Flughafen ist zwar nur 5 min zu Fuss an der naechsten Strassenecke, aber bei dem Regen reicht eine Minute, um triefend nass zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich melde mich wieder aus Darwin!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-6656830342716788939?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/6656830342716788939/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=6656830342716788939' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/6656830342716788939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/6656830342716788939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/03/die-westkueste-perth-broome.html' title='Die Westkueste Perth -&gt; Broome'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9nMtmb4vI/AAAAAAAAAAU/DatD95PG8m4/s72-c/PIC_0051.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-117099468436557040</id><published>2007-02-08T20:03:00.000-08:00</published><updated>2008-11-13T06:16:45.562-08:00</updated><title type='text'>Perth</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9oxdmb4zI/AAAAAAAAAA0/bIKUn-8z5U0/s1600-h/PIC_0002.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039361707019592498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9oxdmb4zI/AAAAAAAAAA0/bIKUn-8z5U0/s320/PIC_0002.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Huhu aus Perth!&lt;br /&gt;Heute ist der vierte Tag in Perth und morgen geht's weiter. Grrr... Western Australia hat einfach keine Jobs zu bieten! Die ersten zwei Tage war ich quasi nur bei verschiedenen Jobagenturen und habe versucht, ueber Aushaenge in Hostels Arbeit zu finden, aber nix is... immer heisst es, vielleicht in zwei Wochen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perth ist super schoen, es ist aber affenheiss, 40 Grad. Die Leute hier sind auch alle sehr freundlich und hilfsbereit, auf der anderen Seite gibt es aber auch einen Haufen Spinner (zB welche, die abends fluchend durch die Strassen rennen).&lt;br /&gt;Vom Mt Eliza-Lookout im Kings Park, einer riesigen gruenen Oase oberhalb des Stadtzentrums hat man einen wunderschoenen Blick ueber die Stadt und den Swan River.&lt;br /&gt;Gestern war ich in Fremantle, einem Perther Vorort am Meer, und habe zum ersten Mal den Indischen Ozean gesehen! Tuerkisblau, und unweit der Kueste sah man Korallenriffe! Ansonsten ist Fremantle sehr historisch, viele Gebaeude sind aus der Kolonialzeit erhalten. Heute fahre ich da nochmal hin, um mich mit Annika und Viola zu treffen. Die beiden bleiben noch ein bisschen in Perth, waehrend ich morgen nach Kalbarri fahre. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039361874523317058" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9o7Nmb40I/AAAAAAAAAA8/84X6-V7r9Nw/s320/PIC_0009.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In einem Magazin habe ich eine Anzeige gelesen, dass die Big River Ranch Aushilfen sucht - Arbeit gegen Unterkunft und Verpflegung. Da verdiene ich zwar nichts, aber es ist genau das, was ich machen moechte: mit Pferden arbeiten. Ausserdem darf ich Ausritte begleiten:)&lt;br /&gt;Dort werde ich zwei bis drei Wochen bleiben, dann wahrscheinlich schnell die Tour durchziehen und hoffentlich am Ende in Sydney arbeiten. Oder nochmal einen Abstecher nach Bundaberg zum Fruit-picking... juhu:-)&lt;br /&gt;Das Hostel hier in Perth, die Rainbow Lodge, ist toll: klein und alt, aber eine tolle Atmosphaere herrscht hier. Im Garten ist eine Feuerstelle, um die alte Sofas und Sessel herumstehen, die Waende sind alle mit Naturbildern bemalt, der Wahnsinn!&lt;br /&gt;Jetzt fahre ich erst nochmal mit dem kostenlosen Zug in die City (mein Hostel liegt noch innerhalb der 'Free Transit Zone', die die Perther Innenstadt umgibt) und bringe Annas Geburtstagsgeschenk zur Post:-), und nachmittags geht's nach Fremantle - see you!&lt;br /&gt;Wie sieht's eigentlich momentan mit Schnee aus?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-117099468436557040?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/117099468436557040/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=117099468436557040' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117099468436557040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117099468436557040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/02/perth.html' title='Perth'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0zSji9N11Xs/Re9oxdmb4zI/AAAAAAAAAA0/bIKUn-8z5U0/s72-c/PIC_0002.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-117082249994671427</id><published>2007-02-06T19:43:00.000-08:00</published><updated>2007-07-24T09:40:07.897-07:00</updated><title type='text'>The Indian Pacific</title><content type='html'>"The Indian Pacific spans the land..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/810544/PIC_0739.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wir fahren weit, wir fahren weit... Sonntag abend werde ich mit dem Hostelbus zum Keswick Rail Terminal in Adelaide gebracht, von dem aus der Indian Pacific abfahren wuerde.&lt;br /&gt;Meinen grossen Rucksack soll ich einchecken, da der Platz im Waggon angeblich begrenzt sei. Ironischerweise werde ich aufgefordert, die aussen am Rucksack befestigte Isomatte, die wirklich nur ein paar Gramm wiegt, zu entfernen, damit das Gewicht stimmt (20kg-Grenze...).&lt;br /&gt;Schliesslich ist boarding time. Ich habe einen Gangplatz neben Michael, einem schrecklich saechselnden Sachsen. Auch auf der anderen Seite des Ganges sitzt ein netter Deutscher, neben einer Tasmanierin.&lt;br /&gt;Um 6.45pm rollen wir los, erst durch die Vororte von Adelaide, dann durch Farmland. Bald wird es auch schon dunkel draussen, und der Film "Lucky, unlucky" wird gezeigt. Sehr anspruchslos, also genau das Richtige fuer einen Abend im Zug.&lt;br /&gt;Gegen 10pm nehmen wir noch einige Passagiere in Port Augusta auf, dann werden die Lichter im Zug ausgeschaltet. Schlafenszeit, ab ins Bett!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe Naechte im Zug. Das konstante Rattern und Schaukeln wirkt irgendwie beruhigend, ist aber auf der anderen Seite auch herrlich abenteuerlich. Immerhin sind wir gerade dabei, einen Kontinent zu durchqueren!&lt;br /&gt;Nachts wechsele ich nach verschiedenen Schlafpositionen im Sitz auf den Boden, in eine Nische hinter unseren Sitzen (wir sind in der letzten Reihe im Waggon). So im Liegen schlaeft es sich richtig gut!&lt;br /&gt;Gerade rechtzeitig bin ich morgens frueh zurueck auf meinem Sitz, um am Horizont den ersten hellen Streifen des Morgens zu sehen. Es wird schnell heller, und bald geht eine strahlend goldene Sonne auf. Die Landschaft, die draussen vorbeizieht, ist wunderschoen: roter Sand mit Bueschen und Baeumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.05am: Wir passieren die Grenze zur Nullarbor Plain, einer kargen baumlosen 250 000 qkm grossen Ebene. Bald darauf beginnt das laengste schnurgerade Gleisstueck der Welt: 478 km bis zur naechsten Kurve! Der Blick ist fantastisch: weite Ebene, soweit das Auge reicht, bis zum Horizont. (Vor einigen Jahren gab es uebrigens mal einen Versuch, die Nullarbor Plain umzubenennnen, indem man in Cook ein paar Baeume pflanzte...feunktionierte aber nicht.).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/856454/PIC_0770.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;9.12am: Lockere Swing-Musik spielt im Hintergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.20am: Wir erreichen Cook, eines der isoliertesten Doerfer der Welt, mit einer Bevoelkerungszahl von 4, mitten in der Nullarbor Plain. Die Lokomotive wird aufgetankt, und die Einwohner mit Lebensmitteln versorgt, waehrend wir aussteigen und uns 25 Minuten lang umsehen duerfen. Das Dorf ist so verlassen und wirkt surreal in dieser Weite. Aber auch faszinierend, ich haette auch eine oder zwei Stunden hier bleiben koennen. Die meisten Fahrgaeste verbringen die Zeit im klimatisierten Souvenirshop (!) direkt am Bahnsteig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/508786/PIC_0752.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Es fuehrt uebrigens keine asphaltierte Strasse nach Cook.&lt;br /&gt;9.45am: Feueralarm ertoent, das Signal zum Einsteigen. Es geht weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch waehrend wir in der Nullarbor Plain sind, bemerke ich, dass sich die Vegetation leicht veraendert, dass nun mehr Gras als Gestruepp den Boden bedeckt.&lt;br /&gt;Der Tag vergeht, mit aus-dem-Fenster-sehen und Tagebuch schreiben, wirklich schnell. Gegen 17.30 Uhr erkunde ich die Dusche: das Wasser fliesst durch ein Loch im Boden direkt auf die Schienen. Praktisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.12pm: Wir passieren ein Schild: "Highest Railway Point Perth - Adelaide". Wir muessen auf einem Berg sein;-)&lt;br /&gt;Im Hintergrund laeuft seit ca zwei Stunden leise Entspannungsmusik, richtig schoen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.13pm: Seit ca einer halben Stunde ist Michael wieder da, der fast den ganzen Tag in der kuehlen Lounge verbracht hat. Somit hatte ich beide Sitze fuer mich! Wir haben die Nullarbor Plain seit einiger Zeit verlassen und sehen wieder Baeume. Was viele langweilig finden, kann mich nicht genug faszinieren: stundenlang Zug fahren, und das Bild draussen veraendert sich nicht: Busch, Busch, Kaenguru, Gras, Busch, Kaenguru, Gras, Busch.&lt;br /&gt;Eine Stunde spaeter: Busch, Gras, Kaenguru, Busch, Busch, Gras, Busch.&lt;br /&gt;Ich behaupte, tagsueber auch einen Emu erspaeht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlererweile kennt hier im Sitzwagen fast jeder jeden, und jeder hat mal mit jedem ein paar Worte gewechselt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.20pm: Der Film "Finding Neverland" wird gezeigt. Sehr schoen, aber leider kann ich ihn nicht komplett sehen, da wir die Goldstadt Kalgoorlie-Boulder erreichen, in der wir ca. zweieinhalb Stunden Aufenthalt haben. Ich nehme an einer Busrundfahrt teil. Sie ist super! Wir erfahren viel ueber die Geschichte der Stadt, sehen alte Haeuser aus der Zeit des Goldrauschs, hoeren eine Geschichte zu jedem Haus, und fahren zu einem Aussichtspunkt ueber der "Super Pit", einer riesigen Goldmine! Sehr beeindruckend!&lt;br /&gt;Bei einsetzender Dunkelheit sehen wir durch die Lichter auch die Ausmasse der Stadt, die sich erstaunlich weit erstreckt (jedoch natuerlich laengst nicht so weit wie Mt Isa, Minenstadt in Queensland, und groesste Stadt der Welt, betrachtet man die Flaeche, naemlich ungefaehr so gross wie die Schweiz!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Nacht tauschen Michael und ich, jetzt schlaeft er auf dem Boden, und ich habe beide Sitze fuer mich. Auch nicht schlecht!&lt;br /&gt;Viel zu frueh ertoent morgens die erste Lautsprecherdurchsage. Die Landschfat hat sich veraendert, ist zivilisierter geworden, von der Wildnis des Outbacks ist nichts mehr zu sehen. Weizenfelder und huegelige Wiesen mit Baeumen ziehen vorbei.&lt;br /&gt;Schliesslich erreichen wir den Grossraum Perth, dessen Vororte. Eine halbe Stunde vor Ankunft am Bahnhof East Perth steigt ein Quarantine Inspector ein, der Lebensmittel, die man nicht mit nach Western Australia bringen darf, einsackt. Meine Cashew-Kerne werden aber durchgelassen, und den Honig braucht er nicht zu sehen:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Perth quartiere ich mich in der Rainbow Lodge ein und gehe anschliessend mit Tara, einer Hollaenderin aus meinem Zimmer, in die Stadt zu verschiedenen Jobbueros. Das war gestern, heute war ich nochmal da, hatte allerdings bis jetzt keinen Erfolg:-( Ueberall Fehlanzeige. Wenn's nichts wird, fahre ich erstmal weiter nach Norden und versuch's dort wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Nachmittag schaute ich mich noch etwas in Central Perth und Northbridge um, die Stadt ist superschoen!!! Und heiss ist es hier... 40 Grad... aber zum Glueck nicht schwuel.&lt;br /&gt;Viele Radfahrer gibt's hier, erstaunlich viele! Aber auch Radwege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gefaellt mir auch die Tatsache, dass ich kostenlos Zug fahren kann: einer der Bahnhoefe in der Naehe des Hostels liegt noch in der Free Transit Zone, somit kann ich gratis in die Stadt fahren! Super! Auch kostenlose Ringlinien-Busse gibt's in Perth.&lt;br /&gt;Heute Nachmittag werde ich nach Fremantle fahren, einen angeblich sehr schoenen Perther Vorort am Meer. Da bin ich schon gespannt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-117082249994671427?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/117082249994671427/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=117082249994671427' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117082249994671427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117082249994671427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/02/indian-pacific.html' title='The Indian Pacific'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-117081967129489618</id><published>2007-02-06T19:39:00.000-08:00</published><updated>2007-07-24T09:48:27.243-07:00</updated><title type='text'>Kangaroo Island</title><content type='html'>Hier jetzt also die Zweitages-Tour, die ich in meinen Adelaide-Aufenthalt einschob:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon am Tag zuvor klingelte mein Wecker sehr frueh, da ich um 6.45 Uhr abgeholt werden wuerde. Da Paul allerdings auch so frueh aufstehen musste, um zur Arbeit zu gehen, musste ich nicht alleine fruehstuecken, sodass wir uns gegenseitig etwas aufwecken konnten. Sonst waere ich vermutlich direkt wieder eingeschlafen... Gaehn:-)&lt;br /&gt;(Ich weiss auch nicht, warum das so ist, aber sobald ich in einer Stadt bin, gehe ich automatisch spaeter ins Bett und stehe spaeter wieder auf, als wenn ich in einem kleinen Dorf uebernachte - da passt man sich eher der Natur an. Keine Ahnung, warum...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls wurde ich dann gegen sieben Uhr von Tom, unserem Tourguide, abgeholt, der einen sehr netten Eindruck machte, was sich waehrend der Tour bestaetigte.&lt;br /&gt;Mit dem Bus ging's die Fleurieu Peninsula runter nach Sueden, bis Cape Jervis, wo die Faehre nach Kangaroo Island abfuhr. Auf der Fahrt lernte ich gleich schonmal ein paar andere der Gruppe kennen: die beiden netten Schweizerinnen Nicole und Tsering, den Kanadier Phil und Yuichi aus Japan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Penneshaw auf Kangaroo Island angekommen, fuhren wir mit einem Zwischenstopp an einem Aussichtshuegel (512 Stufen!) direkt zur verlassenen Schaffarm, auf der wir uebernachten wuerden. Toll war's da, richtig laendlich und rustikal. Kangaroo Island ist die drittgroesste Insel Australiens (nach Tasmanien und Melville Island noerdlich des Top End bei Darwin), sodass man sich im Inland durchaus nicht fuehlt, als sei man auf einer Insel.&lt;br /&gt;Was mir auch sehr gut gefiel: die meisten Strassen waren unasphaltiert, was das Gefuehl des Abgeschieden-Seins nochmal verstaerkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem leckeren BBQ-Lunch auf der Farm zeigte Tom uns das Gelaende; wir erspaehten Koalas auf den Baeumen und besuchten das Skelett des, wie Tom erzaehlte, britischen Backpackers Bill, der Opfer einer Dropbear-Attacke geworden war... soll aber wohl schon einige Zeit her sein.&lt;br /&gt;Nachmittags fuhren wir zur Seal Bay und gingen mit einem Fuehrer runter an den Strand, auf dem eine Kolonie von Australian Sea Lions ihr Territorium hat. Toll! Ich habe noch nie Robben, bzw. Seeloewen, von so nah in freier Wildbahn gesehen! Die Bullen waren z.T. wirklich riesig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/515467/PIC_0575.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten schliefen, aber ein paar schwammen auch oder rannten auf den Flossen umher. Das sah sehr lustig aus.&lt;br /&gt;Im Anschluss ging's in die 'Little Sahara' zum Sand-boarding. Das war super! Wir kletterten eine Sandduene hinauf und rodelten auf Bodyboards im Liegen oder Sitzen, oder Sandboards (wie Snowboards) im Stehen. Es klappte sogar einigermassen und hat riesigen Spass gemacht! Nur der Schlepplift fehlte:-)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/261989/PIC_0586.jpg" border="0" /&gt;Da wir anschliessend wirklich UEBERALL Sand hatten, fuhren wir zu einem Strand an der Suedkueste der Insel. Das Wasser war angenehm kuehl und die Wellen klasse, ein paar Mal unterschaetzte ich sogar ihre Kraft und wurde gut durchgewirbelt:-) Wooo-hoo!&lt;br /&gt;Danach musste ich vom Salzwasser husten und Yuichi lachte sich kaputt, als ich auf seine Frage, ob ich es getrunken haette, "Yes, but not on purpose" antwortete...:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer schnellen Dusche auf der Farm ging's ans Abendessen-Zubereiten. Wir schnitten Gemuese, und Tom bereitete alles auf dem BBQ zu. Es war ein Bild fuer die Goetter, Tom hinter diesem riesigen Berg Gemuese! Er machte es aber sehr gut und es fiel nichts an der Seite runter! (Ihn fragte ich uebrigens auch nach dem Kometen, und er bestaetigte es mir).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als es dunkel wurde, fuhren wir zur Kueste, um Pinguine zu gucken. Zwergpinguine, wie ich sie auf Tasmanien bereits gesehen hatte. Zuerst erspaehten wir nur einen, einsam auf einem Felsen sitzend, worauf Tom meinte, die Pinguinkolonie auf Kangaroo Island sei nicht sehr gross... in der Tat! Spaeter sahen wir aber noch ein paar mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder zurueck auf der Farm war ich gerade dabei, mit Nicole und Tsering Tee zu kochen, als Tom fragte, ob jemand Lust auf eine Fahrt uebers Gelaende haette, um Feuerholz zu holen. Natuerlich! Die Fahrt war holprig und sehr lustig, wir waren vier Maedels, die mitgekommen waren, dazu Tom und zwei andere Tourguides, die im Moment allerdings keine Gruppe zu betreuen hatten und wir sie deshalb adoptierten. Als Nicole begeistert "Wallabies" ausrief, als eine ganze Gruppe im Scheinwerferlicht auftauchte, wiederholten die beiden ganz aufgeregt mit Kopfstimme "Oh! Wallabieswallabieswallabies!"&lt;br /&gt;Mit reichlich Feuerholz kamen wir wieder an der Farm an, wo das Lagerfeuer schon angefacht worden war. Am Lagerfeuer spielten wir spaeter 'Twister'. Gut fuer mich, schlecht fuer meine Hose. Tagsueber war irgendwann (vermutlich beim Sandboarden) ein kleines Loch hinten entstanden. Es war wirklich sehr klein gewesen. Beim Twister allerdings hoerte ich bei jeder Verrenkung ein erneutes "Ratsch!". Ich kuemmerte mich nicht weiter darum, dachte aber bei jedem Geraeusch das gleiche...:-)&lt;br /&gt;Das alles ging ja noch, haetten wir anschliessend nicht das 'Box Game' gespielt... "ratsch", "ratsch", "ratsch"! Bei jeder Runde... (mit einer heilen Hose kein Problem, wie alle anderen bewiesen... - hah, jetzt kenn ich noch ein weiteres lustiges Spiel fuer euch:-)&lt;br /&gt;Abends vor dem Schlafengehen traute ich mich dann mir die Hose anzuschauen: der Riss ging jetzt vom Bund hinten bis fast zum Knie runter:-) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/1837/PIC_0608.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts hatten wir die Wahl, im Swag draussen oder im Dorm drinnen zu schlafen. Da fiel die Entscheidung nicht schwer! Nachts fing es sogar an zu regnen, aber wozu hat man denn den Swag. Waere er nicht wasserdicht, koennte man ja gleich nur im Schlafsack schlafen.&lt;br /&gt;Deshalb fuehlte ich mich leicht veraeppelt, als gegen halb drei Daniel aus meiner Gruppe herumging und alle aufforderte, aufzuwachen und ins Trockene zu gehen ("Get up, get up, go inside, it's raining!"). Inzwischen regnete es so stark, dass ich erst dann nass geworden waere, haette ich den Swag verlassen! Deshalb schob ich nur kurz die Haube ueber meinem Kopf zur Seite, antwortete ihm etwas, das ich jetzt nicht wiederhole, und klappte die Haube wieder runter. Morgens entdeckte ich dann allerdings, dass erstaunlich viele seiner Aufforderung nachgekommen waren: wir waren nur noch zu dritt draussen (entgegen der, ich glaube 9 vom Abend).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck mit u.a. leckeren Pancakes vom BBQ und nach dem Erspaehen einer Koala-Mama mit Baby in einem Eukalyptusbaum fuhren wir los zum Flinders Chase NP. Erste Attraktion: Remarkable Rocks, die wirklich sehr remarkable und genial waren! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/75876/PIC_0632.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend ging's weiter zu einer Kolonie New Zealand Fur Seals am Cape Du Couedic. Goldig! Sie schwammen munter in den gewaltigen Wellen und sprangen manchmal hoch wie Delphine!&lt;br /&gt;Dazu pfiff der Wind dort wahnsinnig stark, aber eigentlich nicht kalt. Ich stand im Top dort (die Jacke wollte ich nicht anziehen, da ich sie mir um die Huefte gebunden hatte, um den Riss zu verdecken;-) und fand es toll, den Wind zu spueren. Auf dem Rueckweg allerdings musste ich ausprobieren, wie es waere, sie als Windfang hinter dem Kopf zu halten. Eine, wie sich herausstellte, schlechte Idee: ich musste sie sofort wieder runternehmen, da ich mich nicht auf den Fuessen halten konnte!&lt;br /&gt;Nachmittags ging's auf die Nordseite der Insel, zu verschiedenen Straenden. Sie waren zwar sehr schoen, hatten aber leider keine Wellen. Nach einer Runde Beach Volleyball gingen wir baden, und ich bekam zum ersten Mal zu spueren, was ein Rip wirklich ist.&lt;br /&gt;Ich lag auf dem Ruecken im Wasser und liess mich treiben, Augen geschlossen, Arme ueber dem Bauch verschraenkt... als ich die Augen oeffnete und hochschaute sah ich, wie die Felsenmole in rasanter Geschwindigkeit in der "falschen" Richtung an mir vorbeizog! Wahnsinn!&lt;br /&gt;In schraeger Richtung zum Strand zurueckzuschwimmen ging aber besser als gedacht.&lt;br /&gt;Und wie unglaublich klar das Wasser dort war! Wir fanden sogar einen Seestern am Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich spaeter (mal wieder als Letzte) das Wasser verliess, sah ich, wie Tom vom Strand aus auf etwas im Wasser zeigte, und alle dorthinsahen: eine kleine dreieckige Rueckenflosse! Suess...&lt;br /&gt;Nach einigen Tierbeobachtungen ging's zurueck nach Penneshaw und zur Faehre aufs Festland. Drueben assen wir auf einer Wiese Fish'n'Chips als Abendessen, bevor wir nach Adelaide zurueckfuhren. Der Blick auf die naechtlich erleuchtete Stadt, als wir ueber den Huegel fuhren, war einfach nur schoen, und wir sahen erstmals die wirklichen Ausmasse der Stadt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/129335/PIC_0696.jpg" border="0" /&gt; (von links: Yuichi, ich, Tsering, Nicole)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese zwei Tage waren sehr, sehr schoen, und ich war froh, die Tour mitgemacht zu haben, da ich vorher lange gezoegert hatte. Aber die Insel ist so schoen und wirklich empfehlenswert, ein Stueck Outback so nah an der Stadt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-117081967129489618?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/117081967129489618/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=117081967129489618' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117081967129489618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117081967129489618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/02/kangaroo-island.html' title='Kangaroo Island'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-117081597704924143</id><published>2007-02-06T18:38:00.000-08:00</published><updated>2007-07-24T09:54:29.720-07:00</updated><title type='text'>Adelaide</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/812716/PIC_0510.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/43982/PIC_0510.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anderthalb Wochen wohnte ich im "Adelaide Backpackers Inn", und die Zeit verging wie im Flug. Die Stadt gefiel mir sehr gut; sie ist nicht zu gross, obwohl sie eine weite Flaeche einnimmt, und auch die Atmosphaere ist nicht die einer Grossstadt.&lt;br /&gt;Das Hostel war super, die Angestellten alle sehr nett und hilfsbereit, und morgens gab's kostenloses Fruehstueck und abends ofenwarmen Apple Pie mit Vanilleeis, bis man platzte...:-)&lt;br /&gt;Sehr, sehr lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag war ja direkt Australia Day, es war also ALLES geschlossen. Vormittags spielte ich Hausfrau, mit Waesche waschen etc, bevor ich nachmittags loszog, um in der Stadt fahnenschwenkende und flaggenbemalte Aussies zu gucken, beim Cricket-Stadion vorbeizuschauen, und vom Montefiore Hill aus die Stadt und im Hintergrund die Adelaide Hills von einem etwas erhoehten Standpunkt aus anzuschauen.&lt;br /&gt;Also Cricket ist ja bei Weitem (okay, nach Angeln) die langweiligste Sportart, die es gibt. Ich wollte beim Cricket Oval ein bisschen was von der Stimmung mitbekommen (soweit man bei Cricket von Stimmung reden kann: waehrend des Spiels lief ueber Lautsprecher Partymusik, um welche zu erzeugen), und schaute sogar mal ins Stadion rein. Aber da kann man seine Zeit wirklich auf spannendere Art und Weise verbringen.&lt;br /&gt;Anschliessend schaute ich mir noch in North Adelaide die alten, noblen Villen an, bevor es Zeit war, zur "Apple Pie Time" ins Hostel zurueckzukehren...:-)&lt;br /&gt;James hatte erfreulicherweise nach der ersten Nacht ausgecheckt, sodass ich mit Annika und Viola ohne ihn im Hostel war. Juhu!!!:-)&lt;br /&gt;Abends spielten wir im Hostel oft Karten auf der ueberdachten Hinterhofterrasse; Spiele wie "Shithead" (entgegen seines Namens ein recht anspruchsvolles), "Dorftrottel" und wie sie alle heissen. Einmal fingen wir auch Monopoly an, hoerten aber aus vernuenftigen Gruenden nach einer Stunde wieder auf, sonst hätten wir in dieser Nacht nicht ins Bett gehen muessen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/325083/PIC_0527.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Samstag lief ich zum Bahnhof, was sehr weit war (und dann hatte auch noch das Buero, in dem ich mein Ticket nach Perth buchen wollte, geschlossen), und anschliessend zur "Haighs Chocolate Factory", ebenfalls sehr weit! Das mag ich an australischen Stadtplaenen nicht, dass die meisten keinen Massstab drauf haben (drei Blocks weiter, so weit kann es ja nicht sein... wenn man dann aber fuer diese drei Blocks 45 Minuten braucht, war es doch etwas weiter...!).&lt;br /&gt;Nachmittags sah ich mich in der Stadt um und schaute, was es alles so im Zentrum gibt (entdeckte u.a. auch einen Wegweiser zum "SA German Club"...).&lt;br /&gt;Abends spielten wir wieder Karten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag buchte ich dann endlich einen Platz im Indian Pacific; dummerweise war der Donnerstags-Zug ausgebucht, weshalb ich erst Sonntag drauf fahren konnte. Andererseits hatte ich jedoch auch nichts dagegen, noch ein bisschen in dem tollen Hostel zu bleiben und abends das Apple Pie-Ritual mitzumachen:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag war super: ich fuhr nach Glenelg, um Delphine zu beobachten! Mit einem Segelboot ging's raus auf's Meer, und wir sahen eine Menge Bottlenose - und Common Dolphins. Ich liebe Delphine! Danke, Torsten, für das tolle Geburtstagsgeschenk!!!!!&lt;br /&gt;Dienstag und Mittwoch verbrachte ich auf Kangaroo Island, siehe dazu naechsten Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag bis Sonntag war ich wieder in Adelaide, ass abends Apple Pie und spielte Karten mit vor allem Annika, Viola und Paul, schaute mir das South Australian Museum an, fuhr dreimal mit dem kostenlosen City Loop-Bus...&lt;br /&gt;Drei richtige Chilltage. Einen Abend war ich noch mit Annika, Viola, Paul und zwei netten Koreanern aus meinem Hostel in einem Pub, und schrieb dann nachts noch auf der Terrasse Tagebuch und unterhielt mich mit Paul, einem sehr netten Kerl (ich fragte ihn, wann er nach England zurueckfahren wuerde. Antwort: "2010.". Und jetzt weiss ich auch, was 'Schlumpf' auf Englisch heisst:-). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/357191/PIC_0514.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Samstag abend gab's dann leider zum letzten Mal Apple Pie, da ich am naechsten Abend bereits im Zug nach Perth sitzen wuerde. Bei einem anschliessenden Spaziergang im Mondlicht durch die kleinen Strassen rings ums Hostel kam ich an einem Restaurant vorbei, in dem anscheinend gerade eine Geschlossene Gesellschaft stattfand, fuer die zwei Maenner Dudelsack spielten. Ich sass bestimmt 40 Minuten draussen auf der Strasse und hoerte zu;-) Eine vorbeikommende Polizeistreife hielt an und fragte, ob alles in Ordnung sei, weil ich auf der Strasse saesse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tage waren alle verdammt heiss und wolkenfrei, zwischen 35 und 38 Grad. Zum Glueck aber nicht schwuel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag schien ich mich etwas an die Hitze gewoehnt zu haben, da es mir richtig Spass machte, draussen herumzulaufen, auch wenn es sehr heiss war und die Sonne brannte.&lt;br /&gt;Um zehn Uhr morgens musste ich auschecken, konnte mein Gepaeck aber im Hostel lassen, da mein Zug erst um 18.40 Uhr fahren wuerde und mich der Besitzer des Hostels um 17 Uhr zum Bahnhof fahren wollte. Sehr praktisch!;-)&lt;br /&gt;Tagsueber besorgte ich bei Coles noch etwas Verpflegung fuer die 39-stuendige Zugfahrt. Den Nachmittag verbrachte ich mit Annika und Viola im Hostel, die abends auch Richtung Perth loswollten, allerdings mit dem Flugzeug.&lt;br /&gt;Der Abschied von den beiden und Paul fiel mir dann ziemlich schwer, aber wir wollen uns in Perth nochmal treffen.&lt;br /&gt;Und dann ging's los! Ich freute mich schon sehr auf die Zugfahrt... &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-117081597704924143?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/117081597704924143/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=117081597704924143' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117081597704924143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/117081597704924143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/02/adelaide.html' title='Adelaide'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116995629894014412</id><published>2007-01-27T19:51:00.000-08:00</published><updated>2008-02-14T10:59:43.735-08:00</updated><title type='text'>Great Ocean Road &amp; Grampians</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/704288/PIC_0417.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/606163/PIC_0417.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Montag Vormittag traf ich alle meine Reisegefaehrten fuer die naechsten vier Tage: Annika und Viola aus Deutschland und James aus Wales. Gegen Mittag kamen wir von Melbourne los, und fuhren zunaechst ueber den Freeway nach Geelong, wo die Great Ocean Road ihren Anfangspunkt hat.&lt;br /&gt;Erster Stopp war das Surfermekka Torquay, in dem ein Surferladen am anderen ist: Billabong, Ripcurl, Roxy, und wie sie alle heissen. Sowas hatte ich noch nirgendwo gesehen, nichtmal an der Gold Coast! Auch der Strand war schoen, wenn auch die Wellen ein Witz waren. Vielleicht kniehoch...&lt;br /&gt;Naechster Stopp: Bells Beach, an dem viele Surfmeisterschaften, u.a. auch die Surf World Championships ausgetragen werden. Da waren die Wellen schon besser!&lt;br /&gt;Irgendwann begann die Strasse, sich wunderschoen immer direkt an der Kueste entlangzuwinden. Teilweise sah es so aus wie auf dem Highway #1 in Kalifornien. Nachdem wir das Staedtchen Lorne passiert hatten, kamen wir zu einem tollen Strand bei Fairhaven, an dem wir uns zwei Stunden aufhielten und Annika, Viola und ich gebadet haben. James fand es zu kalt. Die Wellen waren super, hatten richtig viel Schub!&lt;br /&gt;Als wir zum Auto zurückkehrten, hatten wir erstmal direkt einen Strafzettel ueber sieben Dollar am Scheibenwischer klemmen!&lt;br /&gt;Die erste Nacht verbrachten wir in Apollo Bay. Im Backpacker Hostel war zwar kein Bett mehr frei, aber der Herbergsvater hatte im Garten zwei Campingkabinen. Eine davon hat er uns angeboten, zum gleichen Preis wie der Schlafraum gewesen waere. War toll! Abends sind wir nochmal zum Strand gelaufen, haben einen unglaublich schoenen klaren Sternenhimmel gesehen und etwas Mysterioeses, das aussah wie ein Komet (Halley oder wie der damals hielt). Was es war, haben wir nicht herausgefunden (spaeter allerdings fand ich heraus, dass es wirklich ein Komet war! Wow! Aber an dem Abend hat James mich deshalb ausgelacht "if that was a comet, we would be f**ked" ...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag standen die 12 Aposteln, Loch Ard Gorge, The Arch, und London Bridge auf dem Programm. Alles Sandsteinformationen an der Kueste, einfach ueberwaeltigend. Allerdings kann man nur noch sechs Apostel sehen, zwei sind glaube ich versteckt und vier erodiert oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/893734/PIC_0338.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Unter den Wellen, die sich an der Kueste brachen, waren z.T. riesige Brecher, deren Gischt gigantisch hoch und weit spritzte. Das sah toll aus! Schwimmen wollte ich da allerdings nicht (und das will was heißen!!!)! Als wir auf der Great Ocean Road durch den Otway NP fuhren, sahen wir ploetzlich auch ganz viele Koalas in den Baeumen ringsherum! Meine ersten Koalas in freier Wildbahn, juhu! Total suess, ab liebsten haette ich mir einen gepflueckt. Einige waren sogar wach und frassen!&lt;br /&gt;Abends fuhren wir durch's Inland von Victoria nach Halls Gap, welches in den Grampians liegt, und wo wir in einer Oeko-YHA dieNacht verbringen wollten. Das Inland war unglaublich flach und braun, bis dann in der Ferne die Huegel der Grampians auftauchten. Unterwegs sahen wir oft das typische australische Outback-Klischee: braune Wiesen mit Merino-Schaf-Herden vor einer alten verfallenen Holzhuette mit rostigem Grundwasser-Windrad. Total schoen, so ein Foto haenge ich mir spaeter mal in mein Zimmer!&lt;br /&gt;Abends planten wir noch den naechsten Tag, den wir komplett in den Grampians verbringen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch verbrachten wir dann in den Grampians, sahen die McKenzie Falls, einen schoenen, wenn auch kleinen Wasserfall, und genossen die Aussicht von verschiedenen Lookouts, u.a. Boroka und Reeds Lookout. Die Sicht war toll, und da der Boroka Lookout sich fast genau ueber Halls Gap befindet, konnten wir von dort das Dach der YHA mit den Solarzellen sehen. Vom Reeds Lookout fuehrte ein Weg zu "The Balconies", einer Art "ueberdachtem" Felsvorsprung. Da ich von dort ein Foto von mir als kleinem Kind darauf habe, wollte ich quasi nochmal genau das gleiche Bild aufnehmen, 16 Jahre spaeter. Aber heute ist das alles weitraeumig mit Gelaender abgezaeunt, damit man da ja nicht mehr raufkann. Man koennte ja zu dicht an die Kante gehen und runterfallen... Grrr... ein Verbotsschild steht dort allerdings nicht:-)&lt;br /&gt;Nachmittags fuhren wir zum Mt William, dem hoechsten Berg der Grampians. Man kann bis fast oben fahren, den Rest laeuft man auf einer SEHR steilen, kurvigen Asphaltstrasse hoch. Frueher konnte man bis auf's Gipfelplateau rauffahren, heute ist die Strasse allerdings fuer Autos gesperrt. Richtig so! Wer hoch will, kann auch laufen;-)&lt;br /&gt;Der Ausblick war sehr schoen, zur einen Seite lagen die Grampians in mehreren Bergketten hintereinander, zur anderen das unglaublich weite viktorianische Flachland, platt bis zum Horizont. Toll!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/282982/PIC_0465.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings rissen meine Sandalen da oben an vierter Stelle aus. Bis zur YHA musste ein Gummiband provisorisch das abgerissene Stueck ersetzen, bevor ich es abends (wie ueblich) mit der weissen Nylonschnur ersetzte. Irgendwann fragte mich mal jemand aus meinem Hostel, warum ich denn die ganzen Schnuere an meinen Sandalen haette;-)&lt;br /&gt;Im Anschluss an den Mt William fuhren wir noch zum Ngamadjidj Shelter, einem Felsen mit Felsmalerei der Aboriginals drauf.&lt;br /&gt;Abends war auf der Dorfwiese von Halls Gap eine Leinwand aufgebaut: Kino! Das ganze Dorf war zusammengekommen und sass auf der Wiese, um einen neuen australischen Kinofilm zu sehen: "Kenny"! Eine herrliche Pseudo-Dokumentation ueber das Leben von Kenny, der fuer eine Klohaeuschenfirma arbeitet. Klasse, wirklich zum Wegwerfen, vor allem, weil in der Originalfassung noch alle Wortspiele und Witze rueberkommen...:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag stand dann vor allem viel Fahrerei auf dem Programm. Die ganze Zeit durchs unglaublich flache Inland, von den Grampians in Victoria bis nach Adelaide in South Australia. Mittags gabs dann noch einen Streit, da James, auf den Annika, Viola und ich sowieso schon einen Groll hatten, ploetzlich ohne Vorwarnung anfing, herumzuzicken, und dann beleidigte Leberwurst spielte, als wir sagten, lass uns lieber normal reden, als uns gegenseitig Beschimpfungen an den Kopf zu werfen... Ein Idiot, mit dem wir uns spaeter auch nochmal herumaergerten. Aber das gehoert hier nicht hin. Wir anderen drei verstanden uns jedenfalls super:-) Wer genauere Ausfuehrungen hoeren moechte, muss bis April warten:-) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/164300/PIC_0451.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am fruehen Abend machten wir noch einen Zwischenstopp in Hahndorf, 40 km vor Adelaide. Erst waren wir in einem Weingut, in dem Annika und Viola Wein probierten und ich wieder an diese "DLG Siegergala Deutscher Ehrenweinpreis" denken musste, auf der wir letztes Jahr mit dem Chor gesungen und uns koestlich ueber die Weinprobe amuesiert hatten... soviel nur dazu, auf diesem Weingut in Hahndorf sollte ein Rosewein nach Muscheln, Garnelen und Krabben schmecken, ein anderer nach Ananas und Mango, und der dritte nach Kokosnuss... Wozu dann der ganze Aufwand? Da kann man doch gleich Kokosnussmilch trinken...&lt;br /&gt;Hanhdorf jedenfalls ist wohl die aelteste deutsche Siedlung in South Australia, und im "German Arms Hotel" wurde Loewenbraeu serviert, es hingen Bayern-Fahnen draussen, und ueberall gab es "deutsche Wurst": Mettwurst, Leberwurst, Wiener(!), Frankfurter, Krainer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/798419/PIC_0490.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich erreichten wir gegen 18 Uhr Adelaide, und nisteten uns im "Adelaide Backpackers Inn", einem kleinen familiengefuehrten Hostel im Zentrum der Stadt, ein. Ich hatte von unterwegs mehrere Hostels angerufen, und dies war das Einzige, das Unterkunft fuer 4 Personen hatte, da am naechsten Tag Australia Day war (dritthoechster Feiertag nach Karfreitag und Weihnachten) und ausserdem ein Cricket-Match zwischen England und Australien stattfand. Wir wurden jedenfalls sehr herzlich empfangen, und kannten an dem Abend schon alle anderen aus dem Hostel. Eine richtig nette freundliche Atmosphaere herrschte dort. Abends war fast das ganze Hostel zusammen im Pub, um zu feiern, dass Paul, ein Englaender, endlich einen Job gefunden hatte. Das gefaellt mir viel besser als diese grossen anonymen Hostels, in denen niemand miteinander redet. So freute ich mich auch schon darauf, ein paar Tage in Adelaide und diesem Hostel zu bleiben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116995629894014412?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116995629894014412/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116995629894014412' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116995629894014412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116995629894014412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/great-ocean-road-grampians.html' title='Great Ocean Road &amp; Grampians'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116995511887549207</id><published>2007-01-27T19:01:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T04:34:24.726-07:00</updated><title type='text'>Melbourne</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/244257/PIC_0226.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/408391/PIC_0226.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Launceston war ganz schoen, klein und alt. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich dort nicht viel mehr getan habe als mir die Innenstadt anzuschauen und auf der Wiese im City Park zu chillen;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags wurde ich vom Airport Shuttle abgeholt, das mich zum winzigen Launceston Airport gebracht hat. Die Zeit bis zum Abflug habe ich damit verbracht, einen Fragebogen fuer Tourism Tasmania auszufuellen: wo ich war, was mir gefallen hat und was man verbessern koennte, um einen Urlaub in Tassie noch angenehmer zu gestalten. Ich habe geschrieben, dass die Tasmanier freundlicher und relaxter sein koennten...;-), und, dass ich die Natur mehr genossen habe als die Staedte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um halb fuenf liefen wir uebers Rollfeld zur Virgin Blue-Maschine, und starteten zehn Minuten spaeter. Von meinem Fensterplatz aus konnte ich wunderschoen die Kuestenlinie von Tasmanien sehen, als wir dieses hinter uns liessen, und danach den tiefblauen Ozean. Viel zu schnell kamen wir in Melbourne an. Dort wartete gerade der Fahrer des Shuttlebusses vom Hotel Bakpak, sodass die Entscheidung, in welches Hostel ich gehen wuerde, schnell gefallen war.&lt;br /&gt;Mit im Bus waren noch zwei Daenen, die gerade aus Kopenhagen angekommen waren und sich ueber den Linksverkehr amuesierten. Auf dieser Fahrt bekam ich auch endlich einmal das Melbourne-spezifische Rechtsabbiegen zu sehen, von dem ich schon viel gehoert hatte: moechte man an einer Kreuzung nach rechts abbiegen, muss man sich auf der aeussersten linken Spur einordnen, mitten auf der Kreuzung stehen bleiben, und wenn die Ampel dann wieder rot ist, darf man abbiegen...&lt;br /&gt;Das klingt jetzt vielleicht ziemlich sinnlos, ist es aber nicht, weil in Melbourne in der Mitte der Strasse die Strassenbahnen fahren und man nicht moechte, dass die Abbieger die Schienen blockieren und den ganzen Tram-Verkehr stauen. Denn da faehrt eine Strassenbahn hinter der anderen, Schnauze an Schwanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hotel Bakpak war sehr gross und deshalb leider auch ziemlich anonym. Aber in meinem 10er-Zimmer waren zwei nette Schweden, mit denen ich mich oefters unterhalten habe. Ansonsten noch vier ThailaenderInnen um die 40, und ein grimmiger "aelterer" Herr, der jeden Tag betont hat, was fuer ein "f**king shitty place" das Hotel doch sei. Die anderen habe ich in der Zeit nicht kennengelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Tag in Melbourne habe ich damit verbracht, einfach durch die Stadt zu laufen und in verschiedenen Hostels Zettel auszuhaengen, die besagten, dass ich Leute suche, die ueber die Great Ocean Road nach Adelaide fahren und noch einen Platz im Auto frei haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/896877/PIC_0256.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Tage in Melbourne waren alle grau, kuehl und nass. Ganz Victoria bekam Regen ab, was sehr gut war, da die riesigen Buschfeuer eingedaemmt, bzw einige sogar ganz geloescht wurden, was der Feuerwehr in wochenlanger Arbeit nicht gelungen war.&lt;br /&gt;Einen Tag bin ich mit der Strassenbahn nach St Kilda gefahren, habe "die Achterbahn mit den Zwiebeltuermen" gesehen, und bin anschliessend am Strand entlang nach Port Melbourne gelaufen, von wo aus ich wieder eine Strassenbahn zurueck in die Stadt genommen habe. Unterwegs gab's am Strand kostenlos "Splice"-Eis (sowas wie Capri). Lecker!;-)&lt;br /&gt;Ansonsten war ich im Melbourne Museum, wo ich den angeblich letzten Thylacine (Tasmanischen Tiger) -ausgestopft- und Phar Lap, des bekannte australische Super-Rennpferd -auch ausgestopft- angeguckt habe. Im Anschluss daran war ich auf dem Melbourne Observation Deck und habe mir die Stadt von oben angeschaut, gefolgt von einem Spaziergang ueber den Federation Square und am Ufer von Southbank entlang. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu dieser Zeit fanden in Melbourne auch die Australian Open statt, und auf dem Federation Square wurde alles auf Maxi-Leinwand uebertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich habe ich dann eine Mitfahrgelegenheit nach Adelaide gefunden: fuer Montag, den 22.1., zusammen mit einem Jungen und zwei Maedels, die sich fuer die Strecke vier Tage Zeit nehmen wollten. Das war ganz nach meinem Sinn. Viel laenger wollte ich sowieso nicht in Melbourne bleiben - auf geht's!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116995511887549207?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116995511887549207/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116995511887549207' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116995511887549207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116995511887549207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/melbourne.html' title='Melbourne'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116902553127153570</id><published>2007-01-17T00:27:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T04:40:56.965-07:00</updated><title type='text'>Der Osten Tasmaniens</title><content type='html'>Vorgestern verliess ich morgens frueh gegen halb acht Hobart, um mit "Under Down Under Tours" drei Tage lang den Osten der Insel zu erkunden. Das Programm des ersten Tages fand allerdings im Sueden von Hobart statt, sodass wir die erste Nacht wieder in der Stadt waren.&lt;br /&gt;Und zwar stand das ehemalige Gefaengnis Port Arthur auf der Tasman Peninsula auf der Tagesordnung.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/484920/PIC_0917.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Es war einmal vor langer Zeit (fast schon in grauer Vorzeit:-), da war Australien eine Straeflingskolonie. Verbrecher, die von England aus dorthin verschifft wurden, landeten in einem der Gefaengnisse bzw Gefaengnisdoerfer auf dem Festland. Nun gab es jedoch ein paar dreiste Gemueter, die -da sie ja sowieso schon am anderen Ende der Welt waren- dort gleich nochmal eine Straftat veruebten. Und da das Verschiffen von Straeflingen damals wohl gerade der neueste Hit war, baute man solche Gefaengnisse zweiten Grades auf Stationen ausserhalb des australischen Kontinents, sodass man sie nochmal mit dem Schiff woandershin schicken konnte. So gab es z.B. gleich drei auf Tassie (das damals noch Van Diemens Land hiess), und eins auf Norfolk Island.&lt;br /&gt;Viel war nicht mehr uebrig, einige Ruinenmauern, die aber recht gut ueber den Platz verteilt waren, sodass man einen Eindruck bekam, wie gross das Ganze einmal war.&lt;br /&gt;Zudem erfuhr man sehr viel ueber das Gefaengnis und das Leben dort, sodass wir jetzt einiges mehr wissen als zuvor.&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg sind wir noch an der Kueste spazieren gegangen, haben die Felsformationen "Tasman Arch" und "Devils Kitchen" gesehen, und ein Blowhole. Die Wellen waren schon recht imposant, da das Meer dort sehr weit ist und die naechsten Landmassen Neuseeland bzw die Antarktis sind.&lt;br /&gt;Auch niedlich war der Ort namens "Doo-Town": jedes Haus im Ort trug einen Namen statt einer Strassen- und Hausnummer, und in jedem Namen kam "doo" vor, z.B. waren dabei: "Didgeri-doo", "How'd you doo", "What to doo", "Doo-me", "Yabba-dabba-doo"...&lt;br /&gt;Unser Tourfuehrer Peter, "the big fat bloke", wie er sich selbst nannte, war sehr lustig und hat die ganze Tour mit viel Humor und spontanen Witzen aufgelockert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 2: Der Osten der Insel von Hobart im Sueden bis Bicheno im Osten. Erster Stopp war in Ross, einer kleinen niedlichen Stadt mit vielleicht 500 Einwohnern und einem vorbeifahrenden Auto in zehn Minuten.&lt;br /&gt;Auf dem Programm stand unter anderem auch die Wineglass Bay im Freycinet Peninsula National Park, deren Strand von den Amis zu einem der weltbesten zehn Straende gezaehlt wird. Wir hatten vier Stunden Zeit und konnten entweder hoch zum Lookout laufen, von dem man einen tollen Blick ueber die Bay hatte, oder auch auf der anderen Seite den Berg runter zum Strand, und nachher wieder ueber den Huegel rueber zurueck. Ich lief mit Katrin(D) und Barbara(CH) erst hoch zum Aussichtspunkt, und da noch sehr viel Zeit war, anschliessend zum Strand runter. Das Wasser war super, ganz klar und blau, und mit tollen Wellen!!! Der Sand war weiss und fein. Das Meer war so verlockend, dass ich schwimmen gegangen bin. Es war klasse in den Wellen, bis auf einmal Katrin nach einer Unterhaltung mit ein paar Wanderern zum Meer runtergerannt kam. Da wusste ich, dass irgendetwas nicht stimmen kann, und bin vorsichtshalber aus dem Wasser raus gegangen... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/795596/PIC_1022.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die Wanderer erzaehlten, dass aufgrund der Meeresstroemung die Bucht voller Bluebottles sei (eine Quallenart, deren Tentakeln sehr schmerzhaft sind, und ausserdem sind sie lang und ganz fein und brennen auch dann noch wie Feuer, wenn sie schon seit langem von der Qualle abgetrennt sind. "Brennt wie Feuer": ist wahrscheinlich noch untertrieben, nach allem, was ich bisher ueber die Biester gehoert habe...). Ich bin also lieber rausgegangen, und ploetzlich sahen wir auch recht viele angespuelt am Strand liegen. Mistviecher!:-)&lt;br /&gt;Abends uebernachteten wir im Bicheno Backpackers, einem ganz gemuetlichen kleinen Hostel in einem kleinen Dorf. Hauptattraktion dort: Zwergpinguine, die nach Einbruch der Dunkelheit an Land gehen!!! Uns wurde angeboten, abends um zehn eine Tour mitzumachen, und diese Gelegenheit liess ich natuerlich nicht aus. Eigentlich waere ich nach Phillip Island gefahren (bei Melbourne), um dort die Pinguine zu sehen, aber hier war das alles viel weniger touristisch und "naeher", sehr toll!&lt;br /&gt;Die Pinguine waren so goldig, es waren sowohl Kueken als auch erwachsene Tiere dabei. Putzig! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/873207/PIC_0030.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute war auch schon der letzte Tag meiner Tour (einige aus der Gruppe fahren im Westen von Tassie wieder nach Hobart zurueck, aber da sie zwei Tage am Cradle Mountain bzw Lake St Clair verbringen, die ich ja beide schon vom Overland Track kenne, hatte ich mich entschieden, nur bis Launceston mitzufahren). Erster Punkt auf dem Programm war der Besuch eines Tierparks. Was hier auf Tasmanien natuerlich eine besondere Attraktion ist: Tasmanische Teufel! Wir waren zur Fuetterungszeit da, was auf jeden Fall super und mal etwas anderes war! Ich fand sowohl die ausgewachsenen Teufel als auch die Jungen sehr suess, und bin davon ueberzeugt, dass sie ein gutes Haustier abgeben wuerden, das auch einen Wachhund ersetzen koennte.&lt;br /&gt;Leider sind sie vom Aussterben bedroht:-( &lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/630926/PIC_0107.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/27514/PIC_0049.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend ging's weiter zur Bay of Fires, einem Strand mit Felsen an beiden Seiten. Die Wellen heute waren gigantisch, und brachen sich mit voller Wucht an den aeussersten der Felsen. Ich bin mit Katrin ein bisschen darauf herumgeklettert, und zum Schluss haben wir dort oben noch "geduscht", da wir wegen der Bluebottles nicht schwimmen wollten. Es war klasse, dort haette ich den ganzen Tag verbringen koennen; einfach nur den sich brechenden Wellen zuschauen.&lt;br /&gt;Zum Mittagessen (Fish'n'Chips) sind wir in den Fischerort St Helens gefahren, in dem wir uns anschliessend noch eine Stunde umsehen konnten. Dann ging's weiter, erst zu den St Columba Falls, dem hoechsten Wasserfall Tasmaniens, und anschliessend zu einem Pub, dessen besondere Attraktion das Bier trinkende Hausschwein ist. Man kann gegen das Schwein antreten: schafft man es, mehr Bier als das Schwein zu trinken, bekommt man alle Getraenke gratis. Verliert man aber, muss man die des Schweins mitbezahlen...&lt;br /&gt;Die Flasche, die wir ihm angeboten haben, trank es innerhalb von fuenf Sekunden aus. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/462300/PIC_0201.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend ging's weiter durchs tasmanische Nichts, durch winzige 100-Einwohner-Staedtchen und vorbei an einer Lavendelfarm, bis wir abends Launceston erreichten und ich mich von der Gruppe trennte. Schade, die Tour hat sehr viel Spass gemacht, und die Gruppe war bis auf eine Ausnahme ("Eckhardt"...) super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen habe ich noch den Vormittag Zeit, mir Launceston anzusehen, bevor es nachmittags zurueck aufs Festland geht! Jippie!!!!:-) &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116902553127153570?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116902553127153570/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116902553127153570' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116902553127153570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116902553127153570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/der-osten-tasmaniens.html' title='Der Osten Tasmaniens'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116876132292951114</id><published>2007-01-13T23:43:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T04:44:16.531-07:00</updated><title type='text'>Hobart</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/743614/PIC_0881.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/356703/PIC_0881.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende in Hobart war ganz schoen; die Stadt wirkt sehr historisch, mit vielen alten Gebaeuden und rustikalen Segelbooten im Hafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag verbrachte ich den Vormittag damit, meine mueffelnde Waesche vom Overland Track zu waschen und E-Mails zu lesen, bevor ich nachmittags auf die Salamanca Markets ging, die nur dann stattfinden. Sie gefielen mir sehr gut, die Atmosphaere war schoen, und es gab dort sehr leckere Ofenkartoffeln:-)&lt;br /&gt;Anschliessend bummelte ich noch etwas durch die Stadt und spuerte dabei die Blasen an meinen Fuessen doch recht heftig. Deshalb hob ich mir den ganzen Touristenkram fuer Sonntag auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Stadt ist es richtig warm, ich laufe in T-Shirt und Boardies rum, ganz anders als waehrend der letzten Woche in den Bergen! Selbst abends friere ich draussen nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag fruehstueckte ich erst im Zimmer, da noch einiges an Essen vom Track uebrig ist. Anschliessend schaute ich mich in der Stadt um: im historischen Viertel "Battery Point" mit vielen alten, schmucken Wohnhaeusern, am Hafen (wo ich Fish(!)'n'Chips gegesen habe - allerdings habe ich in Australien schon besseren Fisch gehabt), und im Stadtzentrum. So viele alte Haeuser habe ich lange nicht mehr auf einem Fleck gesehen!&lt;br /&gt;Die Szene in Hobart ist sehr alternativ.&lt;br /&gt;Nachmittags kochte ich mir im Hostelzimmer etwas zu essen auf dem Campingkocher (ich habe noch viel zu viel Gas uebrig und kann es im Flugzeug nicht mitnehmen), und setzte mich danach an den Computer, um diesen und den Bericht ueber den Overland Track zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend muss ich meine Sachen zusammenpacken, und morgen frueh geht es um 7.30Uhr los, mit "Under Down Under Tours" die Ostkueste hoch nach Launceston. Von dort aus fliege ich dann am Donnerstag nach Australien zurueck...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dann!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116876132292951114?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116876132292951114/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116876132292951114' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116876132292951114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116876132292951114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/hobart.html' title='Hobart'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116875939597321944</id><published>2007-01-13T23:22:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T05:17:35.003-07:00</updated><title type='text'>Overland Track</title><content type='html'>&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/358369/PIC_0594.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 5.Januar nahm ich abends, bei immer noch ekligen 37 Grad, eine Strassenbahn von der Southern Cross Railway Station runter zum Station Pier, von dem aus die Faehre nach Tassie abfahren wuerde. Diese war riesig und erinnerte mich an die "Blue Star Ferries" in Griechenland! Um 20.40 Uhr, mit 20 Minuten Verfruehung, legten wir ab und fuhren durch die Dunkelheit ueber den Port Melbourne zur Tasmanischen See hinaus, waehrend Melbournes naechtliche Skyline sich immer weiter zu entfernen schien. Abends erkundete ich noch ein bisschen das Schiff und kaufte mir im Touristeninformationsbuero (ja, sowas gibt's da!) einen National Parks Pass fuer Tasmanien. Dann versuchte ich, ein bisschen zu schlafen, was auch relativ gut ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 5.20 Uhr morgens weckt mich eine schnarrende Stimme aus dem Lautsprecher, die die Uhrzeit ankuendigt und uns darueber informiert, dass wir um 6.10 Uhr in Devonport eintreffen wuerden. Einerseits denke ich, Mist, ich wollte doch bis halb sieben schlafen, da planmaessige Ankunft erst um sieben Uhr sein sollte. Andererseits war ich aber auch froh ueber die Verfruehung, da um 7.45 Uhr mein Bus abfahren wuerde und man mir gesagt hatte, zum Aussteigen solle ich 45 Minuten einkalkulieren, da ich durch die tasmanischen Quarantaene-Kontrollen muesste. Ich erwartete also in etwa so etwas wie bei der Einreise nach Australien am Flughafen von Sydney. Doch die tasmanischen Quarantaenekontrollen sind der Witz: statt der angekuendigten Sniffer-Beagles fragt mich nur eine Frau, ob ich Obst, Gemuese oder Pflanzen dabeihaette. Ich verneine und darf Tasmanien betreten.&lt;br /&gt;Es ist erst 6.45 Uhr, und somit habe ich noch eine Stunde bis zur Abfahrt des Tassie-Link-Busses. Diese verbringe ich im Terminal und ziehe mir schonmal meine Wanderklamotten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zum 38 Grad heissen Melbourne ist es in Devonport richtig kuehl und windig (15 Grad). Das hatte ich schon morgens auf der "Spirit of Tasmania" festgestellt, als ich auf dem Oberdeck von den "roaring fourties'-Winden herumgeschubst wurde und mir der Milchschaum vom Cappuccino wegflog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Devonport Info Centre muss ich umsteigen und noch einmal eine halbe Stunde auf den Bus zum Cradle Mountain Visitor Centre warten . Eine Tasche hatte ich gleich mit dem ersten Bus nach Hobart weitergeschickt, mit all dem Kram, mit dem ich mich auf dem Overland Track nicht tragen wollte. So sitze ich nur mit meinem grossen Rucksack (mit so wenig Gepaeck wie lange nicht mehr) und bekleidet mit Leggins, Shorts, Gaiters, Wanderstiefeln, langaermligem Thermo-Unterhemd, T-Shirt, Windjacke und Regenhose im Nieselregen und warte auf den Bus. Obwohl das ja fuer 15 Grad verhaeltnismaessig dick angezogen ist fror ich etwas. Nach acht Monaten auf dem australischen Festland aber wahrscheinlich auch kein Wunder:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.30 Uhr. Der TassieLink-Bus faehrt puenktlich in Devonport ab. Wir fahren ins tasmanische Huegelland hinein; die Wolken haengen unglaublich tief. Ab und zu schauen Bergspitzen oben raus, was sehr schoen aussieht. Im historisch wirkenden Sheffield machen wir eine Pause an einer Baeckerei. Ich esse einen Apfel-Zimt-Muffin (normaler Groesse!), das letzte Frische fuer eine Woche. Gegen 10.30 Uhr erreichen wir den Eingang des Cradle Mountain NP. Direkt hinter der Parkgrenze kreuzt ein Schnabeligel die Strasse, schonmal ein guter Anfang!&lt;br /&gt;Im Visitor Centre checke ich ein und bekomme meinen Overland Track-Pass. Die Wettervorhersage sagt Regen ab dem Nachmittag voraus. Ich hoffe, davor an der ersten Huette, meinem Tagesetappenende, anzukommen, und steige in den kostenlosen Shuttlebus ein, der mich noch ca 5 km weit in den Park hineinbringt, zum Ronny Creek Car Park.&lt;br /&gt;Dort trage ich meinen Abmarsch ins Logbuch ein und beginne gegen elf Uhr meine Reise auf dem Overland Track durch die Wildnis Tasmaniens. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/284551/PIC_0622.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schwerste in meinem Rucksack ist das Essen. Meine Verpflegung fuer die naechste Woche sieht folgendermassen aus: 1 Packung Reis, 1 Tuete Polenta, 1 Tuete Haferflocken, 1 Tuete Instant-Kartoffelpueree, 1 Tuete getrocknete gruene Erbsen, 4 Tuetchen Suppenpulver, 3 Paeckchen 2-min-Noodles, 20 Teebeutel, 1 Packung Pumpernickel (!!!), 2 Packungen Knaeckebrot, 1 "Glas" (aus Plastik) Honig, eine Packung Schmelzkaeseecken, 8 Muesliriegel, 1 Sesamriegel, 1 Pck Walnuesse, 1 Pck Paranuesse, 1 Pck Cashew-Kerne, 3 Tafeln Schokolade und Gewuerze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang fuehrt der Track ueber einen ordentlichen, gut gebauten Holzbohlenweg, bevor er beginnt, anzusteigen. Noch bin ich die Einzige mit einem grossen Rucksack, die anderen sind alles Tagesausfluegler. Trotzdem habe ich bald die meisten ueberholt. Bereits nach einer halben Stunde stehe ich am Ufer des wunderschoenen, von alpinen Bergen umgebenen Crater Lake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg steigt weiter an, wir muessen heute rauf aufs Cradle Plateau. Ein Stueck ist richtig steil, man muss Felsen hinaufklettern. Zum Glueck gibt es ein Drahtseil, an dem ich mich hochziehe. Die Wolken haengen sehr tief, trotzdem ist der Ausblick klasse. Endlich mal wieder Berge!&lt;br /&gt;Am Marions Lookout, schon fast oben auf dem Plateau, mache ich Pause, wie viele andere Wanderer auch. Dann geht es weiter. 15 Minuten nach Passieren der urigen Kitchen Hut, die heute nur noch tagsueber benutzt werden darf, bin ich oben auf dem freien, weiten, ungeschuetzten Cradle Plateau.&lt;br /&gt;Die Wolken verdichten und verdunkeln sich in rasanter Geschwindigkeit, hier oben bin ich dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Schliesslich beginnt es erst leicht, dann bald staerker an zu regnen. Sofort ziehe ich Regencape und -hose an. Auch der Wind frischt auf. Einige Boen sind so stark, dass ich ins Taumeln gerate. Der grosse Rucksack scheint als Windfang zu fungieren.&lt;br /&gt;Langsam geht es leicht bergab. Ich lerne meine erste Lektion: Regen kann schoen sein, und Wandern im Regen kann sehr viel Spass machen. Auch ein Regencape kann im Regen sicher recht nuetzlich sein. Aber hier im Wind ist es eher ein Aergernis. Es flattert nutzlos um mich herum , statt den Regen abzufangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einer besonders holprigen und steinigen Stelle schaue ich direkt nach unten auf den Weg, um keinen falschen Schritt zu machen, als sich ploetzlich nur 1 Meter vor mir etwas bewegt, etwas recht Grosses. Ich erschrecke etwas, sehe dann aber, dass es ein Wombat ist! Gleich am ersten Tag! Es steht mitten auf dem Weg, frisst in aller Ruhe und laesst sich durch mich ueberhaupt nicht stoeren. &lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/429170/PIC_0644.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich geht es treppenstufenartig bergab. Auch hier, wie an vielen anderen Stellen zuvor, laeuft man eher in einem Bach statt auf einem Weg. Gegen 16 Uhr erreiche ich die Waterfall Valley Hut, meinen ersten Uebernachtungsort. Sonst ist noch niemand da. Ich haenge meine nasse Kleidung auf und ziehe mich um. Nach und nach kommen mehr Wanderer an, all die, die den Overland Track am selben Tag begonnen haben wie ich. Die Huette fuellt sich, und ich belege einen Platz auf einer der oberen Holzplattformen mit meiner Isomatte.&lt;br /&gt;An diesem Abend lerne ich die meisten der anderen Wanderer kennen. Bis auf zwei Berlinerinnen sind nur Australier da. Toll!:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends gibt es Suppe mit Reis, und es macht auch Spass, den anderen beim Kochen zuzusehen. Neben der Huette aest friedlich ein sehr goldiges Bennetts Wallaby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 2&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regen, Regen, Regen. Die Etappe fuer heute: 7,75 Kilometer zur Windermere Hut. Die kuerzeste Etappe des gesamten Tracks, passend zum Wetter. Da es kontinuierlich regnet, verzichte ich auf den Abstecher zum Lake Wills, ich komme auch so an genug Seen vorbei. Schon gestern konnte ich leider keinen Abstecher machen, weder zum Gipfel des Cradle Mountain, noch auf den Barn Bluff, da die Gipfel wolkenverhangen und das Wetter zu unbestaendig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg geht mal aufwaerts, mal abwaerts. Die Holzbohlen sind sehr morsch, oft eingebrochen, und manche schwimmen auf dem Wasser unter dem Boardwalk. Tritt man darauf, versinkt man im Nass. Meine Stiefel haben sich laengst vollgesaugt, ich fuehle, wie das Wasser beim Laufen hin und her schwappt. Auch meine Klamotten waren morgens immer noch nass vom Vortag. Durch das Laufen wurde mir aber schnell warm. Nur beim Stehenbleiben wird es rasch kuehl. Es regnet und regnet. Meistens ist es nur ein leichter Nieselregen, und das Wetter passt zur Landschaft, einem Hochmoor. Schon um 11 Uhr vormittags erreiche ich die Huette.&lt;br /&gt;Den Nachmittag vetreibe ich mir mit Tagebuch schreiben, Fotos angucken, Unterhaltungen mit Mitwanderern und einem kurzen Ausflug zum Lake Windermere.&lt;br /&gt;Abends sehe ich an der Huette mein erstes Pademelon. Suess! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/58626/PIC_0653.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Abend kenne ich bereits die meisten Wanderer mit Namen. Cindy und Coral, zwei Schwestern aus den Blue Mountains (45 und 51) sind sehr nett, ebenso wie die beiden Berlinerinnen Claudia und Sabina, oder Nick aus Wagga Wagga mit seinen Soehnen Royce und Doug (16 und 14). Und ihr erratet ja nicht, wen ich noch auf dem Track getroffen habe!!! Na...? Na...? OPA HOPPENSTEDT!!! Corals und Cindys Vater, schon Mitte 70, aber fit wie ein Turnschuh. Und lustig, sag ich euch! Ich habe die ganze Zeit ueberlegt, an wen er mich so stark erinnert. Erst dachte ich, Ottos Grossvater aus dem "Katastrofenfilm", aber dann kam ich darauf, dass es Opa Hoppenstedt ist, wie er leibt und lebt!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihm, seinen Toechtern, und Royce und Doug unterhalte ich mich an dem Abend. Sie sind alle sehr nett, und unsere Gespraeche drehen sich um Krokodile, Schlangen, australische Poesie... vor allem der Alte bringt mich und alle anderen staendig zum Lachen.&lt;br /&gt;Ploetzlich ist es 20.30 Uhr, und ich mache mich bettfertig. Draussen ist es noch taghell, das ist so ungewohnt! In Australien ist es um diese Zeit laengst dunkel! Drueben im Zimmer wird unter grossem Hallo noch das australische Partyspiel "stinky coin" oder auch "cracker jack" gespielt.&lt;br /&gt;Ich moechte schlafen - morgen liegt eine lange Etappe vor mir, und ich habe vor, frueh loszuziehen. Hoffentlich hoert der Regen auf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 3&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nachts graupelt es sogar. Verdammt. Dieser Niederschlag muss doch mal aufhoeren! Tag 3 ist der laengste Tag, 17 Kilometer. Im Regen sicher kein grosser Spass.&lt;br /&gt;Als ich morgens aufwache, sehe ich aus dem Fenster strahlend blauen Himmel und die Sonne scheinen. Jippie! Anderthalb Stunden spaeter bin ich abmarschbereit und laufe los. Bei Sonnenschein ein ganz anderes Gefuehl, und die Landschaft wirkt voellig neu auf mich. Da es trocken ist, stoppe ich oft fuer Fotos. Anfangs windet sich der Weg wunderschoen durch kleine Waeldchen, auf und ab ueber Huegel, waehrend er sich ganz allmaehlich den Berg hinaufschraubt. Bald bin ich auf der Hochebene angelangt, einer wunderschoenen, weiten Buttongrass-Ebene. In der Ferne sehe ich Berge, doch dort, wo ich laufe, ist es flach. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen, und ich geniesse es, alleine durch diese Weite, in dieser wunderschoenen Landschaft zu wandern. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/526750/PIC_0669.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich viele Seen, kleinere und groessere, und Rinnsaele verstecken sich hier im Gras. Wie schoen, mal wieder so viel Suesswasser zu sehen! Bald zweigt links ein kleiner Pfad zum Forth Valley Lookout ab. Es ist ein winziger Abstecher, den ich mitnehme. Der Blick hinab ins Tal ist grandios. Tief unter mir ist das Land von gruenen Baumkronen bedeckt, und in der Luft sehe ich einen wedge-tailed eagle, eine Adlerart. Am Lookout treffe ich Sabina und Claudia, die gerade Rast machen. Fuer mich geht es gleich weiter, heute liegt noch eine weite Strecke vor mir. Ich ueberquere einige Baeche und wandere auf hoelzernen Boardwalks durchs Pine-Forest-Hochmoor. Der Zustand der Boardwalks ist mal besser, mal schlechter. Oft sinke ich mitsamt der Holzplanke, auf die ich gerade trete, im Morast ein. Schwipp-schwapp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald schon geht es bergab, der Weg schlaengelt sich durch nassen Wald ueber schlammigen Lehmboden am Mt Pelion West entlang, immer weiter hinab, bis ins Tal. Frog Flats. Eine tiefe, warme Senke, der tiefste Punkt, den ich waehrend des Overland Tracks passieren werde.&lt;br /&gt;Anschliessend geht es wieder bergauf, durch wunderschoenen Regenwald. Der Weg ist klasse, ich geniesse den Wald und das Laufen, das inzwischen fast zur Gewohnheit geworden ist. Aber die Strecke heute ist weit, und ich spuere den -nicht gerade ergonomischen- Rucksack schmerzhaft auf die Schultern druecken. Doch bis zur Huette kann es nicht mehr weit sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die New Pelion Hut ist riesig. Ich lade mein Zeug ab und ziehe mich um. In der Sonne trocknet meine Kleidung schnell. Es ist sehr warm, und mir steht der Sinn nach Schwimmen, da ich seit 3 Tagen nicht geduscht/gebadet habe (die Huetten sind sehr einfach: einige Holztische und -baenke, Schlafplattformen, eine Biotoilette, bei denen man eine Tasse Reishuelsen auf seine Hinterlassenschaften kippen soll, und ein Regenwassertank. Dieses kostbare Regenwasser sollte man aber nicht zum Waschen verwenden). Unweit der Huette fliesst der Douglas Creek, und 20 Minuten weiter, an der Old Pelion Hut, einer historischen Huette, soll es ein tolles Badeloch geben.&lt;br /&gt;Der Weg dorthin ist sehr morastig, ich sinke oefters tief ein.&lt;br /&gt;Am Bach angekommen, stecke ich erst meine Fuesse ins Wasser. Es ist eiskalt und schneidet richtig in die Haut an den Knoecheln ein. Gebirgsbach. Ich wasche mich erst, um mich an die Kaelte zu gewoehnen, und springe dann mit einem Satz hinein. Brrr! Ich mache einige schnelle Schwimmzuege und strecke meinen Kopf unter Wasser. Anschliessend bin ich gut durchblutet! Ich setze mich auf die Felsen und lasse mich von der Sonne trocknen. Spaeter kommen noch Nick und Doug fuer ein Bad vorbei. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/63986/PIC_0710.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Huette sind mittlererweile fast alle aus unserer "Wanderfamilie" angekommen. Abends erzaehlen wir wie ueblich und tauschen die Erlebnisse des Tages aus. Walter aus einer 5-koepfigen Maennertruppe bietet Oel-Fussmassagen an. Seine Gruppe hat mich als eine Art Maskottchen adoptiert:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich bleibt das Wetter so schoen, denn morgen bietet sich die Gelegenheit, den Mount Ossa, den hoechsten Berg Tasmaniens, zu erklimmen! Diese Gelegenheit moechte ich nicht auslassen, zumal die Etappe morgen sonst sehr kurz waere - nur neun Kilometer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 4 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beim Aufstehen, wie ueblich gegen halb sieben, haengen die Wolken sehr tief. Neiiiin! Verzieht euch bitte, ich moechte doch auf den Gipfel des Mount Ossa! Naja, erstmal fruehstuecken und auf den Pelion Gap rauf, bis dann kann es ja ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;Gegen acht Uhr komme ich von der Huette los. Der Weg zum Pelion Gap geht recht steil bergauf. Ich mache oft kurze Pausen. Bei einer Muesliriegel-Pause ueberholt mich sie super family aus Queensland mit den langen Beinen: Vater, Mutter und vier Kinder zwischen 15 und 21, die alle riesig sind und mit ihren langen Beinen unglaublich schnell laufen:-) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/995261/PIC_0771.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach ca. anderthalb Stunden stehe ich auf dem Pass, dem Pelion Gap. Dort laedt die super family gerade ihre Rucksaecke ab. Ich tue dasselbe und packe alles Wichtige in meinen kleinen Rucksack: Esen, Trinken, Regenzeug, Muetze, Kamera. Rechts von uns ragt nur ein Berg auf, an dessen Gipfel ab und an Wolken vorueberziehen. Das muss er sein, und so sehr hoch ist er gar nicht. Ich laufe los, und anfangs ist der Weg toll, sehr angenehm und nur maessig ansteigend. Das aendert sich bald, es wird steiler, felsiger, und auf halber Strecke fuehrt der Weg um den Berg herum. Nanu, das ist ja komisch, warum geht's nicht direkt hinauf? Da taucht ploetzlich vor mir ein anderer Berg auf, ein viel hoeherer. Das ist dann wohl der Mount Ossa! Oh, dann dauert's aber doch noch etwas, bis ich da oben bin! Der Weg ist recht steil, serpentinenartig und felsig, und wieder taucht ein neuer, ein hoeherer Gipfel auf. Ahhh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bewoelkt und frisch, ehrlich gesagt, schweinekalt. Ich habe meine Windjacke bis zum Kragen geschlossen und meine Muetze aufgesetzt. Der Blick ins Tal ist wunderschoen. Ploetzlich stehe ich vor einer hohen, recht glatten steilen Felswand. Das muss das letzte Stueck sein! Ich muss richtig die Felsen hochklettern. Es macht Spass, ist aber auch sehr anstrengend.&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/289127/PIC_0757.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bin ich oben!!! Ich stehe auf einem mich ans Felsenmeer erinnernden Gipfelplateau. Auf einem grossen Felsen sitzt die super family, ich suche mir einen anderen aus.&lt;br /&gt;Der Blick ist atemberaubend, die Schoenheit der Landschaft wird von hier oben nochmal mehr deutlich. Ich mache viele, viele Fotos... Ab und zu pfeift eine eisige Windboe uebers Plateau, aber wenn die Sonne bei Windstille zwischen den Wolken hervorkommt, ist es richtig warm. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/320383/PIC_0739.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach kommen mehr Wanderer an: erst Opa Hoppenstedt, der wie ein junges Reh von Felsen zu Felsen huepft, und dann noch meint, er wuenschte, er waere noch so beweglich wie ich, und dann die Maennergruppe von Walter.&lt;br /&gt;Ich klettere auf den hoechsten Felsen, den "richtigen" Gipfel, was mir von Royce den Spitznamen "mountain girl" einbringt, da ich einen glatten, recht schraegen Felsen hinaufmuss und man sich mit den Fingern in einer kleinen Spalte festkrallen muss:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bleibe ca. zweieinhalb Stunden oben und geniesse es, das Gefuehl, auf dem Dach Tasmaniens zu stehen, die Aussicht, die Kletterei auf den Felsen. Wir koennen den Cradle Mountain und Barn Bluff sehen, am Beginn des Tracks, und zur anderen Seite in der Ferne den Lake St Clair, an dem unsere Reise enden wird. Beim Abstieg treffe ich andere aus unserer "Familie".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/35755/PIC_0749.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Vom Pelion Gap geht es nun bergab zur Kia Ora Hut, unserem Nachtlager. Wissend, dass es nur 4,5 Kilometer sind geht es recht zuegig, auch wenn die Wanderstiefel mit jedem Tag enger zu werden scheinen. Bei einer kurzen Pause im Moor sehe ich, wie sich eine tiger snake davonschlaengelt. Fuer einen Moment klopft mein Herz schneller, diese Schlange ist doch recht giftig. Es gibt nur drei Schlangenarten auf Tassie, und alle drei sind giftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Kia Ora Hut fliesst der Kia Ora Creek ins Tal. An diesem Nachmittag schwimme ich im perfektesten Badeloch ueberhaupt: unterhalb eines Wasserfalls in dessen kleinem, ruhigen "plunge pool". Meine Wanderklamotten sind in der Sonne schon wieder getrocknet. Da es wunderbar warm ist, lege ich mich auf die Terrasse der Huette und lasse mich trocknen. Doch sobald die Sonne hinter der Huette verschwindet wird es kuehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Abendessen fordert Walters Team alle auf, auf der Terrasse das beliebte australische Spiel "broom" zu spielen. Da wir keinen Besen haben nehmen wir einen Wanderstock. Es ist sehr sehr lustig, wir sind alle nur am Lachen (bis man selbst an der Reihe ist... :-) Und vor allem, durch die Bank weg sind Leute jeden Alters dabei. Das Spiel ist simpel, eigentlich ziemlich bescheuert, aber macht unglaublich viel Spass. Das kommt dann auf euch zu, wenn ich wieder in Deutschland bin:-)&lt;br /&gt;Im Anschluss wird der Wanderstock zur Limbostange umfunktioniert und alle machen mit... herrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends ueberlege ich, ob man diese australischen Spiele auch in Deutschland spielen koennte, und ob in so einer gemischten Gruppe auch alle dabei waeren.&lt;br /&gt;Zwei aus Walters Gruppe schlafen im Zelt - da dieser fieserweise Brotkrumen drumherum gestreut hat werden die beiden die ganze Nacht von Possums und Wombats wachgehalten und stolpern gegen drei Uhr in die Huette: "some bastard put food around our tent and the platform is full of possums and wombats!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Nachmittags hatten wir von der "commercial group", der gefuehrten Wandergruppe, die abends in privaten Huetten schlafen, 3-Gaenge-Menues gekocht bekommen und abends warm duschen, frisches Brot geschenkt bekommen... frisches Brot!!! Sie dafuer von uns den Namen "pretenders"... Diese privaten Huetten sind verdammt gut versteckt, obwohl sie auf der Karte eingezeichnet sind und ich immer versucht habe, sie zu erspaehen, war ich jedes Mal erfolglos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 5&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute liegen wieder nur zehn Kilometer vor mir, bis zur Windy Ridge Hut, der vorletzten Huette des Tracks. Das Wetter ist strahlend schoen, und vor allem, es ist trocken. Wooo-hoo!&lt;br /&gt;Abstecher gibt es heute zwei kuerzere, die zu drei verschiedenen Wasserfaellen fuehren. Ich nehme mir alle drei vor.&lt;br /&gt;In dem Wissen, dass die Strecke heute kurz sein wird, faellt es mir schwer, um halb sieben den Schlafsack zu verlassen. Letztendlich laufe ich erst um halb zehn los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Laufen faellt heute so leicht wie an keinem anderen Tag zuvor. Anscheinend hat sich mein Koerper jetzt an die Anstrengung gewoehnt. Ich komme zuegig voran. Der Weg fuehrt in etwa eben durch wunderschoenen gruenen moosigen Wald. Am ersten Abzweig lasse ich meinen Rucksack stehen und laufe durch den Wald bergab. Von unten kommt mir die super family entgegen und raet mir, erst den rechten Wasserfall zu nehmen, dann den linken. Ich befolge ihren Rat. Das rauschen der "Fergusson Falls" ist schon von Weitem zu hoeren. Ploetzlich stehe ich davor und bin gebannt. So viel Wasser kommt da runter! Einen so grossen Wasserfall habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen! Man kann direkt an der Kante stehen, in die Schlucht hinunterblicken, es gibt keinen bloeden Zaun oder Gelaender. Hier ist man weit weg von den Massenbesuchern (und Japanern mit Fotoapparaten), es ist Natur pur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der linke Wasserfall, die "D'Alton Falls", sind noch schoener. Wow! Statt eines einzigen grossen Falls platscht hier ein Teil des Wassers stufenartig, aber doch sehr steil, ueber mehrere Felsen hinweg hinab ins Tal. Mir gefaellt er besser als der erste, ich stehe am Rand der Schlucht, hoere das Rauschen des Wassers, fuehle die kuehle, frische feuchte Luft. Ich koennte laenger hier bleiben! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/506963/PIC_0789.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben am Rucksackabstellpunkt ist gerade Opa Hoppenstedt angekommen, der hier auf seine "langsamen" Toechter warten wird. Er macht sich mit seinem Billy auf in den Wald, um Wasser fuer seinen morning tea zu holen, und um zu schauen, was der Busch "sonst noch so zu bieten" hat. Vielleicht wieder ein paar Eukalyptusblaetter fuer den Tee wie am Tag zuvor...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich laufe weiter durch den schoenen Wald. Teilweise ist der Boden sehr schlammig. Schliesslich gelange ich an den naechsten Abzweig, der zu den "Hartnett Falls" fuehrt. Wieder stelle ich meinen Rucksack ab und laufe los. Erst steige ich in die Schlucht hinab, um den Bach von nahem zu sehen und den Wasserfall von unten im Ganzen. Dann klettere ich wieder hinauf und stelle mich direkt neben die Kante, ueber die das Wasser nach unten stuerzt. Ein Wahnsinns-Gefuehl und - ausblick! Es geht senkrecht hinunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Kilometern her habe ich schon die Strecke halb geschafft, allerdings muss ich noch ueber den Du Cane Gap hinueber, bevor es zur Windy Ridge Hut hinabgeht. Der Weg stegt maessig-angenehm an, doch mit dem grossen Rucksack wird auch das bald anstrengend. Eine halbe Stunde spaeter stehe ich auf dem Pass, neben mir ragt die Du Cane-Range auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer weiteren halben Stunde maessigen Bergabs sehe ich die Huette: klein, und mitten im Wald gelegen. Ich bin alleine dort, gehe hinein, und esse Mittag. Meine Wanderstiefel lasse ich an, ich spiele mit dem Gedanken, weiterzulaufen, da es erst 15 Uhr ist und ich irgendwie keine Lust habe, den Nachmittag in der Huette zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zur naechsten Huette, der Narcissus Hut, waeren es nochmal neun Kilometer, und das waere dann schon die letzte Huette, am Lake St Clair gelegen. Ich bin sehr unentschlossen. Nach und nach kommen mehr Wanderer an; ich ueberlege, was ich machen soll, und lese die letzten Eintragungen im Huettenlogbuch. Dieser Willi Schroeder zum Beispiel, der bestimmt deutsch ist, und der immer einen Tag Vorsprung hatte, ist heute erst hier durchgekommen! Schliesslich faellt mein Entschluss: ich werde weiterlaufen.&lt;br /&gt;Die ersten Schritte nach dieser doch recht langen Pause sind etwas steif und staksig, aber bald ist wieder alles geschmeidig gelaufen. Es ist 15.45 Uhr, und ich weiss, dass ich erst spaet an der naechsten Huette ankommen werde. Trotzdem laufe ich los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Dreiviertelstunde stehe ich am Abzweig zum Pine Valley, die Haelfte des Weges ist geschafft. Ich mache eine knappe Stunde Pause, dann geht's weiter. Der Weg ist eben und wunderschoen. Ich geniesse die Natur, morgen werde ich wieder halbwegs in der Zivilisation sein. Wie wird das wohl sein? Toiletten mit Spuelung, Duschen, Autos, Laerm?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit fliegt dahin, ploetzlich stehe ich an einer schmalen Haengebruecke. Von hier ist es nur noch eine Viertelstunde bis zur Huette. Es darf immer nur eine Person gleichzeitig hinueberlaufen, fuer mich ja kein Problem:-) Das stille Wasser unter der Bruecke funkelt im Sonnenlicht. Ich blicke zurueck auf die Berge, auf den Wald. Irgendwie scheint diese Bruecke den Abschied von der Wildnis zu symbolisieren und den Weg in die moderne Welt einzuleiten. So etwas technisch Konstruiertes habe ich die letzten fuenf Tage nicht gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist es eher ein Haengesteg. Ich laufe hinueber, er schwankt bedenklich, und ich ueberlege, wie schwer diese eine Person sein darf...&lt;br /&gt;Die letzten 15 Minuten laufe ich abwechselnd durch Buttongrass-Ebenen und durch Wald.&lt;br /&gt;Schliesslich sehe ich die Huette - und mein Herz macht einen Freudensprung: sie ist "wilder" und "unzivilisierter" als gedacht - genauso wie die anderen Huetten entlang des Tracks!&lt;br /&gt;Vor der Huette sitzt die super family und begruesst mich froehlich. Ich setzt mich ebenfalls vor die Huette und koche Abendessen. Es ist sehr friedlich. Nur fuenf Meter entfernt hopst ein Pademelon herum und frisst, und sein kleines joey beugt sich weit aus dem Beutel heraus.&lt;br /&gt;Morgen werde ich mit der Faehre ueber den See fahren und die Wildnis endgueltig hinter mir lassen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 6&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich schlafe recht lange, so schnell kriegt mich heute nichts aus den Federn. Nach einem spaeten Fruestueck vor der Huette packe ich meinen Rucksack und setze mich draussen hin. Die naechste Faehre faehrt um 13 Uhr, bis dahin sind es noch drei Stunden! Meine Wanderstiefel ziehe ich heute nicht an, ich goenne meinen Fuessen eine Pause und haenge sie, an den Schnuersenkeln zusammengeknotet, an den Karabinerhaken aussen an meinem Rucksack. Zusammen mit Wollsocken ist es auch in Sandalen warm genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach erreichen mehr Wanderer die Huette, es wird voller. Ich moechte noch ein bisschen die Ruhe geniessen und laufe schonmal die fuenf Minuten zur Jetty runter. Dort lege ich mich auf die Holzplanken und geniesse noch die Natur, die Still und die waermende Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich die Jetty gefuellt hat, kommt auch die Faehre, ein Mini-Katamaran! Die Bootsfahrt ist klasse, das Boot huepft ueber die Wellen und das Wasser spritzt sehr hoch.&lt;br /&gt;Am Lake St Clair Visitor Centre de-registriere ich mich im Overland Track-Logbuch und schlage mein Zelt auf dem waldigen Campingplatz auf. Eine Nacht werde ich hier schlafen, bevor morgen Abend der Bus nach Hobart faehrt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/818481/PIC_0855.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten zwei Stunden streune ich umher und erkunde die Umgebung. Eigentlich wuerde ich gerne duschen, vor allem, da ich noch ein sauberes T-Shirt im Rucksack habe, aber die Duschmarken sind momentan ausgegangen. Somit muss ich noch etwas warten. Man kann nichtmal kalt duschen. Es gibt nur warmes Wasser, und das nur mit Marke - arghhh!&lt;br /&gt;Als ich vom See wieder Richtung Visitor Centre hochlaufe, ertoent ein schriller Pfiff. Ich sehe mich um - da steht Opa Hoppenstedt in der Tuer des Cafes und winkt mich herueber!&lt;br /&gt;Grinsend laufe ich an all den Leuten vorbei, die sich sichtlich ueber den forschen, energischen Alten amuesieren...Drinnen sitzen ein paar aus unserer "Gruppe" zusammen und erzaehlen. Ich setze mich dazu, und Coral, Cindy, die Berlinerinnen, Opa Hoppenstedt und ich verabreden uns fuer's Abendessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich komme ich doch noch zum Duschen - was fuer ein Luxus, warmes Wasser!&lt;br /&gt;Gegen sieben treffe ich mich mit den anderen, und wir fahren mit Cindys Auto fuenf Kilometer in den naechsten Ort, nach Derwent Bridge. Schon die Fahrt ist sehr lustig, das kann ein Abend werden.. alles faengt mit den Strassenshildern an. Das erste ist noch normal, "Achtung Schnabeligel". Das zweite ist sicherlich fuer Leute wie uns bestimmt, die fuenf oder sechs Tage in der Wildnis waren: "Achtung, Menschen waehrend der naechsten vier Kilometer!". Aber das beste kommt erst noch: eine umkringelte 45, und darueber ein Riesenkaenguru, das ein Auto hochhebt! Wir amuesieren uns und spekulieren, was es zu bedeuten haben koennte - mit mehr als 45 Insassen koennte es fuer's Kaenguru schwer werden, das Fahrzeug hochzuheben? Und wo kommt ueberhaupt das grosse Kaenguru her? Eins dieser tasmanischen Riesen-Kaengurus...? Aeh, Wallabies...? :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Restaurant werden wir mit tasmanischer Freundlichkeit und Stimmung konfrontiert ... :-) Mehr dazu dann persoenlich, sonst endet dieser Eintrag nie...!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends ist es bitterkalt, ich streune vor dem Ins-Zelt-Kriechen noch etwas ueber den Zeltplatz und werde mit viel viel "wildlife" belohnt: kolossartigen ring-tail possums, niedlichen brush-tail possums, und zwei Tasmanischen Teufeln (oder vielleicht war es auch der gleiche zweimal...?)! Juhu!!! Ich bin begeistert, so viele Tiere habe ich auf dem ganzen Track nicht gesehen! Aber wehe, ihr knabbert heute Nacht ein Loch ins Zelt, um ans Essen zu kommen!!!&lt;br /&gt;Die Sterne leuchten sehr hell; und als ich ins Zelt krieche, hoere ich possums drumherum tapsen. Wehe, wehe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tag 7&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts ist es eiskalt. Ich wache oft auf und denke, morgens wird die Sonne das Zelt schnell aufheizen. Pustekuchen! Dichte Wolken verhindern das. Als ich um zehn Uhr mal wieder aufwache, ist es immer noch schweinekalt. Ich bleibe liegen, habe heute nichts vor.&lt;br /&gt;Gegen halb zwoelf "fruehstuecke" ich vor dem Zelt: Tee, Walnuesse und Schokolade.&lt;br /&gt;Hoffentlich regnet es heute nicht, ich moechte nachher kein nasses Zelt einpacken muessen. Ich stopfe min ganzes Zeug in den Rucksack und lasse ihn so fertig gepackt im Zelt liegen. So muss ich nachher nur noch dieses abbauen, was recht schnell geht.&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/188309/PIC_0870.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tag verbringe ich mit Fotos machen, Tagebuch schreiben, einem Besuch im Info Centre des Parks and Wildlife Service, herumgammeln, Geplauder mit Claudia und Sabina und Coral, Cindy und Opa Hoppenstedt. Nachmittags kommen einige leichte Schauer runter, aber nicht so stark, als dass sie das Zelt durchnaessen wuerden. Irgendwann baue ich es ab, befestige es am Rucksack und stelle diesen am Visitor Centre ab. Noch eine Stunde bis zur Abfahrt des Busses, der mich endgueltig zurueck in die Zivilisation bringen wird.&lt;br /&gt;Coral, Cindy und Opa Hoppenstedt bestehen darauf, mich und Al&amp;Vanessa, zwei andere aus unserer "Gruppe", zum Bus zu bringen und uns zum Abschied hinterherzuwinken. Goldig! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/727353/PIC_0879.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt nach Hobart ist lang und verregnet. Aus dem Busfenster sehe ich ein Wallaby, und auf einem See die typisch australischen schwarzen Schwaene. Ausserdem grosse Schafherden.&lt;br /&gt;Vor mir sitzt Willi Schroeder - jetzt weiss ich doch noch, wer er ist! Gegen halb zehn komme ich in Hobart an und frage mich zum "Pickled Frog"-Hostel durch. An der Rezeption werde ich mit australischer Laessigkeit "Kleinen Moment, wir gewinnen gerade ein Cricket-Spiel!"empfangen. Gehoert Tasmanien vielleicht doch zu Australien...? :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach acht Naechten schlafe ich wieder in einem Bett auf einer richtigen Matratze. Das Doppelstockbett ist spektakulaer wackelig und knarrt und quietscht bedenklich.&lt;br /&gt;Ich wuerde gerne schlafen, aber draussen auf dem Gang finden noch Gespraeche statt, die man eigentlich nicht hoeren moechte... bzw auf die ich gut verzichten koennte. Das scheint der Unterschied zu sein... die Tage in der Wildnis waren schoen, sehr schoen, und die Natur Tasmaniens ist klasse. Sehr anders als auf dem australischen Festland, aber wunderschoen.&lt;br /&gt;Nur die Tasmanier koennten noch etws an ihren Umgangsformen arbeiten...&lt;br /&gt;Allerdings bin ich nicht die Einzige, der dieser Unterschied zu den Australiern aufgefallen ist. Jeder, mit dem ich mich darueber unterhielt, sieht es so, egal, ob Backpacker oder Festland-Aussie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, Donnerstag fliege ich wieder zurueck nach Australien!!! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116875939597321944?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116875939597321944/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116875939597321944' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116875939597321944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116875939597321944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/overland-track.html' title='Overland Track'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116795320458851189</id><published>2007-01-04T14:46:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T05:24:09.756-07:00</updated><title type='text'>Canberra</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/442501/PIC_0538.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/930308/PIC_0538.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten zwei Tage verbrachte ich also in Canberra. Entgegen der Auskunft, die ich beim Buchen des Tickets nach Canberra erhielt, wurde doch kein Bus auf der Strecke eingesetzt, sondern es fuhr ganz normal der Xplorer-Zug der New South Wales'schen Bahngesellschaft CountryLink. Das war natuerlich schoener als Bus zu fahren! Nach ca. vier Stunden, in denen es fast ununterbrochen regnete, kamen wir in einem wolkenverhangenen Canberra an. Mit dem Bus fuhr ich in die Innenstadt, von wo aus es nur noch zehn Minuten zu Fuss zur Jugendherberge waren.&lt;br /&gt;Nachmittags schaute ich mich ein bisschen in der City um, die durch einen See, den Lake Burley Griffin, zweigeteilt ist. Ich befand mich im Nordteil der City, in dem sich auch alles Leben (soweit man das von Canberra sagen kann:-) abspielt, waehrend sich im Suedteil die vielen wichtigen Gebaeude, die eine Hauptstadt so beherbergt, befinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag lieh ich mir von der YHA ein Fahrrad aus. Da Canberra so weitlaeufig ist, kann man alles, was ich mir anschauen wollte, zu Fuss gar nicht an einem Tag schaffen. Es dauert ewig, von einem Plaetzchen zum anderen zu kommen! Selbst mit dem Fahrrad war die Zeit knapp. Zuallererst stand das Anzac War Memorial auf der Liste, da es sich am naechsten zum Hostel befand. Ein Riesenteil! Im Innenhof brennt eine ewige Flamme, und an den Waenden des "Kreuzgangs" befinden sich ellenlange Tafeln, auf denen alle australischen Soldaten und andere australische Einsatzkraefte, die in irgendeinem Krieg, an dem Australien beteiligt war, gefallen sind, namentlich aufgelistet sind.&lt;br /&gt;Im Anschluss findet man sich in einem riesigen "Kriegs-"Museum wieder, das sehr interessant, lehrreich, aber auch bedrueckend aufgemacht ist. Zum Beispiel war eine Kulisse aufgebaut, in der man einem getarnten Soldaten finden sollte. Sobald man den Kopf zu weit nach vorne streckte, erklangen direkt neben einem aus einem Lautsprecher Gewehrschuesse. Nach drei Malen hatte ich ihn immer noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;Anschliessend fuhr ich mit dem Fahrrad die Anzac Parade entlang, eine lange, schnurgerade Strasse, entlang welcher sich auch verschiedene Kriegsmahnmaeler befinden (Anzac ist uebrigens die Abkuerzung fuer "Australian and New Zealand Army Corps").&lt;br /&gt;Weiter ging es, vorbei am Carillon, einem Geschenk Englands, am Seeufer entlang und ueber die Bruecke auf die Suedseite der Stadt. Nun standen High Court, Old Parliament House, New Parliament House, das Botschaftsviertel und die National Capital Exhibition auf dem Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der High Court war nicht besonders interessant, das Old Parliament House schon eher. Es diente von den 20er-Jahren bis in die 80er als Parlamentssitz, und fast alle Raeume waren original erhalten und eingerichtet, und zugaenglich. In einem Zimmer konnte man sich sogar alte Roben und Uniformen anziehen und darin durchs Haus spazieren!&lt;br /&gt;Anders sah es da schon im New Parliament House aus: erstmal eine Sicherheitskontrolle, und innen auch Security-Menschen. Allerdings waren paradoxerweise auch hier Senat und House of Representative-Saal oeffentlich zugaenglich, ohne, dass man dabei von Sicherheitsleuten ueberwacht wurde.&lt;br /&gt;Wer schonmal das australische Regierungsgebaeude im Fernsehen gesehen hat, hat vielleicht bemerkt, dass auf dem Dach die haesslichste Aluminiumkonstruktion befestigt ist, die man sich vorstellen kann. Steht man direkt davor, wirkt sie noch haesslicher und unproportionierter als auf einem Foto! Sie dient dazu, die Aussie-Flagge zu halten... aber da koennte man sich wirklich Schoeneres vorstellen. Wie mir allerdings stolz erzaehlt wurde, ist dies die groesste Aluminiumkonstruktion auf der gesamten Suedhalbkugel. Was fuer eine Ehre:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging's mit dem Fahrrad durch's Botschaftsviertel. Die meisten waren ganz normale Haeuser, nur China, Malaysia und Suedafrika hatten eine landesspezifische Architektur. Deutschland war auch ganz schoen, aber nichts Besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzter Punkt auf dem Programm war die National Capital Exhibition, eine teilweise interaktive Ausstellung, in der es um die Geschichte und Entstehung Canberras ging. Das meiste war mir im Voraus schon aus Buechern bekannt, aber die Ausstellung war sehr interessant gestaltet. Da fast alles um 17 Uhr seine Pforten schliesst, musste ich das Australian Museum weglassen. Da ich aber schon in Sydney in einem Australian Museum war und sich die Beschreibungen auch sehr stark glichen, war das dann nicht so schlimm.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/249095/PIC_0561.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/304421/PIC_0561.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was man der Stadt leider anmerkt, ist ihre strikte Erbauung nach Plan. Vor allem dem See sieht man an, dass er kuenstlich geschaffen wurde. Trotzdem gefiel sie mir ganz gut (auch wenn tote Hose herrscht), vor allem, weil so unglaublich viel Gruen dazwischen ist! Sie wirkt wie ein riesiger Park mit ab und zu ein paar Haeusern dazwischen. Ein bisschen hat sie mich an Berlin erinnert, vor allem an Tiergarten.&lt;br /&gt;Hier in Canberra musste ich bisher am haeufigsten schmunzelnd Uebereinstimmungen mit den Schilderungen der Stadt in Bill Bryson's "Fruehstueck mit Kaengurus" feststellen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den letzten Tag verbrachte ich groesstenteils im Hostel, bis auf ein paar letzte Einkaeufe vor Tasmanien. Ich musste leider schon um zehn Uhr morgens auschecken, mein Bus fuhr aber erst um 20.30 abends. Die letzte Nacht verbrachte ich im Bus, sah bei Zwischenstopps Wagga Wagga und Albury (welches recht huebsch wirkte) und kam heute morgen um 5.45 Uhr in Melbourne an. Dort sitze ich jetzt in einem Internetcafe in der Elizabeth Street, waehrend mein Gepaeck im Bahnhofsschliessfach auf mich wartet. Hier ist es sehr warm, und fast unertraeglich schwuel, schon seit sieben Uhr morgens! Ich hoffe mal stark, dass sich das aendert, sobald ich auf Tassie bin. Aber nach allem, was ich ueber Tasmanien gehoert habe, brauche ich mir da wohl keine Sorgen zu machen. Im Gegenteil, vielleicht sehe ich sogar etwas Schnee dort...? Heute abend geht's dann zum Hafen runter, von wo aus ich ueber Nacht mit der Faehre "Spirit of Tasmania II" nach Devonport fahre. Dort komme ich morgen frueh um sieben Uhr an und nehme gleich den ersten Bus zum Cradle Mountain, wo morgen Mittag meine Wanderung ueber den Overland Track beginnt. Da freue ich mich schon sehr drauf, auch wenn noch eine Nacht auf einem recht unbequemen "Bus"-Sitz wahrscheinlich auch nicht gerade dazu beitraegt, dass ich besonders ausgeschlafen sein werde...:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich melde mich dann wieder aus Hobart, wo ich hoffentlich am 12.Januar abends eintreffen werde!&lt;br /&gt;So long, farewell, auf Wiedersehn, good night... (kennt jemand das Lied? Ist aus dem Film "The Sound of Music", spielt in Oesterreich in den 40ern...?).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116795320458851189?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116795320458851189/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116795320458851189' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116795320458851189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116795320458851189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/canberra.html' title='Canberra'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116765030046176571</id><published>2007-01-01T02:53:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T05:38:16.663-07:00</updated><title type='text'>Sydney</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/80675/PIC_0270.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/119891/PIC_0270.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und schon sind die zehn Tage in Sydney vorbei! Es war so schoen...&lt;br /&gt;Die Stadt hat mir sehr gut gefallen, ich fand, dass es die schoenste aller australischen Staedte ist, die ich bisher besucht habe!&lt;br /&gt;Vor allem, wenn bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel das Wasser im Hafen tiefblau wirkt und im hellen Licht glitzert, daneben das Opernhaus in einem scheinbar reinen Weiss strahlt, umrandet von den sattgruenen Pflanzen des angrenzenden Botanischen Gartens.&lt;br /&gt;Obwohl ich sehr viel von der Stadt gesehen habe, scheint die Zeit doch viel zu kurz gewesen zu sein, da es hier einfach sooo viel gibt, was man unternehmen kann!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 22.Dezember kam ich aus den Blue Mountains zurueck und habe mir nachmittags die Umgebung des Hostels angeschaut; bin die George Street entlanggelaufen, war bei der Hauptpost, und habe die China- und Thainatown erkundet. Abends war ich mit Tim, einem Amerikaner aus meiner Fraser Island-Gruppe, verabredet, weil es sein letzter Abend in Australien war. Wir sind zusammen am Circular Quay essen gegangen, womit ich schon am ersten Abend Sydney Harbour, Opernhaus und Harbour Bridge, die Ikonen der Stadt, zu sehen bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der naechste Tag war ausgefuellt mit typischem Touristen-Programm: Sydney Sky Tower, von dem aus die Sicht super war, Botanischer Garten, Parliament House, Old Mint Building, Royal Sydney Hospital, State Library of NSW, Circular Quay, Darling Harbour, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war es ganz gut, dass ich so viel von den Unternehmungen unter freiem Himmel bereits an diesem Tag abgehakt hatte, denn am 24. regnete es bis nachmittags, und gewitterte sogar um 13 Uhr. Somit ging ich ins Sydney Wildlife World am Darling Harbour, in dem ich mir mal wieder die ganzen null- bis achtbeinigen Australier ansah, und anschliessend ins National Maritime Museum. Hier gefiel mir vor allem die "Endeavour", Captain Cook's Schiff, das im Hafen liegt und begehbar ist. Die Leute muessen frueher wirklich klein gewesen sein!&lt;br /&gt;Ausserdem bekam ich von einem aelteren Herrn, der freiwillig im Museum arbeitet, eine "Fuehrung" durch die Segelyacht, mit der Kay Cottins als erste Frau alleine um die Welt gesegelt ist. Innen war es ganz genauso eingerichtet wie auf der Reise, fast alles war original von damals im Boot geblieben. Das war sehr beeindruckend und spannend, vor allem, da der aeltere Herr mit Freude sehr viele Anekdoten von der Reise erzaehlte.&lt;br /&gt;Nachmittags waren die Strassen der Stadt verstopft, man konnte sich fast nicht mehr bewegen, da unzaehlige Leute ihre Weihnachtseinkaeufe scheinbar in letzter Minute erledigten. Lustig waren die zwei Jungs in der Pitt St Mall, die in Kaenguru-Kostuemen steckten und in den Pfoten Sprungfedern gehabt haben muessen: sie huepften bis zu zwei Meter hoch durch die Fussgaengerzone, sehr zur Belustigung aller Passanten.&lt;br /&gt;Um 16 Uhr ging ich in die St Andrews Cathedral in der Naehe meines Hostels, um dem "Contemporary Christmas Service" beizuwohnen. Es war super! Der Pfarrer trug statt eines Pinguinkostuems einen Anzug, war sehr locker und lustig und hat den Gottesdienst sehr unterhaltsam gestaltet, u.a. mit Anekdoten von Weihnachtsfesten in seiner Jugend.&lt;br /&gt;Auf der "Buehne" begleitete eine Band dieWeihnachtslieder, die gesungen wurden, deren Texte per Beamer auf eine Leinwand geworfen wurden, damit auch ja jeder mitsingen konnte. Wie beim Karaoke! Anschliessend ging der Pfarrer mit einem Mikrofon durch die Kirche und fragte, wer aus Uebersee zu Besuch sei. Es waren erstaunlich viele, und aus jedem vertretenem Land durfte ein Gast "Frohe Weihnachten" in seiner Muttersprache sagen. Das fand ich sehr schoen. Am Ende bekam jeder Besucher eine CD, auf der irgendetwas Weihnachtliches drauf ist (ich habe sie mir noch nicht naeher angeschaut) und Schokolade. Da koennte sich die Kirche in Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden;-)&lt;br /&gt;Abends feierte ich Weihnachten im Hostel mit zwei Deutschen aus meinem Zimmer, mit aus Deutschland eingetroffener Weihnachtspost, Keksen, Stollen, Kerzenschein und gesungenen Weihnachtsliedern. Eigentlich schoener als von der CD:-)&lt;br /&gt;Es war nur etwas komisch mit kurzem Rock, T-Shirt und Weihnachtsmannmuetze dazusitzen...&lt;br /&gt;Wir haben bis halb drei morgens gefeiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/867902/PIC_0221.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend lange schlief ich dann am 25.12. Viel wollte ich an diesem Tag sowieso nicht unternehmen. Da es sehr warm und sonnig war, beschloss ich, mit dem Bus nach Coogee, einem Sydneyer Stadtteil an der Kueste, zu fahren und den Kuestenwanderweg nach Bondi entlangzulaufen. Es war wunderschoen! Die beste Brandung war in Tamarama, wo auch der Strand sehr schoen war, nicht zu gross und auch nicht voll. Das Wasser war ueberall sehr klar.&lt;br /&gt;Am Bondi Beach war dagegen die Hoelle los, da dort auch eine Party mit schrecklich lauter Techno-Musik stattfand. Lustig war es aber, die Leute in Badesachen, und dann mit Santa-Muetzen oder Rentiergeweihen auf dem Kopf am Strand sitzen zu sehen. Einige sind sogar mit Muetze/Geweih geschwommen!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der 26.12. in Australien kein Feiertag ist, war alles wieder geoeffnet. An diesem Tag schaute ich mir sehr viel an: Hyde Park, Botanischen Garten, Australian Museum, Martin Place und Australia Square, usw. Genauso am 27.: Chinesischer Garten, Kings Cross, Paddington, Woolloomooloo, sowie das Outback Centre am Darling Harbour. Da um 17 Uhr eine kostenlose Didgeridoo-Show stattfinden sollte, blieb ich solange da. Und das Warten lohnte sich! Es war super! Der Kuenstler erzaehlte viel ueber sich, seine Geschichte und Familie, er erklaerte, wie man Didj spielt, und spielte drei Lieder. Dabei benutzte er seine Stimme und Haende, um Tiere nachzuahmen und somit eine Geschichte zu erzaehlen. Es war einfach klasse. Im Hintergrund liefen auf einer Leinwand Bilder aus dem Outback, vor allem aus dem Northern Territory: Red Centre und Kakadu.&lt;br /&gt;Ausserdem startete am 26.12. das beruehmte "Sydney-to-Hobart Yacht Race", bei dem Segelyachten in drei Tagen um die Wette von Sydney bis ganz runter nach Hobart im Sueden von Tasmanien, um die Wette segeln. So sass ich mit vielen weiteren Menschen unten am Hafen und wartete auf die Yachten, bis wir dann sahen, dass sie viel weiter "draussen" im Hafen starteten! So konnten wir das Ganze nur von Weitem beobachten. Besser als gar nicht, aber angekuendigt war ein Startpunkt viel weiter im Hafeninneren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28.12.: An diesem Tag sollte Anja, das deutsche Aupair aus Canberra, mit der ich mir seit einigen Monaten E-Mails geschrieben hatte, in Sydney ankommen. Da ich aber nicht wusste, um wieviel Uhr, fuhr ich vormittags zum Strand von Bronte, um eine Runde zu schwimmen. Die Brandung war sehr sehr gut, hohe Wellen und eine ganz gute Stroemung! Ein Stueckchen weiter draussen brachen sich die hoechsten Wellen, sodass ich dort ungefaehr eine Stunde herumschwamm. Nachmittags traf ich dann Anja im Hostel, und zusammen liefen wir an dem Tag noch ein bisschen durch die Stadt, zum Opernhaus und Circular Quay, zu den "Rocks" (dem historischen Stadtteil mit Haeusern aus der Kolonialzeit, direkt unten am Hafen) usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 29.12. hatten Katja (eine Deutsche aus meinem Hostelzimmer) und ich eigentlich geplant, zusammen abends in den Luna Park (einen Vergnuegungspark) zu gehen, und einige weitere Leute wollten noch mitkommen. Deshalb blieben Anja und ich tagsueber in der Stadt, um nicht zu spaet zurueckzukommen. Da sie noch nicht auf dem Sky Tower, war fuhr sie hinauf, und ich lief in der Zeit so ein bisschen durch die Stadt. Nachmittags waren wir zusammen nochmal in der Didgeridoo-Show, und es war genauso toll wie beim ersten Mal! Da es dann abends jedoch wie aus Eimern goss, fiel der Luna Park wortwoertlich ins Wasser. Daher verbrachten Katja, Anja, Dom (ein Australier) und ich den Abend mit Kartenspielen, u.a. "Wizard", das Katja aus Deutschland mitgebracht hatte und das sehr viel Spass machte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also verschoben wir den Luna Park auf den naechsten Abend. Tagsueber fuhren Anja und ich mit der Faehre nach Manly, wo wir uns etwas umsahen und den Strand besuchten. In einem Souvenirladen kaufte Anja sieben Kuschel-Roos, waehrend ich mich draussen ueber einen solarbetriebenen Weihnachtsbaum amuesierte.&lt;br /&gt;Abends war es dann auch trocken, sodass Katja, Anja und ich ueber die Harbour Bridge zum Luna Park spazierten. Mit einem "unlimited rides pass" konnten wir den ganzen Abend mit allen Fahrgeschaeften fahren! Es war spitze, bis auf die Tatsache, dass die beiden anderen gegen zehn Uhr wieder zum Hostel zurueckgingen. Ich blieb noch bis halb zwoelf, um den Pass auszunutzen:-) Vom Riesenrad z.B. hatte man einen tollen Ausblick auf die naechtlich beleuchtete Harbour Bridge, das Opernhaus und die Skyline, was sehr schoen aussah. Und von einem Fahrgeschaeft namens "Extreme Speed Machine" sah man das Ganze staendig ueber Kopf. Das hatte auch was:-)&lt;br /&gt;Es blieb auch tatsaechlich trocken, was wir uns auch fuer den naechsten Tag erhofften.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/267300/PIC_0433.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Hoehepunkt des naechsten Tages, des 31.12., war ganz eindeutig das Feuerwerk um Mitternacht! Da wir das natuerlich nicht verpassen wollten, brauchten wir einen guten Platz, von dem aus man eine uneingeschraenkte Sicht ueber den Hafen, zum Opernhaus und zur Harbour Bridge hin, haben konnte. Dieser Platz fand sich am Mrs Macquaries Point im Botanischen Garten, von dem wir gehoert hatten, dass man schon frueh da sein sollte, um ein Plaetzchen zu finden, da es DER Platz ueberhaupt sei! Nach dem Fruehstueck besuchten wir noch Woolies, um Verpflegung fuer den Tag einzukaufen, und gingen los. Am Eingang zum Botanischen Garten angekommen trauten wir unseren Augen nicht: die Schlange der wartenden Menschen war ca. 600 Meter lang, die komplette Zugangsstrasse entlang! Das wuerde Stunden dauern, da hineinzukommen (da man durch einen security check musste: Alkohol und Glasflaschen waren verboten). Doch ploetzlich kam jemand aus dem vorderen Ende der Schlange heraus auf mich zugelaufen und rief "Inken!". Es war Corinna aus meiner Fraser Island-Gruppe! Wenn das mal kein Glueck war!!! So mussten wir nur noch ca. 40 Minuten warten, statt einiger Stunden, da wir uns natuerlich zu ihrem Grueppchen gesellten... ein anderes Maedchen, das bei Corinna stand, hatte ich auch schonmal getroffen: im Ozzie Pozzie Backpackers in Port Macquarie! Australien ist doch klein...&lt;br /&gt;Im Garten waren noch nicht viele Leute, und wir fanden ein Plaetzchen auf dem Rasen ganz vorne am Wasser, sodass sich niemand mehr vor uns setzen konnte. Jetzt hiess es nur noch, elf Stunden auf das Feuerwerk zu warten...&lt;br /&gt;Um 13 Uhr fing der Countdown mit einem Kanonenschuss von Fort Denison aus an, und stuendlich zur vollen Stunde fand irgendetwas statt, z.B. einige historische Doppeldecker-Flugzeuge, die in Formationen ueber den Hafen flogen, oder abends beleuchtete Segelschiffe, die durch den Hafen fuhren, oder ein Loeschboot, das drei riesige Fontaenen verspritzte. So wurde es nicht langweilig! Nur knallheiss war es, da wir in der prallen Sonne sassen/lagen. Selbst beim einfachen Nichtstun im Liegen floss der Schweiss. Jede kleinste Wolke oder leichteste Brise war da eine willkommene Abwechslung! Gegen 17 Uhr bezog sich dann der Himmel, juhu!!!&lt;br /&gt;Als es dann wirklich so weit war, war das Feuerwerk einfach grandios: abgeschossen von der Harbour Bridge, von verschiedenen Schiffen im Hafen und von Wolkenkratzern in der City... wunderschoen!!! Durch die anderen 24999 Leute um mich herum war die Stimmung auch super, auch wenn es krachend voll war! Es war einfach toll, aber wahrscheinlich: einmal und nie wieder...:-) Direkt vor Mitternacht wurde irgendwie ein Countdown auf den Brueckenpfeiler projiziert, und alle zaehlten laut mit, bis es dann soweit war: 2007!!!&lt;br /&gt;Zusammen mit Silvester wurde auch das 75-jaehrige Jubilaeum der Harbour Bridge gefeiert, das in diesem Jahr faellig ist. Daher stand die Nacht unter dem Motte "A Diamond Night in Emerald City". Um Mitternacht wurde dann gleichzeitig zum Feuerwerk noch ein grosser Diamant aus Leuchtschnueren am Brueckengitter aktiviert.&lt;br /&gt;Da Anja gleich ins Hostel zurueckwollte, um ins Bett zu gehen; ich jedoch nicht, blieb ich noch auf, ging ins Internetcafe und feierte noch mit einigen Maedels aus meinem Zimmer weiter.&lt;br /&gt;Dementsprechend muede war ich auch am naechsten Morgen, da ich erst gegen sechs Uhr im Bett war (aber es wird ja schliesslich nur einmal 2007, nicht wahr:-), und somit hatte ich keine Lust, Neujahr gross was zu unternehmen.&lt;br /&gt;Deshalb fuhr ich nur zum Strand von Tamarama, um ein bisschen in den Wellen zu schwimmen und munter zu werden, was auch klappte! Nachmittags hiess es dann auch schon packen, da ich am naechsten Morgen um 7.45 Uhr nach Canberra weiterfahren wuerde...&lt;br /&gt;Schoen war's in Sydney, aber gleichzeitig freute ich mich auch schon darauf, endlich wieder aus der Grossstadt herauszukommen. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116765030046176571?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116765030046176571/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116765030046176571' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116765030046176571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116765030046176571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2007/01/sydney.html' title='Sydney'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116758408967287997</id><published>2006-12-31T08:12:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T07:32:43.374-07:00</updated><title type='text'>Blue Mountains</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/819478/PIC_0055.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/145031/PIC_0055.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 17.12. fuhr ich also mit einem Doppelstockzug von Sydney nach Katoomba, einem gemuetlichen ruhigen Dorf in den Blue Mountains. Die Fahrt dauerte ca. zwei Stunden und war nicht besonders aufregend. Bis auf die Tatsache, dass man die Lehnen der Sitze individuell ueber die gesamte Sitzflaeche hinwegschieben konnte, sodass man selbst entscheiden konnte, ob man vorwaerts oder rueckwaerts faehrt!&lt;br /&gt;In Katoomba quartierte ich mich in der "Blue Mountains YHA" ein. Diese war sehr schoen und haeuslich; sie schien auf Wanderer ausgerichtet zu sein.&lt;br /&gt;Sonntag deckte ich mich nur im Supermarkt mit Verpflegung fuer die Woche ein (endlich lohnte es sich mal wieder, selbst zu kochen, da ich laenger als eine oder zwei Naechte blieb!) und schaute mich ein bisschen im Dorf um. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass mir Katoomba gefiel. Es wirkte wie ein Ueberbleibsel aus vergangenen Jahrzehnten, mit aeltlichen verblichenen Laden- und Haeuserfronten, nostalgischen roten englischen Telefonzellen, einem richtigen "Landbaecker" etc...&lt;br /&gt;Abends, als es dunkel war, lief ich zum Echo Point, um die "Three Sisters" anzuschauen, die dann beleuchtet sein sollten. Die "Three Sisters" sind drei nebeneinander stehende Sandsteinfelstuermchen, um die es eine Sage bzw Legende der Aboriginals gibt, und die wohl die bekannteste Sehenswuerdigkeit der Blue Mountains sind. An diesem Abend wirkten sie nicht sehr imposant, die "Scheinwerfer" waren sehr schwach, und im fahlen Licht sah man nicht so sehr viel. Trotzdem war der Spaziergang in der angenehm kuehlen und frischen Abendluft sehr schoen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag unternahm ich wieder nicht viel, ausser, mir die 'Three Sisters' bei Tageslicht anzuschauen. Und siehe da: im rechten Licht wirkten sie viel beeindruckender! Nachteil war, dass bei Tageslicht der Echo Point, der Aussichtspunkt, von dem aus man auf sie blickt, von vor allem Fotos schiessenden Japanern ueberfuellt war.&lt;br /&gt;Da Katoomba auf dem Hochplateau liegt, und die Ortsgrenze auch gleichzeitig die Grenze des Plateaus ist, kann man von diversen Aussichtspunkten aus ins Regen- und Eukalyptuswald bewachsene Jamison Valley hinabblicken. Ist die Sicht gut, kann man unheimlich weit sehen, es ist einfach toll. Tief unter sich sieht man die gruenen Baumkronen des Regenwaldes, ueber denen ab und zu strahlend weisse Kakadus fliegen, und wenn man in die Ferne schaut, vor allem morgens und abends, verliert sich alles in dem blauen Dunst, von dem die Berge ihren Namen haben. Dieser Dunst entsteht dadurch, dass die unzaehligen Eukalyptusbaumblaetter das aetherische Eukalyptusoel ausduensten. Dieser Oeldampf ist blaeulich, und von Millionen von Baeumen zusammen, vereint sich alles zu einem blauen Nebel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag bin ich dann aber endlich gewandert: zum "Einwandern" habe ich eine kuerzere mittelschwere Route gewaehlt. Zuerst ging's ueber die "Giant Staircase", 890 Stufen, hinab ins Jamison Valley. Die Treppe war zum Teil sehr sehr steil und sehr eng; ab und zu waren es auch einfach nur Felsen, ueber die man hinabkletterte, ohne richtige Stufen.&lt;br /&gt;Unten im Tal lief man ca. eine Stunde eben durch den Regenwald, in dem auch viele Farnbaeume stehen, bis man zur "Scenic Railway", der steilsten Eisenbahn der Welt, kommt. Mit dieser fuhr ich wieder hoch auf's Plateau. Das war ein Erlebnis! Es war wirklich unglaublich steil, und wenn man genau das dachte, wurde es nochmal ein Stueck steiler! Ausserdem fuhr die Bahn ganz schoen schnell hinauf. Die maximale Steigung waren 52 Grad, d.h. dass man auf 1m Entfernung 1,27m an Hoehe gewinnt. Unglaublich! Unten am Tal-Bahnhof standen ein paar Oesterreicher, die darueber diskutierten, ob 52 Grad moeglich seien, und wenn ja, warum es dann so eine Bahn nicht in den Alpen gibt.&lt;br /&gt;Nachmittags ging ich noch ins Kino in Katoomba, um mir "The Edge", einen Film ueber den Nationalpark und das Weltnaturerbe der Blue Mountains anzusehen. Darin ging es vor allem um die erst kuerzlich entdeckten ca. 40 Wollemi (?) Pines, Baeume, von denen man dachte, sie seien seit 40 Millionen Jahren ausgestorben. Der Standort wird allerdings geheim gehalten, um sie zu schuetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch wollte ich eine laut Wanderfuehrer schwierige Tageswanderung unternehmen. Da ich aber, als ich morgens aus dem Fenster blickte, nichts sah, verwarf ich den Plan fuer diesen Tag. Es war so neblig draussen, dass man keine 100 Meter weit sehen konnte und die Sicht im Canyon oder von oben in den Canyon ungefaehr null gewesen waere. Daher blieb ich in Katoomba und tat nicht viel, ausser mir nachmittags "Santa Clause 3 - The Escape Clause" im Kino anzuschauen. Dabei kam sogar ein bisschen Weihnachtsstimmung auf, und als ich dann aus dem Kino in den Nebel hinaustrat und die Naesse und "Kaelte" geradezu spuerte, war es gleich etwas adventlich;-) Man konnte wirklich die Wassertropfen des Nebels auf der Haut spueren und auf der Jacke sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag sah es morgens einigermassen gut aus, sodass ich beschloss, die Tageswanderung zum "Ruined Castle" in Angriff zu nehmen. Der Weg war wunderschoen; wirklich schwierig allerdings nur an drei Stellen insgesamt, da steil und glitschig und schmal. Aber es ging recht gut. Ruined Castle selbst ist ein einzelner Berg, der aus dem Tal aufragt, und der frueher wohl mal mit dem Plateau verbunden war. Auf dem Gipfel stehen verwitterte Felsen und Felsentuerme, die wirklich ein bisschen wie verwitterte Burgruinentuerme aussehen. Auf den hoechsten konnte man sogar hinaufklettern, da umliegende Felsen, Felsritzen und -vorspruenge genug Moeglichkeiten zum Festhalten boten. Die ca. 1 qm grosse Oberflaeche war ganz eben, sodass ich dort oben Mittag ass und den 360-Grad-Rundumblick genoss. Ganz in der Ferne sah man sogar einen der Staudaemme, die Sydney mit Wasser versorgen.&lt;br /&gt;Der Rueckweg war ein anderer als der Hinweg, etwas kniffliger, da es ueber eine erodierte "land slide" ging, einen Felshang, auf dem alles irgendwie, wenn noch nicht weggerutscht, am Wegrutschen war und man keinen guten Halt hatte.&lt;br /&gt;Am Ende nahm ich wieder die Scenic Railway hoch auf's Katoomba-Plateau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war auch schon die Woche in den Blue Mountains kurz zusammengefasst; am Freitag, dem 22.12., fuhr ich vormittags wieder mit dem Zug zurueck nach Sydney, wo ich die naechsten 10 Tage verbringen wollte, unter anderem also auch Weihnachten und Silvester.&lt;br /&gt;Und wie es in Sydney war, erfahrt ihr nach der naechsten Maus... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DAS BILD SOLLTE NICHT HIER SEIN, da es nicht gedreht werden kann!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116758408967287997?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116758408967287997/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116758408967287997' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116758408967287997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116758408967287997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/blue-mountains.html' title='Blue Mountains'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116713294622908577</id><published>2006-12-26T03:19:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T07:34:18.197-07:00</updated><title type='text'>Sydney, Carols in the Domain</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/513777/PIC_0632.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/993462/PIC_0632.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich in der Sydney Central YHA, praktischerweise direkt am Hauptbahnhof, eingecheckt hatte, lief ich nachmittags ein bisschen durch die Strassen von Sydney, allerdings nicht bis zum Hafen/Opernhaus.&lt;br /&gt;Nach der Woche im Outback waren der ganze Verkehr, der Laerm und die vielen Menschen hier in der Grossstadt richtig unangenehm.&lt;br /&gt;Abends fand dann das statt, wofuer ich diesen Tag nach Sydney gekommen war: "Carols by Candlelight" im Botanischen Garten.&lt;br /&gt;Das ist eine australische Tradition, und sieht in etwa so aus, dass viele Menschen sich nach Einbruch der Dunkelheit in einem Park versammeln und, jeder mit einer Kerze bewaffnet, zusammen Weihnachtslieder singen.&lt;br /&gt;Hier in Sydney war das Ganze richtig organisiert, da es das groesste seiner Art in Australien ist, und auch landesweit im Fernsehen uebertragen wurde.&lt;br /&gt;In "The Domain", einem Teil des Botanischen Gartens, war eine Buehne aufgebaut. Um acht Uhr abends ging es dann los. Nacheinander traten verschiedene Choere und Solisten auf und sangen, vom Orchester begleitet, Weihnachtslieder. Wir Zuschauer/-hoerer sassen davor auf Decken auf der Wiese. Angeblich waren es 100.000 Leute, jedenfalls war der Park gut voll:-)&lt;br /&gt;Viele sangen die Lieder mit, und es klang sehr gut.&lt;br /&gt;Als es dunkel wurde, zuendete jeder seine Kerze an, sodass der Park von Tausenden von Kerzen erleuchtet war. Es war wunderschoen, zumal ich einen leicht erhoehten Platz auf einem Mini-Huegel hatte.&lt;br /&gt;Unter den Liedern, die gesungen wurden, waren u.a. "Silent Night, Holy Night" , "Joy to the World", "Jingle Bells", "O Holy Night", "O Tannenbaum", die englische Verson von "Jerusalem", und "The first Noel".&lt;br /&gt;Dank Chor kannte ich die meisten Texte, und manchmal habe ich einfach auf Deutsch mitgesungen:-)&lt;br /&gt;Es war so schoen. Einmal fing es leicht an zu regnen, aber da wurden dann einfach die Capes ausgepackt und weitergesungen!&lt;br /&gt;Den Abschluss bildete ein Feuerwerk, zu dem die "Hymn of Joy" ("Ode an die Freude") gesungen wurde, ganz oft hintereinander, und immer lauter und voller werdend. Es war klasse; ab und zu hatte ich eie Gaensehaut, weil es so schoen war!&lt;br /&gt;Am naechsten Tag, Sonntag den 22.Dezember, verliess ich Sydney vorerst wieder, um mit dem Zug in die Blue Mountains zu fahren...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116713294622908577?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116713294622908577/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116713294622908577' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116713294622908577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116713294622908577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/sydney-carols-in-domain.html' title='Sydney, Carols in the Domain'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116633639659647120</id><published>2006-12-16T22:00:00.000-08:00</published><updated>2008-02-14T05:55:41.785-08:00</updated><title type='text'>Leconfield</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/105462/PIC_0528.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/722815/PIC_0528.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Tage auf der Farm sind vorbei - leider, leider. Von Montag bis Freitag wohnte ich mit den anderen Kursteilnehmern auf einer Farm mitten im Nichts, im Outback von New South Wales. Dort, wo die Hauptverbindungsstrasse ein staubiger steiniger Weg ist, der sich ueber die Huegel windet und wo abends absolute Stille herrscht, wenn die Tiere ruhig sind und auf der Farm alle schlafen.&lt;br /&gt;Sonntag abend fuellte sich die YHA in Tamworth mit der Ankunft des Zuges aus Sydney explosionsartig. Etwa 40 Leute waren wir insgesamt, 20 fuer meinen fuenftaegigen Kurs, und 20, die einen elftaegigen Kurs belegen wuerden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag wurden wir gegen neun Uhr morgens von Tim, dem Boss und Leiter der Kurse, und Besitzer der Farm, in einem kleinen Bus abgeholt. Nach zwei Stopps bei einem Second-Hand-Laden (wo wir Arbeitskleidung kaufen konnten, um unsere normalen Klamotten zu schuetzen) und bei einem "bottle shop" (Drogenverkauf=Alkohol und Zigaretten, da normale Supermaerkte keinen Alkohol verkaufen duerfen. Sollte man auch in Deutschland einfuehren.). Anschliessend ging's erstmal eine halbe Stunde ueber normale Strassen Richtung Farm, dann nochmal eine Dreiviertelstunde ueber eine sehr holprige, unasphaltierte (wie oben beschriebene) "Strasse".&lt;br /&gt;Nachdem wir unser Gepaeck in den Schuppen, in dem wir alle schlafen wuerden, gebracht und uns farmgerecht umgezogen hatten, gab's fuer alle Tee, im Billy-Kessel ueber'm Lagerfeuer gekocht. Nach einer Vorstellungsrunde (Name, Nationalitaet, Reiterfahrung, weitere Reiseplaene) ging's auch schon los. (Uebrigens wurden hier zum ersten mal die Deutschen (wir waren drei) zahlenmaessig uebertroffen: es waren fuenf Hollaender dabei, und sieben Australier. Dazu zwei Daenen und zwei Schweden).&lt;br /&gt;Als erstes bekamen wir jeder "unser" Pferd fuer die Woche zugewiesen, gefolgt von einer Demonstration, wie man Halfter/Geschirr/Sattel an-/auflegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/374576/PIC_0586.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Und dann hiess es auch schon, auf die Pferde, fertig, los, und ab ging's. Das kam fuer uns Reitanfaenger etwas ueberstuerzt, da wir quasi keine Ahnung hatten, wie man ein Pferd lenkt, antreibt etc. Zweieinhalb Stunden lang trotteten die Pferde hintereinander her, sodass wir ein Bruchstueck des riesigen Farmareals zu sehen bekamen (und einen Vorgeschmack auf das, was in den naechsten Tagen noch kommen wuerde: vor allem viel Zeit auf dem Ruecken der Pferde).&lt;br /&gt;Nach diesem Ritt war ich von meinem Pferd ("Billy") nicht besonders angetan: er war SO faul und langsam, dass ich staendig irgendwo 100 Meter hinter den anderen entlangzockelte. Zumal ich ja nicht wusste, was man da so macht oder wie man das Pferd dazu bewegt, schneller zu laufen, da ja alle Pferde anders trainiert sind. Mistvieh:-)!&lt;br /&gt;Da die Farmkueche nur aus Kuehlschrank und Waschbecken besteht, wurde alles Essen in extrem schweren, schwarzen gusseisernen Tiegeln ueber'm Lagerfeuer gekocht, das von morgens bis abends brennt. Der letzte, der ins Bett geht, muss es mit Wasser loeschen.&lt;br /&gt;Das Essen war sehr, sehr lecker!!!&lt;br /&gt;Bei Ankunft wurde uns erzaehlt, dass wir entweder im Schuppen schlafen koennten, in dem ca. 18 aus Holz selbstgebaute Doppelstockbetten standen und es auch recht gemuetlich war, oder in swags draussen irgendwo auf der Wiese.&lt;br /&gt;Ein "swag" ist etwas typisch australisches: eine Art Ueberschlafsack aus schwerem, regendichten Canvas, in dessen Boden sich eine dicke Schaumstoffmatte befindet. Da ich, seit ich in Australien bin, in einem solchen schlafen wollte, nahm ich mir vor, gleich in der ersten Nacht draussen zu schlafen (im Schuppen hielt sich zudem die Hitze des Tages sehr gut). Leider konnte ich abends, nach einer gemuetlichen Runde am Lagerfeuer, die swags jedoch nicht finden, sodass ich quasi gezwungen war, auf dem Doppelstockbett zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen, nachdem zwei Farmarbeiter die Pferde auf ihrer riesigen huegeligen Weide mit Gelaende-Motorraedern zusammengetrieben hatten, mussten wir, bewaffnet mit Geschirr oder Halfter, dorthinlaufen und unser Pferd einfangen. Anschliessend zu seinem Platz in der Naehe der Sattelkammer fuehren, striegeln, Hufe ueberpruefen und gegebenenfalls auskratzen, und satteln. Das ging besser, als ich dachte, und mit Hilfe von Bree, einer netten Kursteilnehmerin aus Victoria, die viel Erfahrung mit Pferden hat, war es kein Problem.&lt;br /&gt;So gesattelt und reitfertig liessen wir die Pferde erstmal an ihren Plaetzen, da eine zweistuendige Unterrichtseinheit ueber Natural Horsemanship auf dem Programm stand. Das ueberspringe ich jetzt, da ich es auf Deutsch nicht richtig erklaeren koennte. Genauso wie den Reitstil: in Deutschland unterscheidet man wohl zwischen "Englisch" und "Western" (???), hier reitet man in australischem Stil, der keinem von beiden aehnelt, aber doch Elemente von beiden vereint.&lt;br /&gt;Nach dieser wirklich sehr interessanten Stunde + Reitunterricht bekamen wir gezeigt, wie man die Hufe eines Pferdes mit Hufeisen beschlaegt, bevor wir uns selbst daran versuchen sollten. Mein Part war das Feilen der Hufe. Dazu benutzt man eine riesige Feile, wie man sie fuer Holzarbeiten verwendet. Zum Glueck hielt das Pferd einigermassen still.&lt;br /&gt;Als Naechstes lernten wir, wie man eine Peitsche knallt und ein Lasso benutzt. Das mit dem Knallen habe ich nicht besonders gut hinbekommen, mein Knall war ziemlich leise. Allerdings glaube ich jetzt, nach ein paar unfreiwillig selbst verschuldeten Peitschenhieben, erahnen zu koennen, wie sich die Sklaven und die Straeflinge, die nach Australien transportiert wurden, gefuehlt haben muessen...;-)&lt;br /&gt;Die Arbeit mit dem Lasso war sehr viel angenehmer. Geuebt wurde an einer zweikoepfigen Kuh (einem zwei Meter langen Holzzaun, an dessen Enden je ein Kuhschaedel hing).&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen spielten wir ein paar "Natural Horsemanship"-Spiele mit unserem Pferd, bevor wir losritten. Ueber einen Huegel zu einer riesigen Schafweide, die sich ueber mehrere Huegel und Senken zog). Aufgabe war, die Schafe zusammenzutreiben, und einen Weg entlang zur Strasse, diese entlang, und schliesslich die Herde in einen kleinen Pferch direkt neben den Gebaeuden der Farm, zu treiben. Das hat sehr viel Spass gemacht, und dank des Unterrichts am Vormittag hatte ich mein Pferd besser im Griff. Langsam war es trotzdem, aber ich bekam es dazu, dorthinzulaufen, wo ich es haben wollte;-)&lt;br /&gt;Wir ritten hufeisenfoermig hinter der Herde her, die wir durch Rufen und generellem Laerm vor uns herscheuchten. Wir loesten die Aufgabe, ohne dass ein Schaf ausbuexte.&lt;br /&gt;Im Pferch sollten die Schafe erstmal zur Ruhe kommen, bevor wir uns weiter mit ihnen beschaeftigen wuerden. Fuer uns stand erstmal ein Wettrennen auf dem Programm! Und zwar auf dem Ruecken unserer Pferde. In einer kleinen Arena wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, und das Ganze sah dann aus wie ein Staffellauf. Ich trieb Billy hart an, denn er fing sogar an zu traben, etwas, das ich vorher noch nie gemacht hatte. Trotzdem gewann die andere Gruppe:)&lt;br /&gt;Anschliessend liessen wir unsere Pferde fuer den restlichen Tag in Ruhe, sattelten sie ab und fuehrten sie auf die Weide zurueck, wo wir sie freiliessen. Wir selbst gingen zum Schafpferch zurueck, und bekamen etwas ueber die Haltung von Schafen erzaehlt, sowie demonstriert, wie man ein Schaf faengt und seine Gesundheit und Alter prueft. Das war sehr lustig und hat riesigen Spass gemacht!!!&lt;br /&gt;Nachdem wir wussten, wie man ein Schaf faengt, mussten wir zwei Tiere aus der Herde herausholen und auf je einen Ute hieven. Dann teilten wir uns auf, sodass auf der Ladeflaeche jeden Utes ein Schaf und ca. zehn Leute sassen, alle bemueht, dass Schaf festzuhalten, da ihm die ganze Situation sichtlich nicht geheuer war. Das ging aber ganz gut, da wir in der tiefen Wolle einen guten Griff hatten.&lt;br /&gt;So fuhren wir ueber die "Strasse" zur naechsten Farm, die Tims (Besitzer und Leiter) Vater gehoert, und wo es ein Schurstall gibt. Zu viert mussten wir je ein Schaf eine schmale Holztreppe hinauftragen. Dann zeigten uns Ivan und Fiona, zwei Angestellte, wie man ein Scaf schert, bevor wir selbst Hand anlegen durften. Am Ende hatten wir in etwa zwei Kubikmeter loser Wolle und zwei sehr viel schlankere, oelig-glibschige Schafe, da sich das Lanolin-Oel scheinbar direkt ueber der Haut befindet. Nun wurde es erst knifflig, denn wir mussten diese glibschigen Schafe erst wieder die Treppe hinuntertragen, und dann versuchen, sie festzuhalten, waehrend wir auf dem Ute zu unserer Farm zurueckfuhren! Am Ende sass ich fast auf dem Schaf drauf;-)&lt;br /&gt;Der Abend endete damit, dass alle Interessierten dabei zusehen konnten, wie ein Schaf geschlachtet und auseinandergenommen wurde. Zum Glueck ging es ganz schnell: Kehle durch und das war's. Das Auseinandernehmen war recht spannend, wie eine Anatomie-Stunde, da wir alles erklaert bekamen. Das Schaf hing kopfueber an einem von der decke des Sheds baumelnden Haken und Ivan, der das Ganze durchfuehrte, machte es mit viel Humor: es wollten nicht alle zusehen (zu seinem Unverstaendnis); er sagte grinsend: "well, take a seat, grab a beer, and enjoy the show!". Zuerst kam das Fell ab, dann wurde der Bauch aufgeschnitten, sodass die Organe zum Vorschein kamen. Als er die Lunge mit einem Stueck Luftroehre herausschnitt, kam gerade Tim vorbei und meinte grinsend, es sei immer ein Riesenspass, wenn jemand die Lungen durch die Luftroehre aufpuste und sie somit atmen liesse. Da von den Teilnehmern keiner wollte, sagte Ryan, ein Backpacker, der seit sechs Wochen auf der Farm arbeitete, er wolle es probieren. Er blies in die Luftroehre wie in einen Strohhalm, und es klappte! Nicht besonders gut, weil Ivan beim Zerlegen ein kleines Loch hineingeschnitten hatte, aber ein bisschen sah man es doch.&lt;br /&gt;Alles endete damit, dass Ivan fragte, wer gut im Baseball oder Tennis sei. Marieke aus Holland meldete sich und somit durfte sie mit einem grossen Messer den Kopf abschlagen, als Leckerbissen fuer die Hunde.&lt;br /&gt;Entgegen unserer Erwartungen gab es an dem Abend kein Schaf zu essen, aber es war wieder sehr lecker, was da ueber'm Feuer fuer uns zubereitet worden war. In dieser Nacht wollte ich nicht im Swag schlafen, da es die ganze Zeit regnete und der Boden sehr aufgeweicht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch hatten die Pferde ihren Ruhetag. Vormittags stand etwas auf dem Programm, das sich "pasture improvement" nannte, als Verbesserung der Weideflaeche. Wir hatten zwei Optionen, "graben" und "spruehen". Ich dachte mir, ich weiss, wie man graebt, also waehlte ich spruehen, da ich es mir interessanter vorstellte. War es nicht. Drei Stunden lang liefen wir in einer Reihe ueber einen Huegel, hin und her, bewaffnet mit Latexhandschuhen, Gesichtsmaske und einer 5l-Flasche, in der ein pinkfarbenes Gift hin und her schwappte. Trotz der Hitze und des wolkenlosen Himmels (45 Grad in der Sonne?) mussten wir lange Hosen, geschlossene Schuhe und ueber'm T-Shirt etwas Langaermliges tragen. Es war leichter zu ertragen, als ich gedacht hatte. Wahrscheinlich hatte ich mich die letzten zwei Tage schon etwas an die Hitze gewoehnt, die doch sehr viel staerker war als an der Kueste. Aber im Outback ist die Luft auch trockener, sodass es besser zu ertragen ist.&lt;br /&gt;Die Handschuhe bliesen sich richtig auf, da sie voller Wasser waren.&lt;br /&gt;Das Gift war mir auch nicht so geheuer. Opfer waren gelbe Blumen, die, wenn von Pferden gefressen, diese krank machen bzw. die Pferde sogar daran sterben koennen.&lt;br /&gt;Der Nachmittag war schon besser; wir bauten einen Zaun. Zuerst faellten wir einen Baum, schaelten ihn, und stiessen ihn wie einen Schlitten den Hang hinunter. Unten wurde er in drei ca. drei Meter lange Teile zersaegt, die wir auf den Ute hieven mussten. Ganz schoen schwer! Ryan und ich sassen auf den Staemmen, um sie vor'm hin- und herrollen zu bewahren, waehrend die anderen laufen mussten. Dann teilten wir uns in drei Gruppen auf. Meine grub ein Loch in den trockenen, steinharten Lehmboden und steckte anschliessend das groesste der Stammstuecke hinein, womit wir einen Eckpfosten hatten. Die Metall-Zwischenpfosten standen schon. Eine andere Gruppe spannte Draht, und wir bauten noch einen Stuetzpfeiler fuer unseren Pfosten.&lt;br /&gt;An diesem Nachmittag sah ich zum ersten mal eine Rotrueckenspinne ("redback spider").&lt;br /&gt;Dieser Tag war sehr interessant, aber die Arbeit war auch recht hart.&lt;br /&gt;Und in der folgenden Nacht schlief ich zum ersten Mal im Swag. Es war toll, der Sternenhimmel im Outback ist grandios, zumal der Mond erst gegen vier Uhr morgens zum Vorschein kam und alles etwas erhellte. Nachts hoerte man nur ab und zu die Geraeusche der Tiere, sonst war es absolut still. Ab und zu wurde ich von kleinen Regenschauern etwas im Gesicht nass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag war meiner Meinung nach der beste Tag! Nach dem Einfangen, Satteln etc. der Pferde und einiger "Natural Horsemanship"-Spiele ritten wir gleich morgens los (nachdem wir uns Sandwiches fuer's Mittagessen gemacht hatten, das in Form von Picknick ausfallen wuerde). Wir ritten ca. zwei Stunden ueber steile Huegel, bis zu einer verteilten Rinderherde. Nachdem wir uns Dienstag an Schafen probiert hatten, mussten wir heute Rinder zusammentreiben, was um einiges schwieriger war, aber auch sehr viel Spass machte! Und ich war stolz auf Billy, da ich ihn oefters dazu bekam, steile Haenge hochzuklettern, um z.B. ein ausreissendes Kalb zu jagen.&lt;br /&gt;Wir trieben die Herde ungefaehr drei Stunden vor uns her, zu einem abgelegenen Pferchsystem. Dort war unsere erste Aufgabe, nachdem sich die ganze Herde im gleichen Pferch befand, die Kaelber von den ausgewachsenen Kuehen zu trennen und in einen anderen, angrenzenden Pferch zu treiben. Mit dicken Stoecken bewaffnet machten wir uns ans Werk. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis es geschafft war. Nachdem wir die Kaelber in einem abgesonderten Pferch hatten, ueberprueften wir ihre Augen. Diejenigen mit Anzeichen einer Krankheit bekamen ein Puder in die Augen gestreut, dass die Heilung verbessern sollte.&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen erzaehlte Tim uns ueber die Haltung von Rindern, ueber verschiedene Rassen und Krankheiten.&lt;br /&gt;Naechster Punkt der Tagesordnung war ein Lasso-Wettkampf, bei dem wir echte Kaelber benutzten. Erste Aufgabe war, das Lasso aus drei Metern Entfernung ueber den Kopf des Kalbes zu werfen, zweite Aufgabe, aus vier Metern, und dritte Aufgabe war, ein rennendes Kalb zu fangen. Ich kam bis zur Runde drei, das rennende Kalb fing ich leider nur an den Hinterbeinen, nicht am Kopf;-)&lt;br /&gt;Anschliessend lernten wir etwas, das sich calf wrestling nennt. Zu zweit mussten wir ein Kalb einfangen und auf die Seite auf den Boden legen. Das ist sehr schwer, und diese Kaelber sind staerker und schwerer, als man vielleicht denkt. Bree und ich nahmen uns zusammen eins vor, ich war am Schwanz, Bree am Kopf. Ich zog am Schwanz und stemmte meine Hacken in den Boden, und trotzdem zog mich das Kalb ein paar Meter weit, bis Bree den Kopf herumdrehte, ich die lose Haut an den Flanken ergriff und wir auf "drei" das Kalb hochhievten, in der Luft drehten, und auf die Seite warfen. Das muss sehr lustig ausgesehen haben. Bei den anderen war es zumindest so, und solange man zuschaute, war man nur am Lachen;-) Aber es macht dann fast noch mehr Spass, es selbst zu tun!&lt;br /&gt;Nachdem jedes Zweierteam ein Kalb "besiegt" hatte, wurden einige der Kaelber in der gleichen Position gebrandmarkt und einige kastriert. Woraufhin Marieke (Krankenschwester) sagte, in dem Menschenkrankenhaus, in dem sie im OP arbeitet, machten sie es ganz genauso wie hier bei den Kaelbern...&lt;br /&gt;Nach einer Demonstration, wie Hunde trainiert werden und wie sie Kuehe zusammentreiben, ritten wir nach einem langen Tag zurueck zur Farm. Zwoelf Stunden waren wir unterwegs gewesen.&lt;br /&gt;Abends durfte, wer wollte, die ueber'm Feuer gebratenen Kalbshoden probieren. Schmeckte ein bisschen wie das schwabbelige Fett an Steaks. Nicht besonders gut, aber auch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. In dieser Nacht schlief ich wieder draussen im Swag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag regnete es morgens in Stroemen. Als erstes mussten wir sattel, Zaumzeug und alles, was aus Leder ist, mit geschmolzenem Lammfett (woher kam das nur....) einoelen, um es vor dem Bruechigwerden zu schuetzen. Dann fragte Tim uns, ob wir wieder picknicken wollten, da es sein koennte, dass es bis mittags regnete, oder ob wir mittags zur Farm zurueckkommen wollten. Auf die Frage: "Who wants to have lunch in the rain?" meldeten sich Marieke, Bree und ich, auf die Gegenfrage nur zwei andere, und der Rest hatte keine Meinung. Also picknickten wir wieder. Nach einigen Spielen mit unserem Pferd (wie jeden Tag) ritten wir los, wieder ca. zwei Stunden lang, bis zu einem Wasserloch. Dort durfte, wer wollte, sein Pferd schwimmen. Es hatte aufgehoert zu regnen, war auch nur gemaessigt warm, aber ich wollte es ausprobieren. Wir waren zu fuenft.&lt;br /&gt;Etwas weigerte sich Billy schon, aber dann ging es. Ich musste rueckwaerts ins Wasser laufen, Billy am Zuegel haltend, und ihn bis zur Mitte locken, wo es so tief war, dass er schwimmen musste. Mit einer Hand hielt ich die Zuegel und fuehrte ihn, mit der anderen krallte ich mich in seiner Maehne fest und schwamm nebenher. Es war toll, erfrischend und eine einzigartige Erfahrung! Zweimal durften wir es machen, bevor wir Mittag assen.&lt;br /&gt;Anschliessend ritten wir zur Farm von Tims Vater, auf deren Gelaende wir ein paar Spiele auf dem Ruecken der Pferde spielten. Wir teilten uns wieder in unsere beiden Gruppen vom Dienstag auf. Erstes Spiel war im Slalom um fuenf Stangen herum, und geradeaus wieder zurueck. Wieder wie Staffellauf. Diesmal gewannen wir. Beim "geradeaus zurueck" trieb ich Billy so sehr an, dass er wieder trabte! Juhu:-)!&lt;br /&gt;Das dritte und letzte Spiel, das den Gewinner entscheiden wuerde, war sehr knifflig. In vier hintereinander aufgestellten, hohlen Stangen steckte ein kleiner Stock drin. Zuerst mussten wir geradeaus zur letzten Stange reiten, den Stock herausziehen, zurueck zur ersten, darum herum, wieder zur letzten, den Stock hineinstecken. Von dort aus zur vorletzten Stange, das gleiche Spiel, dann zur zweiten, das gleiche Spiel, bis zur ersten. Dann war der Naechste dran.&lt;br /&gt;Da ich jetzt wusste, dass Billy einfach nur faul war, aber sehr wohl schneller konnte, nahm ich ihn wieder hart ran und konnte sogar einiges an Zeit herausholen, was meine Vorgaengerin vergeudet hatte (sie war auch deutsch, sehr willenlos und antriebslos, sass bei jedem Ritt nur auf dem Ruecken ihres Pferdes aber tat nichts, lenkte es nicht, trieb es nicht an, nichts. Und dann meinte sie immer nur mit monotoner Stimme :"I don't know what my horse is doing now."). Das Rennen war sehr, sehr knapp, aber am Ende gewann unsere Gruppe!&lt;br /&gt;Der Nachmittag war optional, entweder konnten wir zur Farm zurueckreiten, unser Pferd versorgen und uns dann dort ausruhen, oder wir konnten nochmal zwei Stunden mit Tim reiten gehen, und dabei wuerden Trab und Galopp eingegliedert werden. Ratet, wozu ich mich entschloss...:-) Ich verstand nicht, dass nur acht Leute, davon vier erfahrene Reiter, mitkamen! Ich haette mich glaube ich gelangweilt, wenn ich den Nachmittag einfach nur auf der Farm herumgesessen haette! Und es hat einen Riesenspass gemacht!!!!! Das glaubt man gar nicht! Trab war schwieriger als Galopp, weil man sich dem Rythmus des Pferdes anpassen und sich in den Steigbuegeln auf und ab druecken musste. Beim Galopp stand man die ganze Zeit in den Steigbuegeln und stuetzte sich mit den Haenden auf dem Nacken des Pferdes ab.&lt;br /&gt;Es war einfach toll, auch wenn ich den Stock, den ich zum Antreiben des faulen Billy hatte, benutzen musste, damit er galoppierte! Dann hielt er aber die ganze Strecke durch!!!&lt;br /&gt;Im Schritt ritten wir zurueck zur Farm, von wo aus es mit dem Bus zurueck nach Tamworth ging. Es war sehr schade, die Farm und die Einsamkeit/Abgeschiedenheit zu verlassen, denn es war dort wunderschoen. Spaeter unterhielt ich mich mit Wendy aus Holland darueber, die es ganz genauso empfand.&lt;br /&gt;Nach einer (notwendigen!) Dusche im Hostel (alles war staubig, staubig, staubig!) ging die Gruppe mit Ausnahme der zwei anderen Deutschen im noblen Services Club essen. All you can eat-Buffet! Lecker!!! Vor allem das Dessert-Buffet... *schleck*&lt;br /&gt;Nach dem Essen gingen wir noch in zwei verschiedene Pubs, erzaehlten, und erlebten das Tamworther Nachtleben. Diese Nacht war sehr kurz, da um 3.30 Uhr mein Wecker klingelte, weil ich zum Bus laufen musste, der mich in sieben Stunden nach Sydney bringen wuerde. Zum Glueck war er, wie schon auf der Hinfahrt, sehr leer, da sich nicht viele Backpacker auf die Inlandroute verirren, sondern an der Kueste bleiben. Somit hatte ich eine ganze Viererreihe fuer mich und konnte mich zum Schlafen lang hinlegen.&lt;br /&gt;Der Sonnenaufgang aus dem Busfenster war wunderschoen, und vormittags fuhren wir sogar durch Nebel und vorbei an Huegeln, in denen die Wolken ganz schwer, tief und grau hingen und scheinbar nicht loskamen.&lt;br /&gt;Um 13.20 Uhr erreichten wir Sydney und als ich aus dem Busfenster den ersten Blick auf die Skyline und besonders den Sydney Tower warf, ueberkam mich ein sehr seltsames Gefuehl, als ob ich das alles kannte...&lt;br /&gt;Jetzt ist meine Internet-Nutzungszeit fast vorbei, sodass ich ueber Sydney einen neuen Artikel verfassen werde... vielleicht morgen...oder uebermorgen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116633639659647120?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116633639659647120/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116633639659647120' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116633639659647120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116633639659647120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/leconfield.html' title='Leconfield'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116571793445749788</id><published>2006-12-09T18:32:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:05:13.617-07:00</updated><title type='text'>Coffs Harbour &amp; Port Macquarie</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/521265/PIC_0382.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/446004/PIC_0382.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Abends kam ich um halb zehn in Coffs Harbour an und wurde erfreulicherweise vom YHA-Bus abgeholt. Da es am naechsten Tag gegen drei Uhr weitergehen sollte, hatte ich einen Vormittag Zeit, um mir die Stadt anzuschauen. Und die Zeit hat gereicht! Dieser Zwischenstopp hat sich wirklich nicht gelohnt. Zu Fuss dauert es ewig, von A nach B zu kommen, da die Stadt vermutlich auf Autofahrer ausgelegt ist. Ausser einer tollen Jugendherberge gibt es viel Wasser zum Baden (Straende und einen Frischwasser-Bach), was ganz schoen ist, was es aber auch ueberall sonst entlang der Kueste gibt. Die Stadt ist im Grossen und Ganzen ein Industriegebiet mit einer Marina.&lt;br /&gt;Pluspunkt war Aldi, wo ich mir eine Packung Zimtsterne gekauft habe, die ich , mit Weihnachtsmannmuetze auf dem Kopf, am Strand liegend genuesslich verspeiste. Sie haben bei der Waerme besser geschmeckt als gedacht! Aber "Zimtsterne von Mutter Hand gesaegt" schmecken wirklich immer noch am besten;-)!&lt;br /&gt;Und dann gibt es in Coffs noch eine grosse Banane aus Kunststoff und Fiberglas, die urspruenglich Touristen in die Stadt locken sollte (weil es dort sonst nichts Interessantes gibt).&lt;br /&gt;Ich war zwar in Byron Bay "gewarnt" worden :"Don't go to Coffs Harbour, it's not worth it" - recht hatten sie! Aber irgendwann war dann auch drei Uhr, und damit Zeit, weiter die Kueste runter nach Port Macquarie zu fahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Stadt war viel schoener, da koennte man auch laenger bleiben. Das Hostel, in dem ich geschlafen habe, war ganz klein und sehr gemuetlich, wie bei Mutti. Die Herbergseltern waren sehr nett und herzlich, jeder wurde persoenlich zum Zimmer gebracht und bekam eine "Hausfuehrung". Auch die Atmosphaere war angenehm, es gab einen kleinen Innenhof mit Holztischen und -baenken, Palmen und Haengematten, und kaum, dass man sass, setzte sich jemand zu einem und fing ein Gespraech an.&lt;br /&gt;Da das Hostel kostenlos Fahrraeder auslieh, machte ich davon Gebrauch und fuhr einen ganzen Tag lang Fahrrad, da die Stadt sich weiter erstreckte, als man vielleicht gedacht haette.&lt;br /&gt;Ich fuhr zuerst immer an der Kueste entlang, von Strand zu Strand, erspaehte fuenf Delphine im Meer, die in die gleiche Richtung schwammen, in die ich fuhr, immer parallel zur Kueste, bis zum Leuchtturm. Von dort aus fuhr ich landeinwaerts zu einem "Aussichtspunkt", von dem man allerdings nicht viel sah. Anschliessend ging es zum einzigartigen Koala-Krankenhaus.&lt;br /&gt;Das war Port Macquarie. Abends musste ich frueh ins Bett, weil mein Wecker um 3.30 Uhr klingeln wuerde, da ich dann zur Bushaltestelle laufen musste, um ueber Newcastle nach Tamworth zu fahren.&lt;br /&gt;Dort, im wolkenlosen, 40 Grad heissen Tamworth, sitze ich jetzt gerade im Internetcafe und freue mich auf den morgen beginnenden Jackaroo- und Jillaroo-Kurs;-)&lt;br /&gt;Die YHA hier ist sehr schoen und wird von einer Frau gefuehrt, was man merkt;-)&lt;br /&gt;In Newcastle hatte ich sechs Stunden Aufenthalt. Vier Stunden lang habe ich mir die Stadt angesehen, die viele tolle alte Haeuser, teilweise noch aus der Kolonialzeit, besitzt, die leider aber alle miteinander sehr heruntergekommen und vernachlaessigt sind. Insgesamt wirkt die Stadt sehr europaeisch. Sogar den Weihnachtsmann habe ich dort am Steuer eines Busses gesehen!&lt;br /&gt;Die letzten zwei Stunden lag ich auf einer Wiese neben der Hafenmole und schaute den Segelbooten zu, die in der Hafeneinfahrt hin und her kreuzten.&lt;br /&gt;Abends sass ich nochmal fuenf Stunden im Bus nach Tamworth und sah von dort aus einen tollen "laendlichen" faszinierenden Sonnenuntergang...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116571793445749788?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116571793445749788/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116571793445749788' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116571793445749788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116571793445749788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/coffs-harbour-port-macquarie.html' title='Coffs Harbour &amp; Port Macquarie'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116537180019532656</id><published>2006-12-05T18:22:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:11:24.051-07:00</updated><title type='text'>Byron Bay</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/864615/PIC_0347.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/418080/PIC_0347.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gestern stand ich erst um halb neun auf und hatte damit zehn Stunden geschlafen, so lange wie schon ewig nicht mehr. Nachholbedarf von Fraser Island...&lt;br /&gt;Da um elf Uhr ein Shuttlebus nach Nimbin losfuhr, kaufte ich mir ein Ticket, und - fuhr nach Nimbin.&lt;br /&gt;Dieses kleine Dorf liegt im Hinterland von Nord-New South Wales, und jeder, der "Nimbin" hoert, denkt an Gras. Also Hasch. Das Dorf ist naemlich der einzige Ort in Australien, in dem es (fast) legal ist, Marihuana zu konsumieren. Also legal ist es nicht, aber die Polizei kuemmert sich nicht drum.&lt;br /&gt;Angefangen hatte es in den 70er-Jahren, als Hippies und Studenten aus ganz Australien das Dorf fuer ihr "Aquarius"-Festival aussuchten, in dem sie die alternative Lebensweise und die Ideen des "New Age" feierten.  Dieses Event hatte einen enormen Einfluss auf das Dorf, welches noch heute ueberwiegend von Hippies und Alternativen bewohnt ist.&lt;br /&gt;Es gibt dort eine "Hanf-Botschaft", die sich dafuer einsetzt, dass Hasch legalisiert wird, und waehrend ich die Hauptstrasse entlanglief, wurde mir viermal "Marijuana, Cookies" angeboten...;-)&lt;br /&gt;Sogar die Kinder dort sehen aus wie kleine Hippies!&lt;br /&gt;Aber es dreht sich nicht alles nur um Drogen, was allerdings nicht viele Leute wissen.&lt;br /&gt;Zum Beispiel hat Australiens groesste Gesellschaft fuer Alternativ-Energien (Rainbow Company oder so aehnlich)wie Solarenergie, Wasserkraft oder Windenergie in Nimbin ihren Sitz. Das Haus ist der Wahnsinn; es produziert alle Energie, die es braucht, und gibt sogar noch etwas an umliegende Haeuser ab. Ausserdem existiert dort der weltgroesste "permaculture garden", in dem Kurse gehalten werden, wie man "permaculture" betreibt. Im Grossen und Ganzen laeuft es so, dass man keine Chemikalien oder irgendetwas anderes Kuenstliches auf die Pflanzen giesst. Vielmehr pflanzt man verschiedene Arten, die sich unterstuetzen und gegenseitig die Naehrstoffe geben, die sie brauchen... faszinierend!&lt;br /&gt;Anschliessend besuchten wir noch (von weitem) die Nimbin Rocks, eine heilige Staette der lokalen Aboriginals, und eine Kerzenfabrik, die ein Hippie in den 70er-Jahren in seinem Wohnwagen gruendete, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen.&lt;br /&gt;Ehrlich, ein Dorf wie dieses gibt es nicht noch einmal. Ein ganzes Dorf, das nach den gleichen Prinzipien lebt, sehr umweltbewusst ist... aber keine Sekte oder so;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen fuenf Uhr waren wir zurueck in Byron, sodass noch genug Zeit war, um zum Leuchtturm und dem oestlichsten Punkt des australischen Festlandes zu laufen. Der Weg dorthin war wunderschoen, schmal und steil und ging immer rauf und runter, aber auch viel laenger als gedacht.&lt;br /&gt;Der Sonnenuntergang an sich ueber den Bergen war leider etwas wolkenverhangen.&lt;br /&gt;Da es hier in New South Wales Sommerzeit gibt, war es schon acht Uhr, als die Sonne unterging, sehr ungewohnt. Zurueck im Hostel packte ich meinen Rucksack fuer die naechste Etappe um, da immer noch die Fraser-Island-Sachen im kleinen Rucksack waren und im Grossen dadurch ein Riesen-Chaos herrschte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der 6.12. (Nikolaus!!!), wovon man hier aber nichts mitkriegt. Da mein Bus nachher erst um halb fuenf faehrt, ueberlegte ich, was ich heute mache. Die Entscheidung fiel relativ leicht, da so viel Zeit war: ich gehe Drachenfliegen!!!&lt;br /&gt;Somit stand ich heute um zehn Uhr morgens auf einem kleinen Holzpodest in der Naehe des Leuchtturms, befestigt an Peter, dem Profi, und dem Drachen ueber uns, und schaute hinab auf den Wald und den Strand weiter unten. Auf Kommando rannten wir die paar Meter uebers Holzpodest bis zur Kante, und -woooo-hoo- flogen durch die Luft, bzw glitten ganz sanft im Wind, hin und her, rauf und runter... Einmal haetten wir fast die Baumkronen streicheln koennen.&lt;br /&gt;Ein tolles Gefuehl!!! Leider fehlte es etwas an Thermik, sodass der Flug nicht sehr lang war, dafuer aber toll!!!!!! Auch die Landung war ganz sanft, am Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und jetzt sitze ich im Peterpans Reisebuero am Computer und habe immer noch drei Stunden Zeit, bis der Bus faehrt. Somit werde ich mich gleich nochmal mit einem der kostenlosen Boogieboards, die das Hostel verleiht, in die Wellen stuerzen. Und dann geht's ab nach Coff's Harbour! Hoo Roo!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116537180019532656?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116537180019532656/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116537180019532656' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116537180019532656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116537180019532656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/byron-bay.html' title='Byron Bay'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116522235359706899</id><published>2006-12-04T00:43:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:28:46.415-07:00</updated><title type='text'>Fraser Island</title><content type='html'>c&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/523233/PIC_0067.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/610390/PIC_0067.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wow!!!&lt;br /&gt;Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll...&lt;br /&gt;Gestern Nachmittag sind wir von Fraser Island zurueckgekommen, nach zweieinhalb Tagen im Paradies. Diese Insel ist sooooo schoen! Ich kann jetzt hier so viel schreiben, wie ich moechte, ich kann naechstes Jahr Fotos zeigen, aber dabei werden weder die ganze Schoenheit der Insel, noch die Atmosphaere, noch der ganze Spass, den meine Gruppe hatte, komplett rueberkommen.&lt;br /&gt;Und wir hatten richtig viel Glueck mit dem Wetter!!! Am Tag vor unserer Abfahrt regnete es von morgens bis abends (als wir auf dem Sandblow waren und die Klippen heruntergeklettert sind, sodass wir vollkommen durchnaesst wurden:-), und gestern abend fing es wieder an und regnete die ganze Nacht. Aber die drei Tage, die wir auf der Insel waren, waren trocken!&lt;br /&gt;Die Gruppe war gut gemischt: drei Deutsche, zwei Englaender, eine Kanadierin, ein Amerikaner, zwei Irinnen und ein Schweizer; alle zwischen 19 (ich war das Kueken;-) und 32. Wir haben uns richtig gut verstanden, sodass der Ausflug ein voller Erfolg wurde.&lt;br /&gt;Am Nachmittag vor der Abfahrt mussten wir an einem Briefing teilnehmen, in dem wir ein bisschen was ueber die Insel erfuhren, und ueber sicheres Camping und 4WD-Fahren.&lt;br /&gt;Freitag Morgen fing dann der Spass an: nach einem gratis Pancake-Fruehstueck musste sich die Gruppe im Hinterhof des Hostels einfinden (insgesamt waren es fuenf Gruppen, je à zehn oder elf Personen). Wir bekamen Listen in die Hand gedrueckt und von Merve, dem enthusiastischen Vermieter der Jeeps, alle moeglichen wichtigen Dinge erklaert.&lt;br /&gt;Dann mussten wir packen: Essen und Getraenke in zwei riesige "eskies" (=Kuehlboxen), Geschirr etc. in Plastikkisten und alles andere wie Taschen, Isomatten, Zelte usw. lose. Alles musste aufs Dach des Autos (welches ich auf den Namen "Dolphin Joe" taufte, da auf seiner Seite ein paar schon sehr ausgeblichene Delfine aufgemalt waren) geschnallt (auf eine extra Plattform mit kleinem Gelaender) und mit einer Plane verschnuert und gesichert werden.&lt;br /&gt;Nachdem dies getan war, wurden alle potenziellen Fahrer der Gruppe noch einmal in die Geheimnisse des 4WD-Fahrens eingewiesen.&lt;br /&gt;Gegen elf Uhr ging es dann los: in Kolonne fuhren wir, von Merve begleitet, zur Faehre. Da diese einfach am Strand anlegte, bekamen wir hier schonmal einen Vorgeschmack aufs im-Sand-fahren. Nach einer siebenminuetigen Ueberfahrt zur Insel, waehrend der wir ein Stueck von einem Delfin begleitet wurden, konnte das Abenteuer losgehen: wir waren auf der Insel!!!&lt;br /&gt;Als erstes fuhren wir ca. eine Stunde den 75-Mile-Beach entlang, bis wir zum Abzweig kamen, der zum Lake McKenzie fuehrt. Das war ein Spass auf dem Inland-Track! Die "Strasse" bestand aus tiefem und weichem Sand, in dem sich unglaublich viele Schlagloecher, Schwellen etc. verbargen. Hier wurde klar, warum auf der Insel nur Allradfahrzeuge erlaubt sind.&lt;br /&gt;Neben dem Fahrer sassen zwei Leute vorne, die anderen sieben sassen sich auf zwei Laengsbaenken hinten gegenueber. Besser als Achterbahn!!!;-)&lt;br /&gt;Fuer die 17 Kilometer zum Parkplatz am See brauchten wir nochmal eine gute Stunde. Nach einem leckeren Mittagessen mitten im Wald ging es runter zum See, welcher wunderschoen ist: extrem klares Wasser, das die ersten fuenf bis zehn Meter sehr flach ist und tuerkis-hellblau leuchtet, dann aber abrupt tief wird und dunkelblau in der Sonne strahlt. Der Strand ist schneeweiss. Dazu ist der See von Wald umrandet, wunderschoen. Als wir alle im Wasser waren, sahen wir unseren ersten Dingo: er kam aus dem Gebuesch, lief schnurstracks zum Wasser, trank in aller Ruhe, und verschwand dann wieder. Dingos sind die "Wappen"tiere Fraser Islands: dort leben die reinsten Tiere in ganz Australien, da durch die Abgrenzung vom Festland und des Haustierverbots auf der Insel, da Nationalpark, keine Kreuzungen mit domestizierten Hunden entstehen konnten.&lt;br /&gt;Nach ca. einer Stunde im See, dessen Wasser schoen erfrischend war und in dem wir auch eine kleine Wasserschildkroete sahen, die ein Schnorchler auf seiner Hand heraufgeholt hatte, ging es weiter, da wir vor Dunkelheit unseren ausgewaehlten Campingplatz erreichen wollten und auf dem Weg noch in Eurong, einer der drei Siedlungen auf der Insel, Eis fuer den esky besorgen mussten.&lt;br /&gt;Nach ungefaehr anderthalb Stunden waren wir zurueck auf dem 75-Mile-Beach, dem Oststrand der Insel, dem wir nach Norden folgten.&lt;br /&gt;Waehrend der Fahrt und am See hatten wir Spass mit den beiden Wasserpistolen, die Tim mitgebracht hatte, da wir uns selbst gegenseitig im Auto nassspritzten, oder versuchten, bei entgegenkommenden Fahrzeugen in die Fenster hineinzuspritzen. Teilweise mit Erfolg!&lt;br /&gt;Reaktion einer kompletten Jungs-Gruppe war daraufhin ein zum Fenster hinausgestreckter blanker Hintern;-)&lt;br /&gt;Abends campten wir, wie fast alle anderen Gruppen auch, ca. zehn Kilometer noerdlich von Eurong. Die "Campingplaetze" sind nur ausgewiesene Flaechen, auf denen campen erlaubt ist, aber ohne alles: kein Wasser, keine Toiletten, keine Feuerstelle. Richtig natuerlich. Sein Gescheaft verrichtet man irgendwo in den Duenen, und Abendessen kocht man auf dem Campingkocher, den wir mitbekommen hatten. Die beiden Irinnen uebernahmen das Kochen, waehrend wir die Zelte aufbauten und zwischen Auto und Baum mit Hilfe einer grossen Plane einen Windschutz spannten, da vom Meer eine gute Brise herueberwehte.&lt;br /&gt;Nach Abwasch des Geschirrs und der Toepfe im Meer mit Hilfe von Sand und Salzwasser (Spuelmittel wuerde extreme Schaeden anrichten, und Sand und Meerwasser sind genauso gut) sass unsere Gruppe noch zusammen und erzaehlte. Tim, der Kalifornier, hatte Glowsticks mitgebracht, die man zu Armbaendern zusammenstecken konnte, sodass wir in der Dunkelheit immer wussten, wo sich wer aus unserer Gruppe befand;-) Abends sah ich einen Dingo, der um unsere eskies schlich und nach Futter suchte. Nach einem Klatschen in die Haende und einem scharfen "Go home, dingo!" verschwand er lautlos im Busch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen ging es weiter nach Norden, vorbei am Maheno Shipwreck und dem suesswasserfuehrenden Eli Creek, die wir am Nachmittag besuchen wollten, zum noerdlichsten Punkt unseres Trips: Indian Head. Ganz ueberraschend taucht auf einer Insel, die nur aus Sand besteht, ein riesiger Felsen auf, der ins Meer hineinragt. Man kann hinauf laufen, ungefaehr 50 Meter hoch, und blickt von oben direkt ins klare Meer. Dieser Punkt ist fuer seine Meeresbewohner beruehmt, und wir hatten Glueck und sahen Delfine, Haie, Rochen, Schildkroeten und Fischschwaerme. Beeindruckend!!! Da das Wasser so klar ist kann man sie super von oben sehen. Nachdem wir eine Weile auf den Felsen zugebracht hatten brauchten wir erstmal eine Abkuehlung, da die Sonne schon morgens brannte. Ein Stueck weit noerdlich des Indian Head sollte es eine Badestelle namens "Champagne Pools" geben, zu der wir hinlaufen wollten.&lt;br /&gt;Nach ca. 40 Minuten am Strand entlang und nochmal zehn Minuten ueber einen Huegel rueber waren wir da: mehrere Felsenpools, in die Meerwasser hineinschwappt, wenn sich groessere Wellen an den Felsen brechen. Eine richtig schoene Abkuehlung in der Hitze! Sogar einige Fische schwammen in den Pools, die wohl von den Wellen heruebergespuelt worden waren. Zum Glueck keine Quallen, Haie etc..;-)&lt;br /&gt;Nach der Rueckkehr zum Auto am Indian Head ging es wieder nach Sueden am Strand entlang, vorbei am Maheno Shipwreck, an dem wir spaeter zelten wollten, zum Eli Creek.&lt;br /&gt;Der ist klasse! Ein Frischwasser-Bach, der ganz klar ist und relativ schnell fliesst. Ueber einen Holzsteg kann man bachaufwaerts laufen, und sich dann auf dem Ruecken zur Muendung treiben lassen. Heather (Kanadierin) und ich haben es ausprobiert, und siehe da, es klappte!&lt;br /&gt;Anschliessend bin ich noch einmal mit Sara, Tim und Jules durchgelaufen.&lt;br /&gt;Leider konnten wir dort, wo wir urspruenglich zelten wollten, nicht hin, da sich unweit der Stelle etwas landeinwaerts ein riesiges Buschfeuer entwickelt hatte. Der ganze Himmel war voller Rauch und hin und wieder konnte man sogar vom Strand aus Flammen sehen.&lt;br /&gt;Selbst die Sonne leuchtete durch den Rauch in einem unwirklichen grellen Orange. Das war sehr beeindruckend, aber natuerlich wollten wir nicht so dicht am Rauch campieren. Deshalb fuhren wir noch etwas weiter und schlugen unsere Zelte ein bis zwei Kilometer suedlich des Schiffswracks auf.&lt;br /&gt;Nachmittags lief der "harte Kern" der Gruppe (alle bis auf die Irinnen und einen Englaender) zum Wrack hin. Hinein darf man nicht, das ist zu gefaehrlich, aber wenn man sieht, mit welcher Wucht sich die Wellen daran brechen und wie wild das Wasser im Wracksinneren sprudelt, dann moechte man da auch gar nicht hinein...&lt;br /&gt;Wir haben Glueck gehabt, es noch zu sehen, denn da es so rostig und morsch ist, soll es naechstes Jahr entfernt werden, weil es sowohl fuer Menschen als auch fuer Tiere eine Gefahr darstellt.&lt;br /&gt;Abends sassen wir wieder alle zusammen und haben erzaehlt, und mit Lagerfeuer waere es perfekt gewesen. Aber das ist auf der Insel verboten, und wir wollten nicht unbedingt ein Buschfeuer starten, nachdem wir das grosse Feuer gesehen hatten.&lt;br /&gt;An diesem Abend hatten wir zweimal Besuch von einem Dingo, der um unser Camp schlich. Um ein paar gute Fotos zu bekommen tat ich natuerlich genau das, was man nicht tun soll: ich ging in die Hocke. Der Dingo war davon aber unbeeindruckt, schien die Kamera aber auch nicht sonderlich zu moegen. Meine Gruppe war zum Glueck nicht so dingoscheu bzw -aengstlich wie die anderen Gruppen, die sie immer fortscheuchten und sich mit Stoecken oder Zeltstangen bewaffneten.&lt;br /&gt;Ein paar von uns verabredeten sich fuer vier Uhr morgens, um zum Wrack zu laufen und von dort aus den Sonnenaufgang anzusehen.&lt;br /&gt;Letztendlich waren dann nicht alle dabei, aber es war klasse. Ein Sonnenaufgang ueber einem Schiffswrack... richtig schoen. Nur der Rauch hing noch etwas in der Luft, was nicht so toll war, und uns oefters husten liess. Im Camp war es aber okay.&lt;br /&gt;Schon um fuenf Uhr war es in der Sonne knallheiss, sodass ich beschloss, nicht ins Zelt zurueckzugehen. Schlafen wollten wir alle nochmal, da wir am letzten Tag erst gegen halb neun aufbrechen wollten bzw. wir wegen der Flut nicht frueher losfahren konnten. Davor waere es nicht sicher gewesen, am Strand zu fahren, der Sand waere zu weich etc.&lt;br /&gt;Stattdessen kletterte ich auf die Gepaeckplattform des Autodachs und schlief dort noch ein bis zwei Stunden, bis es, trotz der angenehmen Brise dort oben, in der Sonne einfach zu heiss wurde.&lt;br /&gt;An diesem letzten Tag stand nur noch der Lake Wabby auf dem Programm. In der Siedlung Happy Valley kauften wir nocheinmal Eis und parkten dann am Strand, um die 1.8 Kilometer zum See zu laufen. Zuerst war es ein ganz schoener Weg, ein schmaler Pfad mitten durch den Wald. Dann jedoch wurde es anstrengend: ein Kilometer ueber Sandduenen rueber, und zwar mehr hoch als runter. Ab und zu kamen wir zu einer steilen Kante, hinter der es gute zwei bis drei Meter runter ging, um dann wieder erneut anzusteigen. Da hat es Spass gemacht, hinunterzuspringen, der Sand war so weich, dass es kein Problem war. Dort kann man wirklich das Gefuehl bekommen, man sei in der Wueste. Nur Sand! Und dann, ploetzlich, blickten wir von oben auf einen kleinen, flaschengruenen See: wir waren da! Noch eine letzte steile Duene hinunter, und wir waren am Wasser.&lt;br /&gt;Der See ist wunderschoen, direkt von Wald umrandet (bis auf die Seite an der Duene), und das Wasser ist tiefgruen. Das Bad im See war wunderbar erfrischend, aber das Beste war: die steile Sandduene endete direkt an der Wasserkante. Was taten wir also (d.h. drei aus unserer Gruppe): wir rollten seitwaerts die Duene hinunter (ganz schoen schnell!!!), bevor wir mit einem Platsch im Wasser landeten. Das war ein Spass! Leider wird vorausgesagt, dass dieser See durch Verdunstung und Versandung in vier Jahren verschwunden sein soll.&lt;br /&gt;Der Rueckweg war viel weniger anstrengend, es ging zwar wieder durch den tiefen weichen Sand, aber ueberwiegend abwaerts.&lt;br /&gt;Dann mussten wir uns entscheiden, ob wir erst zur Faehre fahren sollten und dort Mittag essen, oder am Strand essen und dann zur Faehre. Wir entschieden uns fuer ersteres, da wir die 1.30pm Uhr-Faehre nehmen sollten. Und natuerlich musste am Ende noch was kommen: wir steckten im Sand fest! Direkt dort, wo die Faehre anlegen sollte! Wir wollten umdrehen, und dabei drehten die Reifen durch und gruben sich immer weiter in den Sand hinein. Aber nach einem Vor- und Zurueck und dadurch, dass alle anschoben, kamen wir relativ schnell frei, fuhren auf die Faehre, sahen wieder einen Delfin, und assen schliesslich unser Mittagessen auf dem Festland, bevor wir das Auto zurueckbrachten. Ein super Ausflug, fand die ganze Gruppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist einfach erstaunlich, wieviel man lernen kann, in drei Tagen mitten in der Natur.&lt;br /&gt;Nachdem wir alles abgeladen hatten checkten wir wieder im Hostel ein, bezogen unsere Zimmer (in meinem waren sonst nur Jungs aus anderen Gruppen, die mit uns auf der Insel waren. Sie bemitleideten mich sofort, dass ich in einem reinen Jungs-Zimmer schlafen sollte, waren aber sehr nett. Ausserdem hatten sie Coldplay-Musik laufen, schonmal sehr sympathisch;-).&lt;br /&gt;Da sich fuer die Dusche eine Schlange gebildet hatte, huepften Heather und ich erst in den Pool, und dann ging ich nochmal zum Strand, kletterte die Klippen zum Sandblow hoch (um ein paar Fotos zu machen), stellte dabei fest, dass hoch komplizierter ist als runter, und ging ueber den Sandblow (schon wieder tiefer weicher Sand, hilfe!) und die Strassen des Dorfes zurueck.&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Unterhaltung mit Sara kam ich dann endlich dazu, zu duschen, bevor sich die Gruppe zum Abendessen im Hostel traf. Obwohl wir alle recht muede waren, blieben Sara, Tim, Jules, Simon und ich noch relativ lange auf, erzaehlten und spielten Billard (nach australischen Regeln, die manchmal einleuchtender sind als die, nach denen ich bisher gespielt habe).&lt;br /&gt;(Ach ja, das war der erste Advent. Fiel mir ein, als ich in der Nachmittagssonne vom Sandblow zuruecklief und ueber Wale nachdachte;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen nahm ich meine pitschnasse Waesche von der Leine, die ueber Nacht leider nicht getrocknet war, da es in Stroemen geregnet hatte, packte alles zusammen und fuhr mit dem Premier-Bus erst nach Brisbane, und von dort aus weiter nach Byron Bay.&lt;br /&gt;Rainbow Beach ist so schoen, dass ich dort sehr viel laenger haette bleiben koennen, auch wenn es ganz klein und ruhig ist.&lt;br /&gt;Da ich in Brissie zwei Stunden Umsteigezeit hatte, ging ich nochmal zum Foodcourt in der Queen Street Mall, um Mittag zu essen. Das war schon ein merkwuerdiges, wenn auch sehr vertrautes Gefuehl, durch die Strassen von Brisbane zu laufen. Aber der grosse Weihnachtsbaum in der Queen Street ist einfach haesslich und kitschig;-)&lt;br /&gt;Abends kam ich in Byron Bay an und wurde von meinem Hostel, dass ich von Brissie aus angerufen hatte, in einem Kleinbus abgeholt. Ich bekam sogar eine kleine Stadtrundfahrt, damit ich wusste, wo Woolies, der Strand, Bars etc sind. Das war vorgestern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116522235359706899?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116522235359706899/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116522235359706899' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116522235359706899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116522235359706899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/12/fraser-island.html' title='Fraser Island'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116486247421645876</id><published>2006-11-29T20:29:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:35:03.681-07:00</updated><title type='text'>Bundaberg No 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/789174/PIC_0020.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/573242/PIC_0020.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und ich war nicht mehr an der Tomatenmaschine!!!&lt;br /&gt;Am naechsten Tag brauchten uns Nielsens ueberraschend doch nochmal. Wir haben alle Pflanzen, die wir in den zwei vorherigen Tagen geschnitten hatten, gepflanzt.&lt;br /&gt;Das war recht angenehm; wir sassen dabei rueckwaerts auf einer Art Anhaenger hinter'm Traktor, und mussten in Rekordtempo die Pflanzenstuecke in sich schliessende Klauen einfuehren, die diese dann in die Erde befoerderten.&lt;br /&gt;Nach fuenf Stunden hatten wir 20 Reihen bepflanzt, und keine Spitzen mehr uebrig.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag wurden wir dann aber wirklich nicht gebraucht, und mussten deshalb auf eine Cherry-Tomaten-Farm. Immer noch besser als die riesige Tomatenfarm mit der beruechtigten Tomatenmaschine.&lt;br /&gt;Aber diese Arbeit war einfach oede. Achteinhalb Stunden auf einem Eimer sitzen, wobei man sich vorkam wie auf einem Dunny (=Plumpsklo), und vor sich eine gruene Wand, in der sich die kleinen Tomaten versteckten. Wir mussten alles pfluecken, was auch nur den leichtesten Gelbstich hatte, bis hin zu knallrot.&lt;br /&gt;Da wir pro Eimer (25l) bezahlt wurden, gab's keine Antreiber, die uns gehetzt haetten, sondern wir konnten quasi selbst entscheiden, wie viel wir arbeiten, und somit verdienen, wollten.&lt;br /&gt;Ich habe mir Zeit gelassen und zehneinhalb Eimer gefuellt, was ich gar nicht so viel fand. Meine Kollegin von der Suesskartoffelfarm hatte allerdings nur fuenfeinhalb Eimer, die Asiaten aber mindestens 15. Das sind richtige Arbeitstiere, die ernten die in einer Geschwindigkeit, das ist unfassbar! Fuer die ist es eine Strafe, Arbeit zu bekommen, bei der man nach Zeit bezahlt wird!&lt;br /&gt;Das Aergerliche war, das die Pflanzen mit irgendetwas besprueht waren, was auf der Haut schwarz wurde. Am Ende des Arbeitstages waren Haende und Arme rabenschwarz, und unter der Dusche faerbte sich der weisse Schaum gelb. Noch heute ist etwas davon auf meinen Haenden, was bis jetzt nicht abgegegangen ist!&lt;br /&gt;Den Tag danach, meinen letzten Tag in Bundaberg, habe ich mir freigenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern bin ich mit dem Greyhound-Bus nach Rainbow Beach gefahren, und wollte eigentlich heute schon mit einer Self-Drive-Tour nach Fraser Island rueber. Da ich aber nicht vorausgebucht hatte, sondern einfach so gekommen bin, wurde ich erstmal auf die standby-Liste gesetzt. Und bin natuerlich nicht mitgekommen. Dafuer wurde mir garantiert, dass ich morgen dabei bin. Dann geht's fuer drei Tage rueber auf die Insel!&lt;br /&gt;Gestern abend war ich noch mit ein paar anderen aus dem Hostel auf dem "Carlo Sandblow", einer riesigen Sandsenke auf einem nahegelegenen Berg. Wenn man darin steht, kommt man sich vor wie in der Wueste. Auf der einen Seite ist eine recht steile Kante, von der aus man direkt auf das Blaetterdach des angrenzenden Regenwaldes blickt.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite gehen Sandsteinklippen runter zum Strand, bestimmt gute 50 bis 100 Hoehenmeter (kann ich sehr schwer einschaetzen).&lt;br /&gt;Wir hatten an der Rezeption gefragt, ob wir da runter koennten, und am Strand zurueck, aber man sagte uns, ohne Kletterseil und -schuhe nicht. Also nahmen wir die Strasse zurueck.&lt;br /&gt;Heute war ich nochmal dort, mit drei anderen Maedels und einem Jungen, die alle noch nicht da waren. Tim fragte, ob wir nicht ueber die sandigen Klippen runterklettern wollten und am Strand zuruecklaufen. Es sah wirklich nicht sehr schwer aus, auch wenn es recht steil war, aber sehr sandig. Also haben wir es versucht, und es ging wirklich gut! Mehr Sand als Felsen, und seitlich rutschte man immer ein paar Meter weiter, bevor man wieder gebremst wurde. Nur einmal mussten wir ca. zwei Meter von einem Vorsprung auf den darunterliegenden sandigen Hang huepfen.&lt;br /&gt;Es hat richtig viel Spass gemacht!!! Und der Weg am Strand zurueck war auch definitiv schoener als an der Strasse!!!&lt;br /&gt;Ich werde das hier ins Gaestebuch schreiben, dass man da runter kann, auch ohne Kletterschuhe, am besten barfuss.&lt;br /&gt;Heute nachmittag haben wir ein Briefing fuer die Tour, die morgen frueh losgeht.&lt;br /&gt;Hoffentlich klart der Himmel bis morgen auf, im Moment ist es dicht bewoelkt und sprueht. Als wir vorhin von unserem Kletterabenteuer wiederkamen waren die Sachen von dem feinen Nieselregen richtig durchnaesst.&lt;br /&gt;Viel mehr kann man in Rainbow Beach nicht tun (ausser irgendwelcher Aktivitaeten, die aber alle wieder was kosten, wie z.B. kayaking, hang gliding etc., was aber heute alles wegen schlechten Wetters abgesagt wurde). Aber der Strand hier ist sehr schoen, und nach den zwei Wochen tropischem Meer ist es schoen, mal wieder Wellen zu haben!&lt;br /&gt;Jetzt ist es sowieso nur noch eine Stunde bis zum Briefing, und danach ist es auch schon Abend, Zeit zum Essen, zum Packen fuer Fraser, und dann zum Schlafengehen;-)&lt;br /&gt;Bis nach Fraser Island,&lt;br /&gt;Inken&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116486247421645876?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116486247421645876/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116486247421645876' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116486247421645876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116486247421645876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/bundaberg-no-2.html' title='Bundaberg No 2'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116443828149822776</id><published>2006-11-24T22:32:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:42:30.038-07:00</updated><title type='text'>Bundaberg</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/515138/PIC_0011.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/425103/PIC_0011.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So, die ersten drei Arbeitstage waeren geschafft! Und ich bin NICHT an der Tomatenmaschine!!!&lt;br /&gt;Sondern bei Nielsens, einem kleinen Familienbetrieb, gelandet. Eigentlich sind es nur ein Farmer und seine Frau, die sich ab und zu ein paar Backpacker bestellen, die ihnen dann bei der nicht-maschinellen Arbeit helfen.&lt;br /&gt;Und ich bin der Meinung, dass ich richtig Glueck gehabt habe! Im Gegensatz zu den Tomatenleuten, deren Transport um 4.20 Uhr losgeht, muessen wir erst um sechs Uhr weg.&lt;br /&gt;Am ersten Tag waren wir zu dritt, Julia und ich aus Deutschland, und "Dutchy" (aus Holland).&lt;br /&gt;Zuerst mussten wir auf's Feld, um Suesskartoffeln zu ernten. Das ist wirklich anstrengend, und am Anfang war mir der Bauer total unsympathisch, wie ein Sklaventreiber. Ausserdem befuerchteten wir, den ganzen Tag auf dem Feld stehen zu muessen! Es waren dann letztendlich nur zwei Stunden, die aber auch gereicht haben:-) Man muss sich naemlich breitbeinig ueber die Pflanzenreihe stellen und sich dann so weit nach unten beugen, dass man in der Erde wuehlen kann, um die Suesskartoffeln auszugraben. Und das geht in den Ruecken!!! Allerdings merkt man nach der Arbeit nichts mehr davon, nur solange, wie man sich bueckt.&lt;br /&gt;Vom Feld aus ging's dann in den Shed, wo die Kartoffeln maschinell (!) gewaschen und dann auf ein lustiges manuell betriebenes Drehkarussell geleitet wurden. Julia, Carolyn (die Farmersfrau) und ich mussten nun die Enden abschneiden und sie in Kartons verpacken, geordnet nach sechs verschiedenen Groessen. Das war am Anfang ganz schoen schwierig, Groesse und Gewicht zu schaetzen. Nach fuenfeinhalb Stunden war auch das geschafft, und nachdem wir aufgeraeumt und saubergemacht hatten, wurden wir vom Hostelbus abgeholt.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen staksten wir alle etwas merkwuerdig herum, da wir vom nach-vorne-gebeugt-auf-dem-Feld-stehen tierischen Muskelkater an der Oberschenkelrueckseite hatten (ich merke jetzt immer noch was davon!). Diesmal mussten wir ganze drei Reihen auf dem Feld abernten, nicht nur zwei wie am ersten Tag. Es war zwar gut, dass wir das gleich morgens gemacht haben, wenn es "noch nicht so heiss" ist -haha-, aber der Muskelkater hat das alles nochmal etwas erschwert.&lt;br /&gt;Und es war um einiges heisser als am ersten Tag, sodass Nielsen (der Farmer) alle halbe Stunde mit dem Ute die Reihen entlangfuhr und "Water!!!" bruellte.&lt;br /&gt;Hat mich sehr an 'Camp Green Lake' erinnert, fuer alle, die in meinem Englisch-Kurs waren  oder sonst das Buch 'Holes' von Louis Sachar kennen:-)&lt;br /&gt;Aber irgendwann waren auch diese drei Reihen abgeerntet, und es ging wieder in den Shed.&lt;br /&gt;Wie auch am ersten Tag habe ich mir den Platz am Drehkarussell gesichert, der am naechsten an der Saeuberungsmaschine lag, da immer wieder feine Wassertroepfchen heruebergesprueht kamen; schoen erfrischend!&lt;br /&gt;Diesmal ging es mit dem Sortieren schneller, da wir wussten, was zu tun war, und somit waren wir schon um halb eins fertig. Nach einer halben Stunde Mittagspause ("lunch" laut Carolyn, "dinner" laut Nielsen...) wurden wir zu einem anderen Feld gefahren, das noch total ueberwuchert war. Dort mussten wir eine Stunde lang Pflanzenenden abschneiden, eine oede Arbeit, wenn auch laengst nicht so hart wie das Suesskartoffeln ausgraben.&lt;br /&gt;Mit dabei war noch ein Kanadier, der schon fast ein Jahr in Australien ist und schon sehr viel mehr fruit-picking gemacht hat als wir anderen, und sich trotzdem am meisten beschwert hat... was wir Maedels natuerlich gleich als Anlass zum Necken genommen haben:-)&lt;br /&gt;Am zweiten Tag wurde der Farmer auch richtig sympathisch und hat sich viel mit uns unterhalten.&lt;br /&gt;Der groesste Unterschied ist allerdings, dass wir beim Ernten und Sortieren nach Zeit bezahlt wurden, beim Schneiden allerdings nach Anzahl!!! Pro Pflanze gibt's drei Cent, wir muessen sie in Buendeln von 50 Stueck links neben uns legen, und sie werden dann von Nielsen eingesammelt. Man kann also bedingt beeinflussen, ob man mehr oder weniger verdient.&lt;br /&gt;Und heute war's am Besten! Wir haben nur geschnitten, 18.000 Pflanzen war die Aufgabe. Wir waren zu viert, mit Carolyn fuenf.&lt;br /&gt;Nach dreieinhalb Stunden waren wir fertig, und hatten einen Tageslohn sicher! Das ist das Gute am Schnippeln: netterweise hat Nielsen uns ausgerechnet, als wir fertig waren und er von jedem die Pflanzenanzahl wusste, was wir pro Stunde verdient haben: ich lag an der Spitze mit 29,70 AUD:-) Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ich die zwei Tage davor siebeneinhalb Stunden fuer das Geld, das ich heute in dreieinhalb Stunden verdient habe, arbeiten musste!&lt;br /&gt;Allerdings geht diese Arbeit auch tierisch auf den Ruecken, und die Zeit war wirklich genug! Teilweise habe ich im Knien bzw Sitzen gearbeitet, und meine Jeans ist jetzt fuchsfarben statt hellblau:-)&lt;br /&gt;Erfreulicherweise waren wir somit schon wieder um zwoelf Uhr zurueck im Hostel!!!&lt;br /&gt;Ich bin mal gespannt, was morgen dran ist.&lt;br /&gt;"Smoko" (morning tea break) hatten wir im Garten von Nielsens, deren Haus direkt neben den Feldern liegt, und dort habe ich Bekanntschaft mit ihrer Katze gemacht. Ein goldiges Viech, das ganz wild auf Streicheleinheiten ist! Offensichtlich bekommt sie die nicht so haeufig. Ausserdem ist sie genauso wie Thea, gleiche Rasse, gleiches flauschiges Fell, gleiche niedliche Ohrhaare. Nur die Farbe ist anders, diese hier ist schwarz-braun-blond gescheckt. Aber goldig!!!:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schoene ist, dass man hier so viele verschiedene Nationalitaeten trifft. Zwar sind im Hostel wirklich sehr viele Deutsche, aber der Hollaender und der Kanadier sind ganz witzig, und es ist wirklich interessant, wenn man sich so unterhaelt, und was man alles dabei lernt!&lt;br /&gt;Der Kanadier erzaehlte, er sei Chemie-Student, was Julia gleich zu der Frage veranlasste, ob er denn schon gelernt haette, wie man eine Bombe baue. Als er dies verneinte, sagten wir beide wie aus einem Mund, das haetten wir sogar in der Schule schon gelernt!&lt;br /&gt;Lustig, wenn er jetzt nach Kanada zurueckfuehre und erzaehlte, in Deutschland lerne man in der Schule, wie man Bomben baut...:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist Sonntag, und wir hatten schon um zwoelf Uhr mittags Feierabend. Fuenf Stunden lang waren wir auf dem Feld, um die Enden, die wir die letzten zwei Tage geschnitten hatten, in ein neues Feld einzupflanzen, sodass wieder neue Suesskartoffeln daran wachsen! Das Angenehme an der Sache war, dass wir dabei rueckwaerts auf einem anhaengeraehnlichen Teil sitzen durften, dass hinter dem Traktor hergezogen wurde. Vor uns lag ein Berg Pflanzenenden, die wir in Rekordtempo in rotierende Klauen einfuehren mussten, bevor diese sich schlossen und sie in die Erde befoerderten. War schon lustig, das Teil! Nach 20 Reihen war Schluss, weil alle 18.000 Pflanzen aufgebraucht waren. Mittwoch brauchen Nielsens uns erst wieder, aber da habe ich vor, weiterzufahren, nach Fraser Island (um mich von der schweren Arbeit zu erholen;-). Deshalb weiss ich nicht, was wir vier die naechsten zwei Tage machen muessen. Hoffentlich geht's nicht aufs Tomatenfeld!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade eben war ich einkaufen, und als ich wiederkam, musste ich feststellen, dass irgendjemand Dreistes meine Milchgallone geoeffnet hat. Schweinerei! Naja, ist sowieso fraglich, ob ich die drei Liter in den letzten drei Tagen geschafft haette...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier im Hostel steht jetzt ein haesslicher Plastikweihnachtsbaum, der mit kitschigen Plastikengeln und Goldketten behaengt ist. Und meine Zimmergenossinnen haben sich heute auch einen kleinen Weihnachtsbaum gekauft, den sie nachher schmuecken wollen.&lt;br /&gt;Bisher hing unter der Decke "nur" eine Girlande aus Glanzpapier-Tanne, seit gestern ein grosser Papp-Weihnachts-Hampelmann an der Wand, und heute kam der Baum dazu... gut, dass unser Zimmer so geraeumig ist:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich melde mich entweder nochmal aus Bundaberg, oder ansonsten irgendwann nach Fraser Island. Hooroo!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116443828149822776?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116443828149822776/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116443828149822776' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116443828149822776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116443828149822776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/bundaberg.html' title='Bundaberg'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116418379944100175</id><published>2006-11-22T00:09:00.000-08:00</published><updated>2008-02-14T06:01:17.562-08:00</updated><title type='text'>Townsville&amp;Magnetic Island</title><content type='html'>Hallo, diesmal aus Bundaberg!&lt;br /&gt;Die Fahrt mit dem Greyhound-Bus von Cairns nach Townsville hat sich ganz schoen in die Laenge gezogen (sechs Stunden inkl. Fruehstuecks-Pause).&lt;br /&gt;Townsville selbst hat mir ganz gut gefallen, ein kleines, tropisches Städtchen, aber ein paar der Einheimischen waren seeeehr merkwuerdig!!!&lt;br /&gt;Zuerst habe ich einen Platz im Zug fuer den naechsten Tag nach Bundaberg gebucht, bevor ich mit der Faehre nach Magnetic Island gefahren bin. Diese kleine paradiesische Insel liegt acht Kilometer vor Townsville; die Faehrfahrt dauert 25 Minuten und war sehr windig und schaukelig.&lt;br /&gt;Auf der Insel habe ich den Bus genommen und bin zur dem offenen Meer zugewandten Seite gefahren, in eine Siedlung namens Horseshoe Bay.&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich dort, nach Vorbild meines Bruderherzes, am Strand schlafen. Da ich aber schon um 16 Uhr dort ankam, der Strand ziemlich voll war und patrouilliert wurde (campen waere sowieso verboten gewesen), bin ich ueber einen kleinen, schmalen, felsigen und recht steilen Pfad zur Balding Bay gelaufen, welche ganz einsam und klein und deren einziger Zugang dieser kleine Pfad ist.&lt;br /&gt;Somit habe ich dort im Schutz einiger Felsen uebernachtet. Abends hatte ich Besuch von einem frechen, aber sehr goldigen Possum, das ganz nah an mich herankam und es scheinbar auf mein Muesli abgesehen hatte. Nachts habe ich es erwischt, als ich von einem Rascheln aufgewacht bin, wie es mit einem Kumpel auf meinem Rucksack herumturnte!&lt;br /&gt;Der Sternenhimmel war einfach gigantisch, und jedes Mal, wenn ich aufgewacht bin, hatte sich das Bild wieder etwas verschoben. Das strahlend helle Kreuz des Suedens war die ganze Zeit vorhanden, und mir kam es so vor, als sei auch "Orion" deagewesen, aber der gehoert ja eigentlich auf die Nordhalbkugel... Vielleicht gibt's hier ja noch einen?&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen war ich schon recht frueh wach, und da ich nicht wieder den gleichen Weg zuruecklaufen wollte, entschied ich mich fuer die etwas weitere Version, und zwar, ueber die Radical Bay (nicht so schoen, dafuer aber mit Palmen) und die Florence Bay zurueck zur Hauptstrasse und somit zur Bushaltestelle zu wandern. Obwohl es insgesamt nur circa sechs Kilometer waren, war es recht anstrengend mit den beiden Rucksaecken und der kleinen Fresstasche.&lt;br /&gt;Waehrend einer Pause mitten im Wald setzte sich mir, nach unsicherem Geflatter vor meiner Nase, ein Rainbow Lorikeet auf den Kopf, anscheinend gefielen ihm meine Haare.&lt;br /&gt;Anschliessend konnte ich mich auf der Faehre wieder ausruhen, mit der ich zurueck nach Townsville gefahren bin.&lt;br /&gt;Da ich dort noch einige Stunden bis zur Abfahrt des Zuges hatte, habe ich mir noch etwas die Stadt angeschaut, aber mein erster Eindruck wurde nicht veraendert.&lt;br /&gt;Schliesslich stieg ich um 16 Uhr in den "Sunlander" nach Bundaberg ein, wo ich heute morgen um neun Uhr ankam.&lt;br /&gt;Hier bleibe ich jetzt eine Woche lang, in einem Working Hostel, und wenn alles klappt, stehe ich die naechsten sechs Tage auf dem Feld oder uebe einen anderen Job auf einer Farm aus.&lt;br /&gt;Meine vier deutschen Zimmergenossinnen sagten mir schon, alle Neuen kaemen an die "Tomatenmaschine". Was das ist - keine Ahnung... ich dachte, die wachsen so am Strauch oder an einer Staude...&lt;br /&gt;Nun ja, vielleicht finde ich es morgen heraus.&lt;br /&gt;Demnaechst werde ich schlafen gehen, da ich eventuell morgen frueh um vier Uhr aufstehen muss...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116418379944100175?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116418379944100175/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116418379944100175' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116418379944100175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116418379944100175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/townsvillemagnetic-island.html' title='Townsville&amp;Magnetic Island'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116393428930071233</id><published>2006-11-19T02:30:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:52:58.221-07:00</updated><title type='text'>Cape Tribulation</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/194298/PICT0555.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/238963/PICT0555.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit zwei Stunden bin ich wieder aus Cape Tribulation zurueck, wo ich das Wochenende verbracht habe. Das Dorf befindet sich ca. 120 Kilometer noerdlich von Cairns und traegt den Beinamen "where the reef meets the rainforest".&lt;br /&gt;Samstag ging's morgens um halb acht mit dem Tourunternehmen "Cape Trib Connections" los; erster Stop war in Mossman, einem kleinen Dorf ca. eine Stunde Fahrtzeit noerdlich von hier. Dort liefen zwei goldige Border Collies frei herum, die sich haben streicheln lassen und die wir fast mitgenommen haetten!&lt;br /&gt;Weiter ging's zu einem Tierpark, in dem wir drei ineinander verschlungene sechs Meter lange Pythons, einen Fellhaufen aus Sqirrel Glidern, zwei Swamp Wallabies, zwei Cassowaries (Helmkasuare), einige Kakadus und zwei Salties (estuarine crocs) gesehen haben.&lt;br /&gt;Vom Park aus ging's weiter nach Norden durch die Alexandra Ranges, von denen aus man einen tollen Ausblick aufs Meer hatte, und von dort aus weiter nach Cape Tribulation.&lt;br /&gt;Gegen 13 Uhr wurden wir in unserem Hostel/Resort "PK's Jungle Village" abgesetzt und hatten dort 24 Stunden zur freien Verfuegung.&lt;br /&gt;Zuallererst bin ich ueber einen Holzsteg durch Regenwald und Mangrovensumpf zum Strand gegangen. Ein paar dutzend Meter weiter draussen sah man wirklich schon Korallenriffe!&lt;br /&gt;Leider sollte man im Sommer in Nordaustralien nicht im Meer baden, da sowohl fuer Salzwasserkrokodile, als auch fuer Haie und Wuerfelquallen "Jagd"Saison ist.&lt;br /&gt;Das zumindest wird den Touristen erzaehlt. Viele Einheimische gehen trotzdem im Meer baden und behaupten, das sei alles halb so wild.&lt;br /&gt;Trotzdem habe ich es vorgezogen, an Land zu bleiben und bin den Strand entlang zum eigentlichen "Cape Tribulation" gelaufen, einem felsigen gruen bewachsenen Kap. Ich bin die Felsen hochgeklettert und hatte von oben einen tollen Blick auf das Meer, den Strand und den gleich dahinter beginnenden Regenwald. Klasse!&lt;br /&gt;Anschliessend bin ich noch zu einem "offiziellen" Lookout gegangen (zudem extra fuer Touristen ein ordentlich angelegter Weg fuehrt), und zum Strand hinterm Cape.&lt;br /&gt;Abends war ich mit zwei Maedels aus Sydney und einigen Jungs aus Cairns, die wir im Resort getroffen haben, im Pool und in der resorteigenen "Jungle Bar", in der gegen 22 Uhr einige Aboriginals Trommel- und Didgeridoo-Musik zum Besten gegeben haben, was richtig super war!&lt;br /&gt;Heute hatten wir dann noch den Vormittag zur freien Verfuegung. Ich wollte eigentlich nochmal zum Cape, was sich aber als zu gefaehrlich herausgestellt hat, da Flut war. Man muss naemlich einen Bach durchqueren, der den Strand kreuzt. Bei Ebbe ist er hoechstens zehn Zentimeter tief und windet sich maeanderartig ueber den Strand zum Meer hin. Bei Flut jedoch ist er bis zu einem Meter tief und kreuzt den Strand schnurgerade (und der Strand ist dort nicht sehr breit).&lt;br /&gt;Das Pikante an der Sache war , das es ein Muendungsarm eines kleinen Flusses ist, der sich direkt hinter dem Wald durch den Regenwald schlaengelt, und der von niedlichen salties bewohnt ist. Ueberall stehen Warnschilder, man solle sich von der Wasserkante fernhalten und schon gar nicht schwimmen gehen. Bei Flut haette ich diesen Bach nun ca. drei Meter vor dem Warnschild kreuzen muessen - und das Wasser waere durchaus tief genug fuer ein Kroko gewesen... deshalb habe ich es lieber gelassen:-) Ausserdem drueckte die Flut Meerwasser in den Bach, und haette somit auch Wuerfelquallen hineinbefoerdern koennen. Also nicht so einladend das Ganze...&lt;br /&gt;Deshalb habe ich mich nur an den Strand gesetzt, mit den Sydneysidern (den beiden Maedels) erzaehlt, und anschliessend den ganzen Sand abgeduscht und Mittag gegessen.&lt;br /&gt;Um 13 Uhr wurden wir wieder aufgesammelt, erster Stopp auf der Rueckfahrt war bei einer Ice Cream Company, die auf einem grossen Stueck Land tropische Fruechte anbaut, eigens zur Herstellung von Speiseeis. Besonders gut fand ich "Wattleseed", fuer das ich das deutsche Wort nicht kenne.&lt;br /&gt;Stopp Nummer zwei war am von Krokodilen bewohnten Daintree River fuer einen Wildlife Cruise auf einem Boot. Wir sahen zwei crocs, viele Fledermaeuse und Flughunde, eine tree snake, einen green tree frog, und viele Voegel. Ausserdem gab's kostenlosen Daintree-Tee zum Probieren. Lecker!&lt;br /&gt;Letzter "groesserer" Stopp war in der Mossman Gorge, in der wir schwimmen durften. Allerdings waren nur ein anderes Maedel und ich drin, die anderen fanden das Wasser zu kalt. Das war es aber gar nicht, sondern nur schoen erfrischend, nicht so eklig badewannenwarm wie die Pools hier:-)&lt;br /&gt;Und weiter ging's nach Port Douglas zum "4 Mile Beach". Da ueber den Bergen dunkle schwere Wolken aufzogen sah das Wasser nicht so blau aus wie auf den Postkarten. Trotzdem war es sehr schoen, wenn ich auch den Ort etwas nobel fand (ist wohl ein beliebter Urlaubsort von reichen Amis und Stars).&lt;br /&gt;Zurueck nach Cairns ging's ueber eine tolle Strasse direkt am Wasser entlang.&lt;br /&gt;Nachdem ich wieder ins Corona's eingecheckt hatte bin ich erstmal direkt zum "Woolshed" fuer ein gratis Abendessen gegangen (heute Chili con Carne mit Reis, welches das Wort "Chili" zu Recht trug:-), und anschliessend nochmal die Esplanade entlang, um mich von der Stadt zu verabschieden, da es morgen schon frueh weiter nach Townsville geht.&lt;br /&gt;So, jetzt wisst ihr erstmal, wie mein Wochenende so aussah...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116393428930071233?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116393428930071233/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116393428930071233' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116393428930071233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116393428930071233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/cape-tribulation.html' title='Cape Tribulation'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116374740397085501</id><published>2006-11-16T23:03:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:56:08.240-07:00</updated><title type='text'>Cairns</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/1600/383128/PICT0490.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2590/4155/320/518190/PICT0490.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hallo aus Cairns! Nach der 32-stuendigen Zugfahrt von Brisbane bin ich am Dienstag, den 14.11.06 um vier Uhr nachmittags hier angekommen. Die Zugfahrt an sich war, wenn auch lang, sehr schoen. Ich habe mich mit zwei anderen Backpackern und einem Australier, einem Imker aus Nambour, unterhalten, sodass die Zeit schnell vorbeiging.&lt;br /&gt;Unterwegs durfte man an fast jeder Station aussteigen und wurde durch Hupen der Lok dann wieder zum Einsteigen aufgefordert. So konnte man sich schon mal an die immer waermeren Temperaturen und die zunehmende Schwuele gewoehnen. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Zug fortbewegte, war spektakulaer: seine Hoechstreisegeschwindigkeit von 80 km/h erreichte er nur selten. Aber so sah man wenigstens etwas von der Landschaft, die, je weiter noerdlich wir kamen, immer schoener und gruener wurde.&lt;br /&gt;Ich wohne im Moment im Corona Backpackers, das sehr zentral gelegen ist, mit zwei anderen Deutschen und einer Hollaenderin.&lt;br /&gt;Dienstag abend war ich bei "Reefteach", einer zwei Stunden dauernden "Schulstunde", in der es ums -erraten?- Great Barrier Reef ging. Jetzt kann ich viele Fische und Muscheln und Korallen erkennen... aber ich werde wahrscheinlich gar nicht nochmal zum Riff rausfahren.&lt;br /&gt;Mittwoch war ich den ganzen Tag auf dem Tully River, zum Wildwasser-Rafting. Wooo-hoo! Das war ein Spass! Der Fluss hatte Stromschnellen und kleine Wasserfaelle bis Stufe vier (insgesamt gibt's sechs). Zwischendurch durften wir aus dem Boot huepfen und eine Strecke schwimmen, was sehr toll war, da es einem trotz nasser Kleidung und Schwimmweste doch schnell warm wurde. Wildwasser-Schwimmen!&lt;br /&gt;Es hat richtig viel Spass gemacht, war aber auch recht anstrengend, da einige der Stromschnellen ziemlichen Koerpereinsatz forderten.&lt;br /&gt;Und heute habe ich das Ganze etwas ruhiger angehen lassen, bin morgens mit einer historischen Eisenbahn von Cairns nach Kuranda, dass etwas hoeher mitten im Regenwald liegt, gefahren.&lt;br /&gt;Die Zugfahrt war toll, man hatte zwischendurch tolle Ausblicke aufs Flachland und bis zum Meer, auf natuerlich den Regenwald, und die Schlucht des Barron River.&lt;br /&gt;Eigentlich war die Zugfahrt das Beste am ganzen Ausflug, denn das Dorf selbst war mir etwas zu touristisch aufgemacht. Es gab allerdings einen Pfad durch den Regenwald, der sehr schoen war.&lt;br /&gt;Fuer die Rueckfahrt nach Cairns habe ich den sehr viel preiswerteren Shuttlebus genommen.&lt;br /&gt;Anschliessend habe ich mir auf einem Markt Brot und Moehren zum Mittagessen und fuers Fruehstueck morgen frueh gekauft. Dann habe ich erstmal zwei Stunden im Hostel verbracht und mich mit meinen Mitbewohnerinnen unterhalten, bevor ich mir dann -endlich- Cairns selbst etwas naeher anschauen wollte. Kam ich aber auch erst mal nicht dazu. Da ich fuer morgen (Samstag, den 18.11.) eine zweitaegige Tour nach Cape Tribulation&amp;Co gebucht habe, sollte ich meine Sachen zusammenpacken und dem Rezeptionisten des Hostels geben, der sie bis Sonntag abend, wenn ich wieder zurueckkomme, aufbewahrt. Und da ich eben sooo grossen Hunger hatte bin ich ins "Woolshed" gegangen, fuer das ich von meinem Hostel drei Gutscheine ueber je ein kostenloses Essen bekommen habe, und habe mich mit Spaghetti Bolognaise abgefuellt.&lt;br /&gt;So, und da das Internetcafe um sieben Uhr dicht macht dachte ich mir, jetzt schreibste schnell mal was in den Blog. Jetzt ist es halb sieben und noch nicht dunkel draussen, sodass ich doch noch dazu komme, die Stadt bei Tageslicht zu sehen!&lt;br /&gt;Denn Montag geht es morgens um sieben mit dem Greyhound-Bus die Kueste runter bis Townsville. Wo es danach hingeht, entscheide ich dann dort...jetzt geht's erstmal nach Cape Trib!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116374740397085501?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116374740397085501/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116374740397085501' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116374740397085501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116374740397085501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/cairns.html' title='Cairns'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116272200530218315</id><published>2006-11-05T02:03:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T13:57:55.782-07:00</updated><title type='text'>Australia Zoo</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2590/4155/1600/Tiger3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2590/4155/320/Tiger3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Letzten Donnerstag bin ich zum Australia Zoo noerdlich von Brisbane gefahren. Erstmal eine Stunde mit dem Zug, dann nochmal eine Stunde per Bus durch die Glasshouse Mountains zum Zoo.&lt;br /&gt;Definitiv der beste Tierpark, in dem ich bis jetzt war! Neben dem Muss eines jeden australischen Tierparks - einem begehbaren Kaenguru-Freigehege- leben dort Koalas, Wombats (habe zum ersten Mal welche in Aktion gesehen, nicht immer nur schlafend), Tasmanische Teufel, unzaehlige Arten von Echsen, Schlangen, Dingos, Galapagosschildkroeten, Geparde, Elefanten, Otter, Tiger ... und die waren besonders goldig!!!&lt;br /&gt;Der zustaendige Tierpfleger hielt ein Tetrapak mit Milch in der Hand, und die Tiger waren so gierig nach jedem Tropfen, dass sie sich auf die Hinterbeine stellten und dem Pfleger die Vorderpfoten auf die Schultern legten, um jeden kleinsten Tropfen auslecken zu koennen. Richtig suesse Miezekaetzchen!&lt;br /&gt;Aber die Hauptattraktion des Zoos sind ja die Salzwasserkrokos. Riesig waren die!!! Und jedes hatte ein eigenes Gehege mit mehreren Wasserloechern.&lt;br /&gt;Um zwoelf Uhr mittags schaute ich mir die Krokodil-Show an, bei der erstmal Klarheit bezueglich der vielen Schauergeschichten und Vorurteile gegenueber der "salties" geschaffen wurde.&lt;br /&gt;Auf einem Bildschirm wurde der Spielfilm "The Crocodile Hunter" gezeigt, den ich mir bis zur Abfahrt des Busses reingezogen habe.&lt;br /&gt;Mit dem Bus bin ich weiter nach Caloundra gefahren, welches an der Sunshine Coast liegt. Da sie als noerdliches Pendant zur Gold Coast gilt wollte ich mir mal anschauen, wie es da so ist. Und siehe da: ebenfalls touristisch aufgemacht, aber nicht so ueberlaufen wie zum Beispiel Surfers Paradise. Noch dazu "fehlten" die Hochhaeuser, um die Sunshine Coast mit der Gold Coast vergleichen zu koennen. So, wie man sich den typischen Urlaubsort vorstellt: am Meer, mit Promenade am Strand entlang, Cafes, Souvenirlaeden, mehrgeschossige Pensionen mit dem Meer zugewandten Balkonen.&lt;br /&gt;Einziges Manko waren die Wellen - die sind in Surfers auf jeden Fall besser!!! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116272200530218315?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116272200530218315/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116272200530218315' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116272200530218315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116272200530218315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/australia-zoo.html' title='Australia Zoo'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37060406.post-116255295146970077</id><published>2006-11-03T03:07:00.000-08:00</published><updated>2007-07-25T14:02:29.982-07:00</updated><title type='text'>Brisbane</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2590/4155/1600/Brissie"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2590/4155/320/Brissie%27s%20Skyline.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In zehn Tagen werde ich Brisbane, die Stadt, in der ich nun sechs Monate gelebt habe, verlassen. Ich hatte hier als Aupair im Nachtdienst gearbeitet - ja, ich musste nur nachts auf die Kinder aufpassen, ueber ihren Schlaf "wachen"*g* und hatte tagsueber immer frei. Daher hatte ich schoen viel Zeit, mir viel von der Umgebung anzusehen, von der Gold Coast mit Hinterland im Sueden bis zur Sunshine Coast im Norden.&lt;br /&gt;Highlights waren definitiv Brissie selbst, die Surfstunden in Surfers Paradise, der Australia Zoo in Beerwah, das Kaengurus Knuddeln im Lone Pine Koala Sanctuary, der Ausflug nach Straddie Island und der Lamington National Park, welcher sich schon fast an der Grenze zu New South Wales befindet. Ausserdem die Wochenenden bei Mick in Canungra, die Ferien in den Whitsundays, Torstens Besuch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brisbane ist eine wunderschoene Stadt, und obwohl Grossstadt, ist die Atmosphaere eher "laid back" und kleinstaedtisch, familiaer. Es macht Spass, mit dem CityCat oder einer kleinen Faehre den Brisbane River entlangzufahren, durch den Botanischen Garten zu spazieren und den vielen weissen Kakadus zuzusehen, mit einem Leihfahrrad am Flussufer entlangzufahren, an der Lagune in South Bank zu relaxen, vom Mt Coot-tha aus die Stadt von oben als Ganzes zu betrachten oder bei Dunkelheit die erleuchtete Downtown von der Story Bridge aus anzusehen.&lt;br /&gt;Im Endeffekt gibt es so eine grosse Auswahl an Unternehmungen, dass die Zeit wahrscheinlich nie reichen wuerde, um alles zu sehen ... aber ich freu mich schon auf was Neues!!! Time to say goodbye...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37060406-116255295146970077?l=inken-in-australien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/feeds/116255295146970077/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37060406&amp;postID=116255295146970077' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116255295146970077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37060406/posts/default/116255295146970077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inken-in-australien.blogspot.com/2006/11/brisbane.html' title='Brisbane'/><author><name>Inken</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15047927193746269812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
